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Reflexbogen: Geschichte und  Herstellung
 
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Reflexbogen: Geschichte und Herstellung [Gebundene Ausgabe]

Michael Bittl , Micha Wolf , Fritz Eicher , Erhard Godehardt , Bob Kooi , Jaap Koppedrayer , Volker Alles
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Hörnig; Auflage: 1 (4. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938921129
  • ISBN-13: 978-3938921128
  • Größe und/oder Gewicht: 27,4 x 21,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Buchrezension „Reflexbogen: Geschichte und Herstellung“ Mit dem neu erschienenen Buch „Reflexbogen: Geschichte & Herstellung“ ist nun ein umfassendes Nachschlagewerk zu diesem legendären Waffentyp erhältlich. Die erste Hälfte des Buches bringt dem Leser die Jahrtausende alte Geschichte dieser Bogenform auf einzigartige Weise näher. Angefangen von der Jungsteinzeit über die Steppenkulturen der Skythen bis hin zur frühen Neuzeit wird die Verwendung des Reflexbogens in verschiedenen Regionen der Erde, von Mitteleuropa bis Japan, im Detail dokumentiert. Die archäologischen Befundbeschreibungen sind fundiert und gut recherchiert, jedoch dank der zahlreichen Abbildungen von Originalfunden, Bildquellen und Rekonstruktionen keineswegs „trocken“. Eine Besonderheit dieses Buches ist die Betrachtung der Originalfundstücke nicht nur aus archäologischer, sondern auch technischer Sicht. Durch Materialuntersuchungen, physikalischen Berechnungen und Rekonstruktionen werden dem Leser die Bauweise und die Schussleistung der jeweiligen Fundstücke auf nachvollziehbare Weise näher gebracht. Nicht nur die Bögen selbst, sondern auch deren Zubehör werden in diesem Werk vorgestellt. Verschiedene Pfeilspitzenformen von der Skythenzeit bis zum Mittelalter werden in einem eigenen Kapitel chronologisch dargestellt, ebenso wird auf die Schmiedetechnik bei der Herstellung der verschiedenen Formen eingegangen. Auch Ausrüstungsgegenstände wie Köcher, Rüstungen, Schießhandschuhe und Daumenringe aus unterschiedlichen Zeitstellungen werden vorgestellt und verglichen. In der zweiten Hälfte des Buches wird verstärkt auf die Technik des Reflexbogenbaus eingegangen: Häufig verwendete Materialien werden vorgestellt, der Bau verschiedenster Reflexbogen, vom skythischen Hornbogen bis zum amerikanischen Recurve, wird Schritt für Schritt dokumentiert. Auch dem Leser ohne Bogenbaukenntnisse wird hiermit die Technik des Bogenbaus auf anschauliche Weise näher gebracht; der ambitionierte Bogenbauer erhält wertvolle Tipps und Anregungen von erfahrenen Profis. Egal ob Bogenbauer, Schütze oder Geschichtsinteressierter, ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen. Durch die sorgfältige Recherche und Quellenangabe eignet es sich auch als wertvolles Nachschlagewerk für Archäologen und Historiker. (Angela Graefen) --Archäologie Online, 2.8. 2009

Reflexbogen, Kompositbogen, Reiterbogen, Recurvebogen, Amorbogen... so werden all die Bogentypen mit ihrer auffallend geschwungenen Form genannt. In diesem Buch wird dargestellt, wie man sie baut, und welch große Bedeutung sie in der Geschichte hatten. Von frühen Felsbildern bis zum modernen Fiberglasbogen, von Westeuropa über den Orient und Asien bis nach Nordamerika. Namhafte Autoren und erfahrene Bogenbauer geben hier erstmals ihr Wissen gesammelt weiter. Das neue Standardwerk zum Thema! Das Besondere an dem Buch ist die überwältigende Informationsdichte und der dennoch kurzweilige Lesegenuß zusammen mit vielen hervorragenden Abbildungen. --Büchsenmacher 08/2009

Den Bogen raus hat der Verlag Angelika Hörnig. Dessen Buch Reflexbogen - Geschichte und Herstellung beschreibt auf 336 Seiten die Entwicklung des charakteristischen Bogentyps mit seiner auffallend geschwungenen Form. Es zeigt dessen Entwicklung und wie man seinen eigenen baut. Hochglanz-Papier, zahlreiche Fotos und Grafiken und ein Lesebändchen machen das Buch auch haptisch zu einem Genuss. SH --Visier 12/2009

l have received a rather beautiful book entitled 'Reflexbogen - Geschichte & Herstellung'. As you will have guessed from the title it is in the German language but, surprisingly, despite my meager - not quite GCSE level -German l have found it very enjoyable. The book is hardback and contains 336 high quality, glossy pages most of which hold at least one attractive Illustration. Recurve bows have been developed in most of the world's cultures and this book considers their place in history in Western Europe, the Orient and Asia and in North America. Several well known authors and bowyers share their knowledge on various aspects of the recurved bow. Much of the information is new and not a rehash of old material often found in this type of book. There are chapters on: - The Neolithic period (cave paintings show recurved bows. But in some of these illustrations the bow string is also recurved and so one wonders how accurate they are!) - The Scythian bow - The Subexi-bow and the Silk road - Japanese archery (a substantial 60 page section describes the history of Japanese archery and considers the various bow and arrow types) - Replica of the Ottoman bow - The American recurve bow - The mechanics of static recurves (with enough mathematics to satisfy the most numerate of us) - Plus 6 others This is a welcome addition to the library of anyone interested in traditional archery. It is about to be placed on my shelves right next to the English-German dictionary. --The Glade No. 126/2009

Reflexbogen sind Bögen, bei denen die Wurfarmenden vom Schützen weg weisen. Mehrheitlich sind diese Bögen aus verschie¬denen Werkstoffen hergestellt, in diesem Falle wird von Kompositbogen gesprochen. Über diesen charakteristischen Bogentyp ist in der Vergangenheit viel geschrieben wor¬den, es haftet ihm auch eine gewisse Mystik an. Erstmals versucht eine deutsche Publika¬tion sich diesem Thema ganzheitlich anzu¬nehmen. Man sollte das Werk als Zusammenfassung des aktuellen Wissens verstehen, das sich an einen gemischten Leserkreis: Historiker, Praktiker und Theoretiker, wenden möchte. Das Buch besticht durch hochwertige Bin¬dung und ein exzellentes Layout. Das Bild¬material ist hervorragend, und da es auf diesem Gebiet nichts Vergleichbares gibt, sei das Werk jedem Bogeninteressierten empfohlen. In jedem Fall ist das Buch sein Geld wert. (Auszug aus der Besprechung von Jens Sensfelder) --Waffen- und Kostümkunde Bd. 51/2009/ Heft 2

Reflexbogen, Kompositbogen, Recurvebogen oder Reiterbogen -so werden all die Bogentypen mit ihrer auffallend geschwungenen Form genannt, die nicht mehr das einfache Ur-Prinzip des gebogenen Stocks vertreten, sondern sich in unzähligen Abbildungen als der Archetyp des Bogens in unserer Kultur und unserer Bewusstsein eingeprägt haben. Dieser Bogentyp scheint als Waffe so beeindruckend gewesen zu sein, dass er von allen Kulturen, die damit in Berührung kamen, direkt übernommen adaptiert oder doch zumindest mit so großem Respekt und mit hohem Ansehen bedacht wurde, dass seine kulturellen Nachwirkungen bis heute zu spüren sind. Ohne Übertreibung handelt es sich bei dieser großartigen Veröffentlichung um eine Enzyklopädie des Reflexbogens. Ein Standardwerk, das seine Wirkung über viele, viele Jahre entfalten wird. Eine unverzichtbare Quelle für alle, die diese traditionelle Waffe lieben. Die Autoren stellen eine Art „Who's Who" der deutschsprachigen Szene des traditionellen Bogenschießens und des Bogenbaus dar. Genannt seien hier nur als Beispiel Michael Bittl, der eine vorzügliche Arbeit über das „Horn im Bogenbau" abliefert, sowie Jaap Kopedrayer mit seinem Beitrag „Der amerikanische Recurvebogen". Dieses vorzügliche Buch ist höchst empfehlenswert für jeden, der selbst Bogen baut, der mit Bogen schießt, oder der sich intensiv für die Kultur des Bogenschießens interessiert. Auch gestalterisch und handwerklich ist der Band eine Freude für das Auge. Dietmar Kuegler --Verlag für Amerikanistik 4/2009

Es ist Lesebuch und Nachschlagewerk zugleich: Der mit 336 Seiten und zahlreichen Abbildungen ausgestattete, großformatige Band „Reflexbogen. Geschichte und Herstellung“ befasst sich in einem der 13 Kapitel auch mit dem japanischen Bogen und darüber hinaus mit Kyudo im Allgemeinen. Der Autor dieses Kapitels, Fritz Eicher aus Bad Dürkheim, ist selbst Kyudoka und verfügt über langjährige Erfahrung. Er hat hier eine Fülle von Informationen rund um den Kyudo-Bogen zusammengetragen, die von vielen Bildern und Zeichnungen ergänzt werden. Dies sind wertvolle Informationen für alle, die sich intensiver mit ihrem Übungsgerät und dessen Geschichte auseinandersetzen wollen. Und für alle, die über die eigene Pfeilspitze hinausschauen wollen, sind auch die anderen Kapitel dieses Buchs durchaus lesenswert! Auch wenn die Titelgestaltung nicht ganz überzeugt: Der umfangreiche Bildband, zu dem mehrere Autoren ihre speziellen Kenntnisse beigesteuert haben, besticht im Ganzen durch eine wirklich gute Aufmachung. Die Seiten sind angenehm, übersichtlich und lesefreundlich gestaltet, die Bilder sind gut aufbereitet. Für kleine Verlage nicht selbstverständlich, aber eine gute Möglichkeit sich in den entsprechenden Nischen zu profilieren: Auch die Herstellung des Buches selbst lässt wenig zu wünschen übrig – so sollte es sein, wenn man sich an ein Publikum wendet, das in der Regel edles Material und gutes Handwerk zu schätzen weiß. --Zanshin Kyudomagazin 1/2009

Wer sich für berittenes Bogenschießen speziell und traditionelles Bogenschießen allgemein interessiert, der kommt um dieses Buch nicht herum: Hier wird alles über diese spezielle Bogenart erklärt, zahlreiche Farbabbildungen machen es zu einem echten Lesevergnügen. --Waffenmarkt -Intern 7/2010

Kurzbeschreibung

Reflexbogen, Kompositbogen, Recurvebogen, Reiterbogen, Amorbogen...
... so werden all die Bogentypen mit ihrer auffallend geschwungenen Form genannt, die durch ihre Eleganz und Leistung beeindrucken. Seit Tausenden von Jahren verkörpern sie höchste Handwerkskunst und haben bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Und dennoch wäre das Wissen über sie beinahe verloren gegangen.
Namhafte Autoren und erfahrene Bogenbauer geben hier erstmals ihr Wissen weiter: Von alten Felsbildern bis zum modernen Glasfiberbogen, von Westeuropa über Orient und Asien bis nach Nordamerika. Archäologische Funde, Rekonstruktionen, Schussversuche, geschichtliche Zusammenhänge. In praktischen Bauanleitungen wird gezeigt, wie man sich seinen Reflexbogen selbst herstellen kann.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reflexbogen sind historische Realien von großer Komplexität. Ihr werkstofflicher Aufbau, ihre unterschiedlichen Konstruktionsweisen und Formgebungen erschließen sich dem Laien nicht auf anhieb. Für den Experten kann das Fachgebiet der Bogenkunde gar zu einer Lebensaufgabe" avancieren: Übersicht und Erfahrung verlangt der Entwurf historischer Typologien, quasi eine Wissenschaft für sich ist das Verständnis der Kausalitäten zwischen Bogenentwurf und Pfeilflug. Es liegt wohl an solchen Umständen, dass tiefer gehende Informationen über zusammengesetzte Bogen, die wegen ihrer Verbundbauweise auch Kompositbogen genannt werden, in der deutschsprachigen Literatur eher selten sind. Umso erfreulicher ist es, dass auf Veranlassung des Verlags A. Hörnig in Ludwigshafen eine Gruppe ausgewiesener internationaler Kenner der Materie insgesamt dreizehn Beiträge für das seit Juli 2009 erhältliche Werk Reflexbogen - Geschichte und Herstellung" lieferten.
Wie der Buchtitel aussagt, wird zum einen die Chronologie der Reflexbogen (beginnend in der Jungsteinzeit) schlaglichtartig vorgestellt: Bogen der Skythen, der Hunnen, der Awaren, der Magyaren, der Türken usw. gehören in diese Liste. Die Muster werden in ihren spezifischen Bauweisen erklärt. Ferner finden zugehörige Pfeile, Pfeilspitzen und Köcher eine Beschreibung, wobei dem Leser zumeist archäologische Funde oder andere Quellen im Original oder als Rekonstruktionen präsentiert werden. Geographisch streuen die Beiträge vom Bogenschießen in Europa und dem Mittelmeerraum über Eurasien bis nach Japan. Auch rezentes Bogendesign aus Amerika nimmt seinen Platz ein. Daneben gibt es mehr technisch angelegte Aufsätze, welche die praktische Herstellung von Kompositbogen beschreiben. Das Wissen um deren komplizierte Herstellung, so lehren uns diese step-by-step-Anleitungen, existiert noch heute. Auch in die Mechanik reflexer oder recurver Bogen erhält man abschließend einen Einblick.
Die vorliegende Monographie erweckt den Eindruck, mit großer Sorgfalt erstellt worden zu sein. Das Lay-Out ist exzellent, das Bildmaterial ist hervorragend wiedergegeben, der Preis von 48 Euro angemessen. Insgesamt ist der Spagat zwischen dem Anspruch wissenschaftlich verwertbarer Dokumentation und Interpretation im Rahmen von Archäologie und Kulturgeschichte sowie andererseits einem handwerklichen Arbeitsbuch für heute tätige Bogenbauer gut gelungen. Man darf dem Reader, der sich als Standardwerk zu seinem Thema versteht, eine weite Verbreitung wünschen. Kleinere, satztechnisch verursachte Wort- oder Zeichensetzungsfehler hier und da lassen sich sicherlich in einer zukünftigen Auflage verbessern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reflexbogen 25. Oktober 2010
Wie sich bereits aus dem Titel erschliesst erhebt das Buch den Anspruch einen Überblick über das Thema des Reflexbogens zu geben. Das Gute vorweg: Das tut es auch!
Ein Überblick welcher über die Verbreitung und Geschichte dieses Bogentyps bis zu deren Herstellung geht. Insgesamt ist das Buch als sehr informativ zu bezeichnen. Wer sich also das erste Mal mit dem Thema Reflexbogen auseinandersetzt und vielleicht auch mal mit dem Gedanken spielt einen zu Bauen (und dabei schon Erfahrungen im Bogenbau hat) dem ist das Buch wirklich zu empfehlen!
Doch nun zu den Kritikpunkten die ich bis dato noch nicht gelesen habe die aber dem zukünftigen Käufer ebenfalls klar sein sollten:
1. Das Buch wirkt in weiten Teilen etwas ziellos. Beispielsweise gibt es einen riesigen (sehr informativen) Abschnitt über Reflexbogen im europäischen Mittelalter welcher den Leser mit einer Unmenge an Informationen und Details arg auf die Geduldsprobe stellt. Der Autor (eine Koryphäe auf diesem Gebiet-ernstgemeint!) versucht hier eine Kurzfassung seines Buches "Pfeil und Bogen zur Merowingerzeit" welche trotz des begrenzten Platzes jeglichen Rahmen sprengt. Hier hätte eine kurze Zusammenfassung genügt. Zumal, vor allem für interessierte Laien, in diesem Zeitraum bezüglichBogenevolution ohnehin relativ wenig passiert. Dann wieder gibt es einen gewaltigen Artikel über das Japanische Bogenschießen, welcher gefühlt das halbe Buch füllt, obwohl dieses Thema in Deutschland höchstens 5 % der traditionellen (!) Bogenschützen tangiert.
2. Für Bogenbauanfänger ist das Buch meines Erachtens nicht geeignet. Es gibt im Buch mindestens 5 Artikel über Bogenbau der ausführlichste dabei von Michael Wolf. Aber meines Erachtens versetzt kein einziger den den Nachbauer in die Lage das wirklich zu tun. Dazu fehlen zu viele Informationen. In den meisten Artikeln wird genau ein Bogen vorgestellt. Mit der gegebenen Information ist man dann bestenfalls (d.h. man hat bereits ausreichende Erfahrungen im Kompositbogenbau) in der Lage genau diesen nachzubauen. Was fehlt sind genaue Maße. Wieviel brauche ich wovon. Es fehlen Mengenverhältnisse beim Leim (extrem wichtig), wieviel Sehne man für den Bogen benötigt etc. Stattdessen gibt es über das ganze Buch Dopplungen. So hat sich jeder Bogenbauer mindestens einmal über das Thema Horn oder Lagerung der Bogen ausgelassen, mit teilweisen Widersprüchen untereinander. Hier hat man das Gefühl die Bogenbauerzunft, wollte sich nicht so tief in die Karten schauen lassen, oder entsprechendes Material fehlt auch bei ihnen.
3. Das Layout für die Beiträge zum Bogenbau ist zu inkonsistent. Hier wurde den Autoren zu viel gestalterische Freiheit gelassen! Es fehlt eine gemeinsame Struktur zu Angaben die dem Leser das nachschlagen erleichtert. Zum Beispiel hätte man zu Beginn eine Infobox über Bogentyp,-einordnung, benötigte Materialen, Arbeitszeit, etc. machen können. Ein Ansatz dazu wurde ja gemacht nur blieb es scheinbar dem Bogenbauer überlassen welche Dinge er nennt bzw. erklärt oder auch einfach weglässt.

Summa summarum hätte dem Buch eine gehörige Portion Redaktion gutgetan, denn es wirkt wie eine lose Blattsammlung. Jeder Autor hat nach besten Wissen und Gewissen zusammengeschrieben was er für wichtig hielt und vor allem ohne zu Wissen was im Rest des Buches steht. Das ist insofern enttäuschend, als das man hier die Gelegenheit versäumt hat ein echtes Standardwerk in Deutscher Sprache zu verfassen was aufgrund der versammelten Kompetenz sicherlich möglich gewesen wäre.

Trotzdem ein gutes Buch mit viel Informationen
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In diesem Buch kommt man voll auf seine Kosten, was die Geschichte und Herstellung eines Reflexbogens anbelangt.
Es ist sehr detailliert dargestellt worden wie ein Reflexbogen schon in der tiefsten Vergangenheit hergestellt und gehandhabt wurde.
Dieses Buch beinhaltet eben nur die Geschichte und die Herstellung bzw. den gesamten Aufbau eines Reflexbogens, nicht den Pfeil und auch nicht die verschiedenen Ablasstypen, ob Daumen oder mediterraner Ablass.

Gruß Lutz
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