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Reflektor Doppel-CD

4.1 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen

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Reflektor
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Audio-CD, Doppel-CD, 25. Oktober 2013
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Produktinformation

  • Audio CD (25. Oktober 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Vertigo Berlin (Universal Music)
  • ASIN: B00F1CRRIU
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 67 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Die erste Single des Doppelalbums von Arcade Fire, ein Disco-Ausflug als The Reflektors feat. David Bowie war als Vinyl nach wenigen Minuten weltweit vergriffen. Das Debütalbum Funeral (2004) war eine Platte über diverse Schicksalsschläge, Neon Bible bedeutete zwei Jahre später den endgültigen Durchbruch. The Suburbs (2010) schoss in den USA und in England sofort an die Spitze der Hitparaden und zementierte den Ruf Arcade Fires als gleichermaßen erfolgreiche Künstler und Kritikerlieblinge. Am Ende gab’s sogar noch einen Grammy in der Kategorie Album des Jahres . Arcade Fire waren plötzlich die beste Rockband der Welt.

Wie aber behält man seine Relevanz, stellt seine Fans zufrieden, vermeidet aber kreativen Stillstand? Arcade Fire taten das einzig Richtige. Sie ließen sich erst Zeit und wählten dann James Murphy als Produzenten. Er arbeitete mit Künstlern wie den Gorillaz oder den YeahYeahYeahs zusammen und prägte mit seinem Label DFA den Klang der frühen Nullerjahre. Arcade Fire loten auf dem Album dieGrenzen ihres eigenen Klangkörpers aus, sie haben einen neuen Weg eingeschlagen, aber eines istnach dem Hören von Reflektor klar: Wir gehen sehr, sehr gerne mit.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 25. Oktober 2013
Format: Audio CD
Okay, die Versuchung war schon groß, im entscheidenden Augenblick einfach die Klappe zu halten, nichts mehr zu sagen zu einem Album, dass wie keines zuvor in den letzten Jahren gepusht worden war, wo jeder noch so kleine Soundschnipsel, jede verschlüsselte Videobotschaft immer wieder auf‘s Neue eine unglaubliche Hysterie auslöste, schon Stunden später wieder getoppt von der nächsten Meldung, dem neuesten Gerücht. Jede, jedes, jeder machte mit: Arcade Fire – Disco? Wahnsinn! James Murphy produziert? Echt? Hammer! Reflektor? Genial! Doppelalbum? O!M!G! Nicht zu fassen, alles am durchdrehen – und morgen ist auch noch ein Tag? Ging natürlich nicht mit dem Schweigegelübde, hatte man ja vorher auch schon zu viel Arbeit reingesteckt, selbst Blog und Tweets gefüttert, jetzt konnte man es auch noch mit Anstand zu Ende bringen.

Und feststellen, dass dieses Album ein wirklich großes, wenn auch sperriges geworden ist, eines, dass den konventionellen Rahmen sprengt, ein Monster, ein Chamäleon, ein Grenzgänger. Irgendwo stand zu lesen, es würden Wetten abgeschlossen, wie lange wohl James Murphy brauche, um das Ende seiner so hymnisch gelobten Band LCD Soundsystem wieder zu kassieren, um abermals in den Ring zu steigen – hört man sich diese Platte, die natürlich auch seine ist, an, muss die Frage vielmehr lauten: Warum in Gottes Namen sollte er etwas derart Vorhersehbares wie den Rücktritt vom Rücktritt verkünden, wenn er doch eine ohnehin schon fabelhafte Band wie Arcade Fire, die mit dem letzten Album „The Suburbs“ schon im Rockolymp angekommen schien, wenn er deren Sound so gnadenlos umkrempeln, sie in Grenzbereiche führen durfte?
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Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 25. Oktober 2013
Format: Audio CD
Arcade Fire trauen sich was. Natürlich sind sie noch gut wiederzuerkennen, aber mit neuem Produzent James Murphy (LCD Soundsystem) nimmt das Album auch Kurs in neue musikalische Gefilde. „Reflektor“ ist deutlich rockiger und vor allen elektronischer als die Vorgängeralben. Es ist ein ziemlich mutiges Album geworden, wenn man bedenkt was für eine ruhige Nummer die Kanadier hätten schieben können mit den immensen Erfolg der Vorgängeralben. Es ist aber auch in sich ein überraschendes Album geworden, in dem sowohl textlich fast alle “schweren” Themen rund um Sinn und Leben angegangen werden, als auch musikalische der Horizont deutlich erweitert wird. An manchen Stellen könnte der Sound einige Arcade Fire Fans der ersten Stunden etwas zu sehr erschrecken: viele elektronischen Spielereien, schräge Verzerrungen und vielen Feedbacks, immer wieder Stilwechsel, aber auch immer wieder elektronischen Discorhythmen geben den meisten Songs einen ziemlich klaustrophischen Anstrich. Man wünscht sich dann etwas den vertrauten folkig pastoralen Sound zurück.

Ein paar Beispiele, wenn sich das etwas konfus und wirr in die Stilen und Referenzen anhört, dann ist es mir gelungen, genug den richtigen Eindruck zu vermitteln ;-). Das schrägste Stück des Albums ist vielleicht HERE COMES THE NIGHT. Die ständigen Tempowechsel müden vollkommen unerwartet in einen karibischen Rhythmus. Beim ersten Hören ziemlich überraschend, aber sehr spannend. Und der Song hat einige wunderbare Lyrics zu bieten, "If there's no music in heaven, then what's it for?" Solche Texte tun an manchen Stellen gut, merkt man doch dass die Band auch trotz der ganzen Tiefgründigkeit doch noch etwas Schalk und Humor im Nacken sitzen hat.
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4 Kommentare 35 von 41 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Amazon AutoRip sei dank, dass ich die bezahlte CD zwar erst in ein paar Tagen in der Hand halten (und auch die Lyrics mitlesen werde können, erwarte ich mal), die Musik aber am späteren Abend des Erscheinungstages schon hören kann.
Bei wohl keiner anderen zeitgenössischen Rockband sind die Erwartungen so hoch, wenn es um ein neues Album geht. Das liegt sicher auch daran, dass die Kanadier bis jetzt ihren Drei-Jahres-Rhythmus schön konsequent eingehalten haben, also nach dem Debüt von 2004 die Zweite anno 2007, die Dritte musste 2010 kommen, und die Vierte nicht 2012 oder 2014, sondern eben 2013. Muss eigentlich für die Gruppe selber ein Druck sein, um das einzuhalten. Aber es ist nicht nur der Turnus, bei dem auf die Alben von Arcade Fire Verlass ist: Sie verstehen es auch, sich pro Album sowohl musikalisch als auch optisch neu zu erfinden.

Das 2013er-Werk hat stärkere Dancefloor-Betonung als jede ihrer bisherigen Platten, was schon der siebeneinhalbminütige Titelsong klar macht: Es swingt und groovt, was das Zeug hält, und ist dabei doch nur die Ruhe vor dem Sturm, denn auf dem darauf folgenden "We Exist" rockt die Band los - bohrende Basslinie und ein simples wie klischeefreies Rock-Riff, und ein Refrain wie bei einem Gassenhauer (im guten Sinn natürlich). "Flashbulb Eyes" ist der kürzeste Song der Platte, kinderliedartige Melodie und verspielt wirkende psychedelische Sounds charakterisieren ihn. "Here Comes The Night Time" ist vielleicht der allerstärkste Song des ganzen Albums, sechseinhalb Minuten treibender Rock mit traditioneller Rock'n'Roll-Melodik im besten Sinne, einfach ein fantastischer Song, der in den letzten zwei Minuten förmlich explodiert.
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Kommentar 29 von 35 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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