Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schrei in der Stille auf BluHS, 22. Dezember 2009
Der Film spielt in einem sehr ländlichen Bereich Idahos in den 50er Jahren. Einfache, wenige verstreute Farmhäuser und Kornfelder bilden den Rahmen für Hauptdarsteller, die allesamt ein sehr eigenartiges Wesen haben. Erzählt wird die Geschichts eines Jungen, dessen einfältige Naivität und Gleichgültigkeit eine Serie von Morden begünstigt. Als sein Bruder aus dem Krieg zurückkehrt, zeigt er zum ersten Mal Zuneigung und wird aktiver, als dieser gefährdet scheint...
Den Film selbst hat der Rezensierer vor mir sehr gut beschrieben. Vielleicht ein bisschen zu gut, denn wenn man den Film noch nicht gesehen hat, verrät er schon sehr viel zur Handlung - was allerdings auch auf die Kurzbeschreibung zutrifft. Ich selbst kann nicht beurteilen, ob die Stimmung, die erzeugt wird, das Zeitgefühl und das moralische Umfeld dieser Zeit im ländlichen Bereich Idahos reflektieren soll oder ob es Stilmittel/Markenzeichen von Philip Ridley ist. Ein Hauch von David Lynch ist unverkennbar, wenn auch hier die Folgen bestimmter Handlungen leichter vorhersagbar sind und manche Dialoge zu sehr passend gemacht wirken. Auf jeden Fall ist er eine gelungene Abwechslung.
Dieser Film bewegt einen aber auch noch aus einem anderen Grund: kurz nach dem Einlegen des Films glaubt man aufstehen und nachsehen zu müssen, ob man nicht ein altes VHS-Band eingelegt hat. Die Bildqualität ist mit Abstand die schlechteste, die mir bisher bei HD-Filmen untergekommen ist. Das sieht man besonders deutlich bei Szenen mit im Wind wogenden Kornfeldern, wo sich eigentlich nur eine schlierende grieselnde Masse bewegt. Wenn man dies mit den Kornfeldaufnahmen in Gladiator (Extended Special Edition, 3 DVDs) vergleicht (z.B. kurz vor Spielzeit 01:55) sieht man, dass es nicht einmal die Qualität einer nicht upgescalten DVD erreicht. Getoppt wird das nur noch durch den Ton der deutschen Synchronisation, der selbst für VHS-Verhältnisse schlecht ist. Die Stimmen sind im Verhältnis zu den Umgebungsgeräuschen viel zu laut und dumpf - ab und zu verändert sich die Lautstärke auch deutlich mitten in einem Satz. Das Bild runden so tolle Extras, wie Texttafeln ab, die den Film auf ein paar Seiten nacherzählen. Dabei kann man mit der Fernbedienung aber nicht blättern, sondern muss warten bis das zeitgesteuert von selbst passiert.
Meine Bewertung sind 4 Punkte für den Film und ein Punkt für die technische Umsetzung. Den rechnerischen Durchschnitt von 2,5 runde ich auf 2 Amazon-Bewertungspunkte ab, da der Film sehr von visuellen Eindrücken lebt, die das schlechte Bild/Ton sehr trüben.
Schade, dass Studios kleine Filme so lieblos behandeln...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Blu-Ray????, 16. Januar 2010
Hallo.
Was soll das sein...eine Blu Ray?
Bild: Grobkörnig...*
Ton:...-* Was für ein Grottenschlechter Ton...Stimmen die sich langsam erst aufbauen müssen,Umschaltung von 5.1-auf 7.1 nichts brachte was,die Dialoge kamen sich langsam aufbauend (90%) aus den vorderen großen Lautsprechern.
Hier hat jemand geschrieben von VHS ab-gefilmt,der Meinung bin ich auch.
Handlung:Wirklich gut,der Film müsste mal komplett remastered werden,denn es ist keine schlechte Handlung und wie ich finde auch gut Schauspielerich umgesetzt.
Also mehr wie ein Stern...neleider nicht!
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12 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein großartiger Film, 16. Juni 2002
Von Ein Kunde
Der achtjährige Seth Dove lebt in einer weit abgelegenen Gegend, zusammen mit seinen Eltern, die eine Tankstelle betreiben. Eines Tages kommt ein schwarzer Caddilac in die Gegend. Fortan verschwinden die Freunde des Jungen und werden kurze Zeit später tot aufgefunden. Zunächst wird Seths Vater verdächtigt, die Morde begangen zu haben. Dieser begeht daraufhin Selbstmord vor den Augen seines Sohnes. Seth weiß jedoch, dass die Insassen des schwarzen Caddilacs hinter all dem stecken. Aber er schweigt, denn er verfolgt einen teuflischen Plan: Er will seine laszive Nachbarin, die er für einen Vampir hält, zum Opfer machen. "Schrei in der Stille" ist ein faszinierendes Meisterwerk, das in keiner Sekunde langweilig ist und eine Atmosphäre zu bieten hat, die in etwa mit Filmen von David Lynch zu vergleichen ist. Interessant ist hierbei, dass der gesamte Film aus der Sicht des jungen Seth gezeigt wird. Besonders ergreifend ist die Schlussszene, die den Film nicht zuletzt zu einem Klassiker gemacht hat.
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