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Reemtsma auf der Krim: Tabakproduktion und Zwangsarbeit unter der deutschen Besatzungsherrschaft 1941-1944 Gebundene Ausgabe – 24. August 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Edition Nautilus; Auflage: 1., Auflage (24. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894017457
  • ISBN-13: 978-3894017453
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 16,2 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.063.044 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit dem Buch Reemtsma auf der Krim ist dem Historiker Karl Heinz Roth und dem Slawisten Jan-Peter Abraham in zwölfjähriger akribischer Arbeit in der Bundesrepublik und auf der Krim ein großer Wurf gelungen ein Meisterwerk in dreifacher Hinsicht. Das Buch bietet erstens eine präzise Darstellung des Engagements des Reemtsma-Konzerns auf der Krim. Es handelt sich zweitens um eine souveräne Gesamtgeschichte der Krim zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Ende der deutschen Okkupation im Frühjahr 1944. Drittens wird die Perspektive von oben durch ausführliche Interviews mit Zeitzeugen und persönliche Berichte ergänzt, was erstmals einen Blick von unten auf die Okkupation und ihre Methoden, das heißt auf die erzwungene Kollaboration der tartarischen Bevölkerung zulässt.« (Rudolf Walther, Süddeutsche Zeitung)

»Dass Kapitalinteressen im deutschen Faschismus eine treibende Rolle spielten, beweist die soeben erschienene, ebenso dramatische wie panoramatische Studie Reemtsma auf der Krim . Die in zwölf Jahren intensiver und aufwändiger Quellenarbeit entstandene Studie stellt nicht weniger als eine beispielhafte, in jedem Punkt bestens belegte Fallstudie für eine Perspektive auf den Nationalsozialismus dar, die in ihm nicht nur ein politisches, sondern vor allem auch ein gesellschaftliches Koalitionsregime sieht. (...) Roths und Abrahams bahnbrechende Studie zeichnet sich dadurch aus, dass keines ihrer Urteile einfach behauptet ist, vielmehr dürfte es wenige Untersuchungen geben, die alle ihre Behauptungen mit einer solchen, detailverliebten Sorgfalt belegen.« (Micha Brumlik, die tageszeitung)

»Karl Heinz Roth, ein Sozial- und Wirtschaftshistoriker, und der Slawist Jan-Peter Abraham haben die Geschichte von Reemtsma auf der Krim auf beeindruckende Weise dokumentiert. Nein, ihr Werk ist keine Firmenhistorie mit engem Fokus, sondern eine Musterstudie über die Verquickung von Wirtschaft und Militär im Krieg, reich an Details, eine Untersuchung mit weitem Horizont und mehreren Ebenen. (...) Das Buch liefert wichtige und erschreckende Erkenntnisse. (...) Was für ein Werk!« (Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Dr. Karl Heinz Roth, geb. 1942. Studium der Medizin und Geschichtswissenschaft. Mitbegründer der Hamburger Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und der Zeitschrift 1999 im Jahr 1986. Lebt seit 1998 in Bremen. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zur Sozial-, Wirtschafts-, Medizin- und Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Jan-Peter Abraham, geb. 1967. Studium der Sprachlehrforschung und der Slawistik. 1995 bis 1996 Tätigkeit in Vilnius (Litauen) für das Institut für Auslandsbeziehungen ifa, 1999 bis 2004 Lektor des DAAD in der Ukraine, 2006 bis 2011 in Moldau. Diverse Buchübersetzungen aus dem Russischen und Tschechischen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Florian am 23. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
In dem Buch "Reemtsma auf der Krim" zeigen die Autoren auf eindrucksvolle Weise, wie deutsche Unternehmen die Nazi-Herrschaft genutzt haben, um ihre geschäftlichen Interessen voranzutreiben. Obwohl es im Deutschen Reich selber eine starke Anti-Nikotin-Bewegung gab, gelang es den Managern des Zigarettenkonzerns Reemtsma, die Krim und Teile des Kaukasus mit den dort befindlichen Tabakbetrieben für sich auszubeuten.

Den Autoren geht es dabei auch darum zu zeigen, dass die Zwangsarbeit in den besetzten Gebieten wesentlich weiter verbreitet war als es die Debatte um die Zwangsarbeiterentschädigung in den 2000er Jahren vermuten lässt. Tatsächlich arbeitete ein Großteil der Bevölkerung der Krim unter Zwang für die Besatzer.

An manchen Stellen hätte ich mir eine etwas dichtere historische Beschreibung gewünscht - allerdings muss man wohl konstatieren, dass die Quellenlage für diesen Teil der Geschichte nicht besonders groß ist, zumal es kaum eine historische Aufarbeitung der NS-Zeit durch die Sowjetunion gab. Auch verlassen sich die Autoren stark auf Interviews mit Zeitzeugen, die zur Zeit der deutschen Besatzung allerdings Größtenteils noch Kinder und Jugendliche waren.

Dennoch zeichnet das Buch ein interessantes Bild über einen bislang kaum beschriebenen Teil der deutschen Geschichte.
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