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Reden, bevor es zu spät ist: Lebensbericht einer ehemaligen Nationalsozialistin Gebundene Ausgabe – 10. September 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Europa Verlag; Auflage: 1., Auflage (10. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394430554X
  • ISBN-13: 978-3944305547
  • Größe und/oder Gewicht: 14,7 x 2,5 x 22 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 178.331 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Eva Madelung, geboren 1931 als Tochter von Robert Bosch, erlebte das Dritte Reich als Jungmädel in der sogenannten Hitlerjugend. Sie studierte Germanistik und Philosophie und verbrachte 1953 ein Jahr in Indien. Nach Heirat und der Geburt von zwei Kindern absolvierte sie eine psychotherapeutische Ausbildung und war im Anschluss jahrzehntelang als Familientherapeutin und in der Fortbildung tätig. Sie ist Autorin und Koautorin mehrerer Bücher, darunter Trotz – zwischen Kreativität und Selbstzerstörung und Heldenkinder – Verräterkinder. Wenn die Eltern im Widerstand waren.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Birgit Theresa Koch am 12. November 2014
Eigentlich passiert nicht viel in diesem Roman und das ist im nachhinein betrachtet auch gut so: Eine Mutter und ehemalige Nationalsozialistin schreibt einen Brief an ihre Tochter, eine frühere RAF-Sympathisantin und linke Filmemacherin. Nach jahrelangem Schweigen und vollständigem Kontaktabbruch erfährt diese erst nach dem Tod der Mutter mehr über deren Leben und nationalsozialistischen Beweggründe und dass ihr Vater ein ehemaliger SS-Offizier war.
In der Geschichte, die die Mutter schreibt, werden keine Gräueltaten begangen, jedenfalls nicht von den Hauptpersonen; es gibt keinen Saulus, der plötzlich zum Paulus mutiert und auch sonst kein wirkliches Drama. Es gibt in der Geschichte eine begeisterte junge Frau, die aus „Verantwortungsbewusstsein“ und „Pflichtgefühl dem eigenen Volk gegenüber“ ihre Arbeit in der Nähe eines Vernichtungslagers in Polen erledigte und keine Fragen stellte. Die Fragen kommen später und werden im Brief gestellt: Eva – so heißen die Mutter wie auch die Autorin - will verstehen und verstanden werden - von sich selbst, der Tochter und den Lesern. Und bevor ich mich als Leserin frage, wann denn jetzt das große Unrecht kommt, von dem sie sicher noch beichten wird, werde ich schon hineingezogen in diese Fragen und fange selbst an nach Antworten zu suchen und zu verstehen. Und ich finde Parallelen: Auch ich sympathisierte für eine kurze Zeit im Verlaufe meiner Jugendjahre mit gewalttätigen Aktionen linker Gruppierungen und es war so leicht, zu finden, dass diese Streiter für das angeblich Gute auch Recht mit ihren Aktionen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Clemens am 8. November 2014
Eva Madelung, Reden, bevor es zu spät ist. Lebensbericht einer ehemaligen Nationalsozialistin.

Es ist die Sehnsucht vieler Sachbuchautoren, auch einen Roman zu schreiben und so einen Beitrag in der „Königsklasse“ der Literatur zu leisten. Das geht oft schief. Eva Madelung, bekannt als psychologische Fach- und Sachbuchautorin, hat einen Roman vorgelegt, den man nur als geglückt bezeichnen kann.

Sein Inhalt: Eine Tochter findet im Nachlass ihrer Mutter einen für sie verfassten Lebensbericht, in der die Mutter beschreibt, wie sie, geboren im Jahr 1923, zu einer überzeugten Nationalsozialistin geworden ist und wie sie sich nach dem Krieg nur langsam von der Verblendung befreien konnte. Ihr Anliegen ist es, ihrer in der Nachkriegszeit geborenenTochter, zu der die Beziehung schon jahrelang abgerissen ist, ihre als schuldhaft empfundene Verstrickung zu bekennen, aber auch für sich und für sie zu begreifen, wie es dazu kommen konnte.

Der Lebensbericht ist höchst spannend zu lesen. Man verfolgt nicht nur mit großem Interesse, wie das junge Mädchen, durch familiäre und andere Umstände begünstigt, dem Nationalsozialismus mit glühender Begeisterung verfällt, alles übersieht, was sie davon hätte abhalten können und schließlich nach dem Kriegsende in eine abgrundtiefe und zunächst über viele Jahre hin sprachlose Enttäuschung stürzt. Man spürt vielmehr an sich selbst den Sog des idealistischen Scheins der Nazi-Ideologie und eigene Anknüpfungspunkte für eine so tief greifende Verführung.
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