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Redemption'S Son
 
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Redemption'S Son

Joseph Arthur Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Sänger und Songwriter Joseph Arthur wartet ein zweites Mal darauf, entdeckt zu werden. Aufmerksam wurde Ex-Genesis Peter Gabriel auf den in Akron/Ohio geborenen Mann und sprach ihm eine Nachricht auf den Anrufbeantworter. So landete Arthur als erster Rockmusiker beim Weltmusik-Label Realworld. Davor sah sein Leben weniger hoffnungsvoll aus, denn bis 1996 verkaufte der in Atlanta aufgewachsene, dann nach New York übergesiedelte Künstler auf Minimallohnniveau in einem Laden Gitarren. Dort würde er vielleicht immer noch stehen, um seine Freizeit mit den wichtigen Dingen zu verbringen: Songs schreiben, Skulpturen anfertigen oder düstere, abstrakte Bilder malen. Den Job als Verkäufer hat er natürlich aufgegeben, der große Rest bestimmt nun sein Leben. Allerdings sind Arthurs Talente immer noch nur einer Minderheit bekannt.

Dabei finden sich auf den Alben Big City Secrets, Vacancy sowie Come To Where I'm From wunderbare Songs, und das vierte Werk Redemption's Son schließt sich da nahtlos an. Joseph Arthur, der fast alle Instrumente selbst spielt, lässt Texte und Musik verschmelzen, denn seine Songs sind mehr als experimenteller Folk-Rock, sie dienen auch einem Selbstheilungsprozess. Immer wieder tauchen Dämonen, Zweifel, seelisches Durcheinander und Ängste auf. Die Stimme klingt verletzt, gequält und erreicht ihre ganz große Wirkung, wenn sie zu akustischen Folk-Songs singen darf. Das Multitalent lässt seine Seele bluten, wird ironisch und der Humor kann schon mal derbe und tiefschwarz sein.

In Kombination mit Rock-Nummern wollen die Qualitäten des Singers/Songwriters nicht richtig funktionieren, aber die Mehrheit auf Redemption's Son nehmen die melancholischen Balladen ein. Wird Zeit, dass ihm mehr Menschen zuhören. --Sven Niechziol

INTRO

Joseph Arthurs viertes Werk, mit annähernd 74 Minuten das Ausmaß eines Doppelalbums beanspruchend, stellt eines klar: Für die gepeinigten Künstlerseelen, die sich ihrer Dämonen in religiösen Liedfantasien oder gemalten Totenköpfen entledigen, wird es immer ein Plätzchen geben. Arthurs selbst entworfene Plattencover wurden schon für den Grammy nominiert, und nicht wenige wittern in seinen Lyrics Tiefe, wenn er im Flüsterton gesteht, schon daran gedacht zu haben, Jesus Christus zu sein. Zum sympathischen Sonderling fehlt es dem 29jährigen Peter-Gabriel-Schützling allerdings noch an genuinen musikalischen Ausdrucksformen, wie es die 16 neuen Beispiele seiner Mainstream-gerechten Exaltiertheit einmal mehr verdeutlichen. So hoch es ihm anzurechnen ist, "Redemption's Son' wieder fast im Alleingang eingespielt zu haben, unterscheiden sich die Stücke nicht sehr von dem, was vor gut zehn Jahren in seine Sparte fiel: The The, World Party und in den besten Momenten Crowded House (wohl ein Verdienst des Mischers Tchad Blake), dafür in den weniger erquicklichen - nämlich immer, wenn ihm rockend der Gaul durchgeht - Midnight Oil. "I didn't try and make an art record, but I didn't bend to the commercial realm, either', soll er sich zu seiner Vorgehensweise geäußert haben. Na, das glaube ihm, wer will.

Markus von Schwerin / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de

Blue Rhythm (06/02)

Auf seinem dritten Album zeigt sich der Songwriter und Allround-Künstler (Arthur malt, schafft Skulpturen und schreibt) erneut als experimenteller Folk-Rocker der Extraklasse. Insgesamt 16 Songs enthält "Redemption's Son", das von dem New Yorker mit einem Spektrum aus viel Melancholie ("September Baby") bis Temperament ("Permission") ausgerüstet wurde. Darunter auch hymnische Melodien ("In The Night"), bei denen vergnügter Pop Hand in Hand mit Sixties-Beat wandelt. Zu den stets eindringlichen Exkursionen des Gitarristen - zwischen sparsam und hart - schwirren sphärische Samplesounds, die frühe Pink Floyd wach werden lassen. In diesen Liedern jenseits von Moden und Banalität singt Joseph Arthur mit einer warm-verführerischen Stimme, bei der einem angenehmste Schauer über den Rücken laufen.

© Blue Rhythm - Olaf Maikopf

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