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Kundenrezensionen

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am 12. Dezember 2015
Judas Priest 2014, K.K Downing ist raus, Richie Faulkner (ein ausgezeichneter junger Nachfolger) ist in der Band und ein tolles Album wird veröffentlicht! Die Songs klingen frisch und sind zu 100% Heavy Metal. Priest bleiben eben Priest \m/

Beginnend mit einem Donnern rollt der erste Track "Dragonaut" heran und schlägt ein wie eine Bombe. Jenes Lied hat eines der besten Gitarrensolos des ganzes Albums. Auch der Titeltrack und das darauf folgende starke "Halls Of Valhalla"(!) sind allesamt gute Songs. Weitere Anspieltipps sind: "Sword Of Damocles", "Down In Flames" (geiles Riff!), "Hell & Back", "Battle Cry" und die fünf Bonus Tracks auf der zweiten CD (hier gefällt mir am besten das den Fans gewidmete "Never Forget").

Rob Halford lässt außerdem auch einige Screams in den Lieder erklingen (Sword Of Damocles), die an die gute alte Zeit der 80iger Jahre erinnern (er kann es ja doch noch). Einziger Kritikpunkt ist der Sound. Er klingt etwas sehr dumpf geraten, hier hätte man sicha etwas anders machen können! Doch nichts desto trotz ist es ein tolles Judas Priest Album geworden.
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am 15. Juli 2014
Nach dem von den Fans sehr zwiespältig aufgenommenen (für mich nach wie vor hörenswerten) Bombast-Experiment namens "Nostradamus" hören sich Judas Priest auf ihrem neuen Werk geradezu rückwärtsgerichtet an. Den Anfang machen mehrere Songs im Stil ihrer 80er-Hoch-Zeit, die zwar nicht gleich zünden, aber nach mehrmaligem Hören doch allmählich ins Ohr gehen. Da ist zwar kein neues, "Breaking The Law" und kein "Another Thing Coming" dabei, aber es ist doch gut. Robs typischen Hochgesang hört man nur selten (z.B. in "Halls Of Valhalla"), da der inzwischen über 60jährige es eben nicht mehr so leicht hinbekommt. Aber seine Stimme kann auch so absolut überzeugen. Gelegentlich hört man "Painkiller"-artiges mit seinen (dezenten) Thrash-Einflüssen. Aber auch die Bombast-Einflüsse sind nicht völlig verschwunden. Gelegentlich ist auch mal ein untermalendes Keyboard (oder ein Gitarrensynthesizer?) zu hören, wie in "Hell & Back" und dem balladesk beginnenden und sich dann steigernden "Cold Blooded". In dieser reduzierten Dosis sollten auch "Nostradamus"-Gegner keine Probleme damit haben. Der "Neue", Gitarrist Richie Faulkner, hat ja schon auf der "Epitaph"-Tour seine Qualitäten bewiesen. Er ist ein ebensolcher kongenialer Partner für Glenn Tipton wie sein Vorgänger.

Ab Track 10 wird's kurios: "Crossfire" klingt nach 70er Priest und könnte genausogut auf "Sad Wings..." oder "Sin After Sin" draufpassen. Auch der Gesang wurde dafür passend abgemischt. Das sind wirklich Judas Priest in der Retromaschine. "Secrets Of The Dead" verbindet auf eigentümliche Weise "Stained Class" mit Neuzeit-Elementen ab "Angel of Retribution". "Beginning Of The End" ist eine Ballade im Stil von "Before The Dawn" ("Killing Machine"). Damit endet das eigentliche Album.

Die Deluxe Version (hübsch: in Buchform mit metallisch schimmerndem Titelmotiv) enthält eine Bonusdisk mit fünf zusätzlichen Songs. "Snakebite" (hat nichts mit Whitesnake zu tun), ist eingängig, aber auch einfältig. Besser kommen "Tears of Blood" und noch mehr "Creatures". "Bring It On" ist ok, aber nichts Besonderes. "Never Forget" - wieder eine Ballade - klingt wie ein Abschied von den Fans, auch wenn es im Text heißt, "It's not over my friends". Warten wir's ab.

Wenn es der Abschied sein sollte, dann ist es ein hörenswerter. Judas Priest lassen hier praktisch ihre gesamte Karriere Revue passieren, von den 70ern bis heute. Da es einige Durchhänger (keine Ausfälle!) gibt, habe ich mich schließlich für vier Sterne entschieden. Aber über vier Sterne freut sich ja zur Zeit so ziemlich jeder in Deutschland, und Priest-Fans können das auch.
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am 28. Juli 2014
...vor Freude!
Endlich ein neues Judas Priest-Album.
Die Vorfreude war riesig. Die Wartzeit extrem lang. Die Hoffnung groß, dass
Judas Priest noch einmal ein richtiges Heavy Metal-Album in der Tradition a la
Stained Class, Defenders of the Faith und Painkiller raushauen.
Ok, an den Sound des Albums - insbesondere der Gitarren - muss man sich etwas
gewöhnen. Er klingt tatsächlich sehr roh und teils sehr oldschool. Aber wer auf
Judas Priest-Konzerten war, weiß, dass die Band live tatsächlich so klingt, wie
auf dem Album.
Sehr gut gefällt mir die Gesangsleistung von Rob Halford. Klar, der
Falsettgesang klappt nicht mehr, was auch keine Verwunderung in mir auslöst.
Aber meine Güte der Mann kann noch so viel mehr als nur schreien. Seine Stimme
wechselt je nach Bedarf von kratzig Heavy Metal zu druckvoll opernhaft. Man wird
nicht viele Sänger finden, die das können.
Richie und Glenn verrichten natürlich auch feine Arbeit und zaubern das ein oder
andere wirklich schmissige Riff aus dem Hut. Ein wenig fehlen mir aber die
Gitarrenduelle, wie sie mit K.K. statt gefunden haben.
Ein Wort noch zu den wenigen schlechten Kritiken. Es ist wie immer bei
Erscheinen eines neuen Judas Priest Albums. Die meisten mögen es, manche halt
nicht. Das war schon bei Screaming for Vengeance, Defenders of the Faith, Turbo,
Painkiller etc. so. Und heute sind das alles Klassiker. In 15 Jahren wird auch
dieses Album zu den Klassikern gehören.
Anspieltipps erspar ich mir. Das Album besteht aus tollen Songs, die mit jedem Hören noch mehr wachsen.
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am 21. August 2014
Eigentlich... ja, eigentlich ... wollte ich nach dem für mich enttäuschenden "Nostradamus" keinen weiteren "Blindkauf" eines neuen Priest-Albums mehr tätigen. Als der Termin für die Veröffentlichung der neuen Platte näher rückte, war dieser Vorsatz dann doch vergessen. Denn schließlich veröffentlichen Judas Priest ein neues Album. Eine, wenn nicht gar die wichtigste Metal-Band aller Zeiten, mit keinem geringeren als den "Metal-God" am Micro. Das ist ein Pflichtkauf, selbst wenn ich mich hinterher wieder ärgere. Und so landete Redeemer Of Souls nicht nur in meinem Warenkorb, sondern auch bei mir Zuhause in der Sammlung.

Ganz egal, was ich vorher auch erwartete, der Beginn "Dragonaut" stellte sofort klar: Hier erwartet dich etwas großes! Und ja, dieser Eindruck wurde mit dem zweiten Titel "Redeemer Of Souls" bestätigt und mit dem dritten Song "Halls of Valhalla" auf die Spitze getrieben. Es folgt ein ebenfalls bärenstarkes "Sowrd Of Damocles", auf das mit "March Of The Damned" ein Song folgt, der irgendwie ein bisschen nach Ozzy klingt. Es folgt mein persönliches Highlight des Albums, Titel Nr. 6, "Down In Flames". Mehr Priest geht nicht. Fantastisch. Danke! Auch das folgende "Hell & Back" bleibt auf hohem Niveau, "Cold Blooded" ebenfalls und "Metalizer" schafft es dann tatsächlich sogar an Painkiller zu erinnern. "Crossfire" wirkt anschließend in der Tat etwas ungewöhnlich und trifft meinen Geschmack nicht zu 100%. Besser gefällt mir hingegen wieder der folgende Titel "Secrets Of The Dead", wobei auch dieser nicht absolut zu überzeugen weiß. Ganz besonders gefällt mir dann aber wieder "Battle Cry" und auch die abschließende Ballade "Beginning Of The End".

Ich erspare mir eine detaillierte Wertung der "musikalischen Qualität", da ich sowas sowieso nicht kann. Also ob nun eine Gitarre etwas lauter hätte sein dürfen oder das Schlagzeug etwas leiser. Oder sonstwas, keine Ahnung, das überlasse ich den "Fachleuten". Mir gefällt das Album, klingt gut und macht Spaß. Das reicht mir.

Fazit: Redeemer Of Souls ist 100% Priest (ja, auch ohne K.K.) und eine kaum zu beschreibene Steigerung gegenüber des Vorgängers. Das Album gehört für mich auf jeden Fall zu den besseren der "Nach-Painkiller-Zeit". Es sind damit wieder einmal die "Alten", die der Metal-Welt zeigen, wie es funktioniert und dass es sie es eben noch perfekt beherrschen. Hut ab!
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am 12. Juli 2014
Freue mich ja immer,wenn solche Bands wie Judas Priest etwas neues herausbringen. Mit ihren letzten Alben konnten sie bei mir nicht voll punkten,aber mit Redeemer of Souls ist ihnen ein Volltreffer gelungen.
Habe mir die Scheibe jetzt mehrmals konzentriert angehört,und muss sagen hier bekommt man einfach alles was diese Band ausmacht.Harte Riffs,packender Groove,geile Melodien einfach ein super Classic Heavy Metal Album von Judas Priest.
Rob Halford macht immer noch einen guten Job,und mit Richie Faulkner haben sie wohl einen sehr talentierten Gitarristen dazu bekommen.
Der Sound ist roh,ja oldschool könnte man sagen,was aber absolut passt.
Ich finde die ersten fünf Songs sind der Hammer,und danach geht es auf sehr hohem Niveau weiter.
Redeemer of Souls ist zu 100% Judas Priest.

Wer Musik aus den 80iger Jahren hören möchte,der sollte sich auch Musik aus den 80iger Jahren anhören.
Wir sind im 21. Jahrhundert,und wer ständig in der Vergangenheit schwelgt,verpasst halt gute Musik.
Mich hat das Album komplett überzeugt,deswegen volle 5 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2015
Im Juli 2014 erschien das 17. Studioalbum der englischen Heavy Metal Band Judas Priest. Eingespielt haben "Redeemer of Souls" Rob Halford (Vocals), Glenn Tipton (Guitar, Synthesizer), Ian Hill (Bass Guitar), Scott Travis (Drums) und Richie Faulkner (Guitar). Produziert wurde das Album von Mike Exeter und Glenn Tipton. Alle Songs stammen von Glenn Tipton, Rob Halford und Richie Faulkner.

"Redeemer Of Souls" ist das erste Album der Priester ohne K.K. Downing, sein Nachfolger Richie Faulkner hat aber einen guten Einstand und konnte sich direkt als Songwriter beweisen. Einige Songs hören sich so an, als wären sie zu Zeiten von "Sin After Sin" (1977) und "Stained Class" (1978) entstanden. Andere könnten von "British Steel" sein, wieder andere von "Painkiller". Mir kommt es so vor, als wollten Priest ihre gesamte Karriere Revue passieren lassen.
Direkt die beiden Opener `Dragonaut` und `Redeemer of souls` gefallen mir, ohne das sie jetzt die Oberhammer wären. Der etwas dünne Sound fällt auf. `Halls of Valhalla` ist das erste highlight, ein typischer Priest Song. `Sword of Damocles` ist ein weiteres highlight, tolle Melodie und abwechslungsreich ist das Sword. Selbstverständlich sind nicht alle der 18 Titel der DoCD die Burner. 1980 auf "British Steel" waren z.B. nur 9 Titel. Wenn man die besten 9 oder 10 Tracks von "Redeemer..." nimmt, hat man ein sehr starkes Stück Heavy Metal in der Hand. Aber so gibt es eben auch einige eher mittelprächtige Stücke wie z.B. `March of the damned`, `Snakebite` und `Never forget` zu hören. Gerade `Never forget` hätte nicht sein müssen, da mit `Beginning of the end` eine deutlich bessere Ballade am Start ist. `Secrets of the dead` ist wieder ganz stark, könnte auch von "Nostradamus" (2008) sein. `Cold blooded` ist im Midtempo gehalten und Rob Halford singt, wie auf der ganzen Platte, richtig gut. Live bringt er es nicht immer, aber im Studio Studio habe ich nichts auszusetzen.

Fazit: "Redeemer..." hat die teils schlechten Kritiken nicht verdient. Natürlich ist es kein Bandklassiker wie "Screaming for Vengeance" oder "Defenders of the Faith" geworden, das ist 30 Jahre später aber auch nicht zu erwarten. "Redeemer..." ist einfach ein gutes Album, welches Spaß macht und ist hoffentlich nicht ihr letztes Album! Ich würde es ungefähr auf eine Stufe mit "Angel Of Retribution" stellen.
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am 13. Juli 2014
Habe die Redeemer of Souls (Deluxe Editon) nun mehrfach gehört. Das erste mal war ich ein wenig entäuscht. Doch nach mehrmaligen gefällt mir das Album immer besser.

Dragonaut:
Nach kurzem Gewitter Intro gehts mit dem flotten-melodischen Opener los. Der Song könnte von Angel Of Retribution sein. Gute Gitarrensolos, Halford auch ohne hohe Schreie ausdrucksstark.

Redeemer of Souls:
Der Titelsong ist ein hymdenhafter Midtemp Song. Erinnert ein wenig an Hell Patrol.

Halls of Valhalla:
Schnellerer Song im Still von Leather Rebel. Wirkt durch mehrere hohe Schreie (auch einige Growl-Parts sind dabei) sehr nach klassichen Priest - Mein Favorit

Sword of Damocles:
Erinnert außer Halfords Gesang wenig an Priest sondern durch den ehr schunkelmäßigen Refrain ehr an Bands wie Running Wild. Gut aber ungewöhnlich.

March of the Damned:
Der Gesang klingt ein wenig an Ozzy. Auch der ein wenig montone Midtemp Song könnte auf einem Solo Album des Madman stehen.

Down in Flames:
Könnte man als eine Art schnellere Version von On Shot At Glory bezeichen.

Hell & Back:
Beginnt baladesk und wandelt sich dann schlagartig zum grovigen Stampfer und endet mit einem schnellerem Outro.

Cold Blooded:
Irgendwo zwischen Halbbalde und melancholischem Midtemp angesiedelt erinnert von der Stimmung an Heart of a Lion.

Metalizer:
Double-Bass Nummer im Still von Judas Rising der Refrain dagegen hymdenhaft mit neoklasichem Einschlag.

Crossfire:
Groviger Rocker ala Wheels of Fire. Im Gitarrenbreich wird Hendrix Tribut gezollt.

Secrets of the Dead:
Kommt schlepend/hypnotisch daher. Die Glocken am Anfang sollen vieleicht eine Anspielung an Touch of Evil sein, desen Klasse man aber nicht ganz erreicht.

Battle Cry:
Uptemp Song in der Tradition von Hellrider und Sentinel.

Beginning of the End:
Zum reglären Abschluß eine unspektakuläre aber toll gesungene Balade.

Bonus Disc:
Snake Bite:
Solider Midtemp Song in AoR-Tradition.

Tears of Blood:
Nach schleppendem Intro gehts flott eingänig weiter. Würde gut auf Halfords letztes Solo Album passen.

Creatures of the Night:
Schleppend/berohlich mit hymdenhaften Refrain - Gute Kombination aus beiden Welten .

Bring it on:
Supereingänge Nummer mit 80er Flair. Quasi eine Turbo Song ohne Keybords - könnte eine guter Live Song sein

Never Forget:
Siehe Beginning of the End.

Fazit:
Gutes, abwechslungsreiches Album. Natürlich nicht auf Augenhöhe mit den Klassikern (was aber auch niemand ernsthaft erwarten dürfte). Am ehesten wohl mit Angel Of Retribution zu vergleichen. Leider ist die Produktion nicht so toll. Es fehlt meiner Meinung nach ein wenig an Räumlichkeit und die Gitarren könnten an einigen Stellen "fetter" klingen. Halford schlägt sich wacker und setzt die hohen schreie sparsam ein - im Angesicht seines Alters eine hervoragende Leistung. Unbedingt die Deluxe Editon wegen der Bonus CD kaufen. Gute 4 Punkte!
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am 30. August 2014
Ich habe eigentlich nicht mehr so viel erwartet, denn irgendwann kommt jeder ins Alter. Nach dem ersten Durchhören war ich überrascht wie gut das Album geworden ist. Wunderte mich aber über die vielen Mitteltempo-Nummern. Nach mehrmaligem Durchhören gefiel es mir immer besser und ich finde es nun eines ihrer besten Alben. Was mir beim ersten Mal Durchhören entging ist, dass die Mitteltempo-Songs in den letzten Drittel meisten verdoppelt werden und so sehr viel Dynamik haben. Die Songs sind extrem ausgeklügelt mit sehr progressivem Charakter. Originelle Breaks, meistens mehrere zwischen Teile und schönen z.T. zweistimmige Soli. Die Stimme von Halford ist nun halt sehr reif geworden aber hat dafür einen sehr klassischen Charakter bekommen. Auch wenn er nicht mehr 6 Minuten screamt wie bei Painkiller, hat seine Stimme immer noch ein extrem breites Spektrum. Es lohnt sich die Spezial-Edition zu kaufen, denn dort sind auch Hammer Stücke drauf. Die Balladen sind der einzige Mangel auf dem Album, denn diese sind extrem kitschig und ideenlos. Für mich ist klar, dass die Metalgötter auf den Olymp zurückgekehrt sind.
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am 11. Juli 2014
18.07.: So, nun nach mehrmaligem Hören ein update: Ich bleibe voll und ganz bei meinen 5 Sternen. Das Album gefällt mir nun sogar noch besser, als am Anfang. Mann muss sich zuerst etwas an den Retro-Sound gewöhnen (wie Killing Machine oder Point of Entry). Auf die einzelnen Songs möchte ich nun nicht mehr eingehen, da es hier sehr viele ganz ausführliche und recht präzise Rezensionen der einzelnen tracks gibt. Unter den 13 Songs sehe ich mittlerweile jedoch keinen Ausfall mehr, auch Crossfire und Beginning of the End, haben ihre Reize. 5 Songs stehen jedoch über allen anderen und hätten aus meiner Sicht glatt 6 Sterne verdient: Battle Cry, Down in Flames, Cold Blooded, Redeemer of souls und Halls of Valhalla, aber das ist natürlich subjektiv. OBJEKTIV: HAMMER-ALBUM der Metal Gods, daher KAUFEN UND GENIESSEN. bzgl. der Bonus disk bleibe ich bei meiner bisherigen Meinung.
11.07.: Ich schreibe jetzt erst mal nur ganz kurz: ein Vergleich mit den Priest-Outputs bis VOR Turbo (also bis 1984) macht keinerlei Sinn, da es sich bis dahin um eine "andere Band" handelte (wer wie ich die Band seit 35 Jahren auch live verfolgt, weiß was ich meine). Danach kam mit dem split 1991 und der reunion der zweite große Bruch in der Bandgeschichte. Redeemer of Souls stellt seit der reunion das weitaus beste Album der Band dar! In der Phase ab Turbo wird es nur von Painkiller übertroffen. Wenn man unbedingt vergleichen will: die größte Ähnlichkeit kann man mit Halfords Output "Crucible" herleiten. Auf Disk 1 gibt es bei 13 Songs lediglich 2 Ausfälle: Crossfire und Beginning of the End. Alle anderen Songs sind anspruchsvoll, ehrlich und Metal. Die Bonus Disk lohnt nur wegen Tears of Blood. Wann hat es 12 gute Priest Songs auf einem Album zum letzten Mal gegeben? Was kann man im Jahr 2014 von der Band noch mehr erwarten? Ich bin zum ersten Mal seit langer Zeit mit Judas ehrlich glücklich und zufrieden.
Mit meiner Rezension wollte ich eigentlich noch etwas abwarten und diese auch ausführlicher gestalten. Aber die erste veröffentlichte Rezension mit 1 bzw. 3 Sternen kann man so einfach nicht stehen lassen! "Sworn to avenge, condemn to hell :-)"
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am 12. Juli 2014
Eins vorweg: Die Songs des neuen Albums sind teilweise großartig und durchweg hochklassig.
Allein das Eröffnungstriple würde mir Gänsehaut einjagen, wenn da nicht eines wäre, nämlich der von vielen kritisierte Sound. Stellt Euch selbige mal mit ner Painkiller Produktion (1990!!!) vor. Schon bei Nostradamus war ich von der Aufnahme enttäuscht.
Das Witzige ist, dass Redeemer auf meiner kleinen Samsung Anlage in der Küche sogar besser klingt als auf der großen Yamaha/Jamo Concert 8 Anlage im Wohnzimmer, nur um hier mal den Audio-Göttern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nein, ich möchte keine 70er Jahre Produktion. Ich möchte Judas Priest mit schrillen, schneidenden Gitarren, drückenden Drums und infernalischem Gesang des Metal Gottes!!!
Das einzig Gute ist, dass man sich bei längerem Hören, dank der Qualität der Songs, an den muffigen Sound gewöhnen kann. (Aber bitte zwischendurch keine "moderne" Scheibe hören)
Vielleicht sollten die Herren die Produktion das nächste mal in fremde Hände geben. Nen Jens Bogren hätte aus der Scheibe ein Monster gemacht. Schade. Ich liebe sie trotzdem
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