Was das Internet bedeutet, sieht man an den schwedischen Newcomern Machinae Supremacy, welche durch ins Netz stellen ihrer Songs jede Menge Fans und Downloads bekamen. Irgendwann gab es dann auch einen Plattendeal und das Debüt "Redeemer" liegt nun auf meinem Schreibtisch. Technisch anspruchsvoller Metal mit guter Produktion und einer gehörigen Portion Eingängigkeit fallen mir als Schlagworte bei dem ersten Durchlauf ein! Daran hat sich auch nach weiteren Durchläufen nicht viel geändert. Jedoch die oft unmetallische, hohe, manchmal quäkende Stimme des Sängers trüben etwas den guten Eindruck den die Band hinterlässt! Mit abgefahrenen Keyboardsounds, welche nicht selten an 80er Jahre Nintendospiele wie Super Mario erinnern wollen die Schweden im Gedächtnis bleiben und die Kompositionen auflockern. Das würde auch alles besser passen, wenn wie gesagt der Gesang anders wäre! Das aber die Gastfrau beim 10. Song "Oki Kumas Adventure" dem Sänger fast die Show stiehlt war bestimmt nicht so gedacht. Dafür beendet das chillige "Reanimator" die Platte recht packend. So müsste es (auch beim Gesang!) immer sein.
Insgesamt ist "Redeemer" eine zwiespältige Sache und sollte erst mal von interessierten Metallern angehört werden. Viel Potential ist ja da!