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Regisseur Alex Turner hat 2004 den während des amerikanischen Bürgerkriegs spielenden Horrorfilm "Dead Birds" inszeniert. Der Film erhielt einige wohlwollende Kritiken und hat so manchen B-Film-Fan überzeugt. Trotzdem zogen fünf Jahre ins Land bis Turner nun mit "Red Sands" seinen nächsten Film vorlegt. Anfangs erwartete man hier eine Art Sequel zu "Dead Birds". Das ist es nicht. Allenfalls die Thematik ist ähnlich: Soldaten, die es mit übernatürlichen Mächten zu tun bekommen. "Red Sands" ist ein optisch ansprechender Film, der versucht, ein sehr aktuelles Thema - der Krieg in Afghanistan und wie er sich auf junge Soldaten auswirkt - mit Horrormotiven zu verbinden. Das gelingt bis zu einem gewissen Grad, allerdings nicht vollständig. Dass der Film relativ langsam erzählt ist, ist dabei kein Manko. So war es auch schon bei "Dead Birds" - und dennoch war dieser Film deutlich mitreißender. Hier ist eines der Hauptprobleme, dass die Haupthandlung als Rückblende erzählt wird. Und schon in der ersten Minute erfährt man, dass alle bis auf einen sterben. Das lässt den Spannungsfaktor natürlich nicht gerade hochkochen, weiß man doch, wer überleben wird. Deutlich mehr Spannung hätte sich hier mit der Unwissenheit des Zuschauers generieren lassen. Doch auch so muss man Turner zumindest zugute halten, dass ihm ein paar wirklich atmosphärisch gruselige Szenen gelingen und so manches Bild im Gedächtnis des Zuschauers nachhallt. Fazit: Atmosphärischer, aber nicht gänzlich überzeugender Horrorfilm, der aber zumindest eines untermauert: Dass Regisseur Alex Turner ein Talent ist, auf das man achten sollte.
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild weist im Bereich Rausch und Kontrast Schärfen auf und die Vorlage ist recht mitgenommen. Der Ton überzeugt und das Bonusmaterial ist zumindest teilweise interessant ausgefallen.
Bild: Für einen nagelneuen Film sieht das Bild alles andere als herausragend aus. Vielmehr hat man ständig das Gefühl, einen mehrere Jahre alten Film zu sehen. Dieses Gefühl stellt sich auch ein, weil man sehr häufig Dropouts und Artefakte erkennen kann - zu viele für einen Film aus dem Jahr 2009. Der Film spielt mit der Farbpalette und nutzt dabei Gelb und Grün. Gelbtöne dominieren bei Tag und im Freien, Grüntöne bei Nacht und in Räumen. Das sorgt für einige stimmungsvolle Bilder. Rauschen ist erstaunlich stark vorhanden. Anfangs glaubt man noch, dies sei vielleicht ein bewusstes Stilmittel, wenn die Hubschrauber über die Stadt fliegen (00:03:12), doch später hat man starkes Grieseln auch bei in engen Räumen spielenden Szenen. Auch hier mag es noch Stilmittel sein, ist jedoch eher nervig. Der Kontrast neigt in der Wüstensonne zum Überstrahlen. Nachtszenen sind etwas matschig geraten (00:29:19).
Ton: Der Ton sorgt für gute Atmosphäre. So hat man hier Wüstengeräusche wie den Wind, der fast konstant zu hören ist und das Geschehen umschmeichelt. Aber auch merkwürdigere Geräusche sind in Verbindung mit der Stimmung erzeugenden Musik zu hören und dazu angetan, die Spannung zu steigern. Die Dialoge klingen im Deutschen klarer und sauberer. Im Englischen werden sie manchmal auch von der Geräuschkulisse übertönt.
Extras: Der Höhepunkt des Bonusmaterials ist der Audiokommentar von Regisseur und Autor, die recht entspannt von der Entstehung des Films erzählen. Das Making Of geht gute 20 Minuten, ist aber ein wenig zerfahren. Mehr erklärender Text hätte hier sicherlich geholfen. Die Tour-Featurette kann man getrost unter dem Begriff "überflüssig" abhaken. Die entfallenen Szenen, vier an der Zahl, wurden aus gutem Grund entfernt. Sie tragen zum Film nichts bei. --movieman.de
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Eine Gruppe GIs braust durch die Wüste des Mittleren Orients zu einer Beobachtungsmission an vorderster Partisanenfront. Als man unterwegs an einer antiken Statue vorbei kommt und diese kurzerhand als Zielscheibe missbraucht, hat Sergeant Parker sofort ein schlechtes Gefühl, erhebt aber keinen Einspruch, um nicht als Weichei dazustehen. Kurz darauf häufen sich rätselhafte Vorkommnisse, und eine jenseitige Macht scheint sich vorübergehend der Männer zu bemächtigen, um sie gegeneinander zu hetzen.
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Märchenmythologie aus Tausendundeiner Nacht trifft auf das übliche B-Movie-Geländespiel, wenn in diesem Low-Budget-Actionfilm vor unifarben gefilmten und gern auch mal finsteren Wüstenkulissen ein sogenannter Dschinn (oder was der Drehbuchautor dafür hält) ein schmutziges Dutzend Kriegsdienstleistender buchstäblich bis zum letzten Mann aufreibt. Konventioneller Gruselzwirn mit digitalen Sandstürmchen, dekorativen Kopfschüssen und absolut vorhersehbarer Dutzendstory. Wer nicht mehr erwartet, sollte auf seine Kosten kommen.
Blickpunkt: Film
Ein orientalischer Geist nimmt eine Gruppe durchreisender US-Soldaten ins Visier. Mystery-Actionquark aus dem billigen Motivmixer.
Kurzbeschreibung
Afghanistan heute. Während andauernde Kämpfe das vom Krieg zerrissene Land erschüttern, wird eine Einheit von U.S.-Soldaten abgestellt, um eine strategisch wichtige Straße, die an einem verlassenen Steinhaus vorbeiführt, zu erobern und unter ihre Kontrolle zu bringen. Unterwegs entdecken die Soldaten tief in einer geheimnisvollen Schlucht versteckt eine antike Statue. Als sie das Relikt für Schießübungen missbrauchen und dabei zerstören, setzen sie unabsichtlich eine rachgierige übernatürliche Kraft frei, die in diesem spannenden, actiongeladenen Psychothriller einen erbarmungslosen Krieg gegen die Männer führt.
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