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Red River
 
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Red River

John Wayne , Montgomery Clift , Howard Hawks , Arthur Rosson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: John Wayne, Montgomery Clift, Joanne Dru
  • Regisseur(e): Howard Hawks, Arthur Rosson
  • Komponist: Dimitri Tiomkin
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Süddeutsche Zeitung GmbH(ALIVE AG)
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 1948
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0053UBN62
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.223 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Nach einem Indianerüberfall, bei dem seine Eltern den Tod fanden, wächst der junge Matt in der Obhut des Viehbarons Dunson auf, der ihn wie seinen eigenen Sohn behandelt. Diverse Schicksalsschläge haben aus Dunson einen unerbittlichen Starrkopf gemacht, der weder für sich noch andere Schonung kennt. Als es auf einem entbehrungsreichen Treck wegen Dunsons Eigensinn mehrere Tote und hohe Viehverluste gibt, beteiligt sich Matt an einer Cowboy-Meuterei. Dunson schwört blutige Rache.

Video.de

Howard Hawks inszenierte 1948 diesen Westernklassiker, der wie kaum ein anderer den Mythos des granitharten, starrköpfigen Rinderbarons zementierte. Für die Hauptrolle war zunächst Gary Cooper vorgesehen, doch dem erschien der Charakter des Dunson allzu negativ gezeichnet. So übernahm den Part John Wayne, der vorher noch nie mit Hawks gearbeitet hatte, und wurde promt zum Superstar. Die Zusammenarbeit geriet für beide Seiten gedeihlich, denn der B-Movie-erfahrene Wayne konnte seinerseits dem genreunerfahrenen Hawks noch so manches über die Mechanismen des Westernkinos mitteilen.

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Kundenrezensionen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich! 7. Februar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Endlich gibt es diesen Western in Deutschland auf DVD! M.E. das erste mal, sieht man von den Importveröffentlichungen ab.
Dies ist einer meiner Lieblingsfilme überhaupt. Er hätte auf jeder "all-time-favourite"-Liste einen der ersten 5 Plätze. John Wayne, über den man denken mag, was man will, liefert hier seine erste (und vielleicht einzige - was Ethan Edwards in "Der schwarze Falke" angeht kann man geteilter Meinung sein) große Charakterrolle ab. Und das macht er auch noch wirklich gut. Hawks hat später gern die Geschichte erzählt, wie er Wayne überreden musste, einen "Unsympathen" zu spielen und dies tat, indem er ihn auf sein Alter hinwies und daß es schwieiger werden würde, angemessene Rollen zu finden.

"Red River" erzählt von einem der ersten großen Rindertriebe. Der Rancher Tom Dunson, der 15 Jahre zuvor einen Treck und damit auch seine Braut verließ, um in Texas gutes Weideland zu finden, will nun seine 10.000 Tiere umfassende Herde in eine der großen Verladestädte weiter nördlich treiben. Dabei stehen ihm v.a. sein alter Kumpel Grood und sein Ziehsohn Matt zur Seite. Letzterer lief Dunson und Grood zu, als der Treck, den die beiden verlassen hatten, den Indianern zum Opfer fiel. Dabei starb auch Dunson Verlobte. Nun brechen die Cowboys auf und Dunson, eh schon ein "harter Hund", entwickelt sich im Verlauf der Reise zu einer Art Diktator, dessen Methoden zur Disziplinierung der Männer immer brutaler und auch unangemessener werden. Schließlich meutern die Cowboys unter Anleitung von Matt und setzen Dunson praktisch in der Prärie aus. Während die Herde weiterzieht, jetzt mit einem neuen, wohl realistischeren Ziel, sinnt Dunson auf Rache. Es kommt zum Showdown, der von einer Dame beendet wird, die Matt liebt und Dunson an seine tote Braut denken läßt.

Man könnte Seiten über Seiten füllen zu diesem Film. Nur soviel: Für Hollywoodmaßstäbe hat man es hier mit einer Art "Moby Dick" des Films zu tun. Dunsons Besessenheit, sein Zorn auf sich und die Welt, seine unbedingter Wille, allen Widrigkeiten zu trotzen und seinen Traum eines Trails von Texas in die Viehstädte zu realisieren, die Weite des Landes als sein Wal, der zu bezwingen ist - all das erfüllt schon die Bedingungen einer großen Tragödie. Fast klassisch.

Zugleich kann man diesem Film aber auch nahezu dokumentarischen Charakter attestieren. Es ist ein working-class-movie. Warum? Zum einen erzählt der Film von Arbeit. Er zeigt die Vorgänge einer Rinderzucht, eines Viehauftriebs, einer Ranch. Er läßt sich Zeit (allein die Exposition, bis wir in der eigentlich erzählten Zeit des Films ankommen dauert schon nahezu 30 Minuten) diese Dinge zu beobachten. Die Bilder der Wagen, die die Herde begleiten, des Staubes, den sie aufwirbeln, der Räder, die sich schlammige Uferböschungen hinaufwinden usw - Hawks ist nahezu verliebt in diese scheinbar nebensächlichen Details. Doch kann man diesen Film auch deshalb dokumentarisch nennen, weil er wirklich zeigt, wie diese Dinge passieren. Hawks ließ 5000 Rinder treiben, die Cowboys, die im Film zu sehen sind, sind eben genau das - Cowboys, keine professionellen Darsteller. Der Film erzählt also nicht nur von Arbeit, er ZEIGT auch Arbeit, er zeigt, wie gearbeitet wird. In Zeiten wie unseren, in denen Filme meist in Blue-Boxes entstehen und nur noch seltenst Massenszenen auch Massen zeigen, sondern meist computergenerierte Simulationen, ist es eben ein Dokument, wirklich zu sehen, wie eine Rinderherde getrieben wird. Das macht "Red River" u.a. außergewöhnlich.

Und filmhistorisch? Ich weiß, ich mache mich damit unbeliebt, aber ich sage auch hier, was ich privat nicht müde werde zu erklären: Meiner Meinung nach findet in "Red River" eine der aufregendsten und technisch versiertesten Kameraeinstellungen/schwenks statt, die die Filmgeschichte zu bieten hat:
An dem Morgen, an dem der Treck aufbrechen soll, sehen wir Wayne auf die Kamera zureiten, er kommt neben Matt zum Stehen und läßt dann den Blick langsam über die Herde schweifen. Die Einstellung wechselt nach einigen Frames, so daß wir die Bewegung seines Kopfes in diesem Blick über "sein Lebenswerk" noch wahrnehmen, bevor wir scheinbar seinen subjektiv schwenkenden Blick sehen, doch als die 180 Grad vollendet sind kommt wer ins Bild? Wayne! Unmerklich hat sich während dieses scheinbar subjektiven Schusses die gesamte Perspektive verschoben und nun scheint es Matts subjektiver Blick zu sein, den wir eingenommen hatten. Subtiler kann man Entfremdung und Perspektivwechsel zwischen Figuren kaum darstellen im Film. Und dann? Dann kommt diese von mir sooo geliebte Einzeiler: "Take 'em to Missouri, Matt!" und Montgomery Clift, der Matt spielt in seiner ersten großen Rolle, geht aus dem Sattel und stößt einen Schrei aus, der sich von Mann zu Mann fortsetzt, wir bekommen einmal von allen im Film wesentlichen Protagonisten eine Großaufnahme bevor dann Dimitri Tiomkins Musik einsetzt und - hochpathetisch - Chöre den Aufbruch besingen, während mehrere Totalen uns die Herde, die Cowboys und die Planwagen zeigen, die sich in Bewegung setzen.

Meine alte VHS ist an dieser Stelle derart abgenudelt, daß sie nicht mehr einsehbar ist. Einer DER Momente der Filmgeschichte, wie ich finde...

Allen, die den Film noch nicht kennen: VIEL SPASS!

Allen andern: Wie immer VIEL SPASS!!
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
TV-Version 14. Oktober 2011
Als 2000 MGM Red River veröffentlichte, waren viele Fans mit der Bildqualität nicht einverstanden, da man von MGM Besseres erwartet hatte. Jetzt bin ich froh, diese alte rein englische DVD mit englischen Untertiteln nicht verkauft zu haben. Denn diese neue Veröffentlichung ist genau identisch mit der ungekürzten TV-Fassung, die immer wieder in den ersten Programmen gezeigt wird. Die DVD ist zwar dadurch ungekürzt, hat aber in der deutschen Fassung den "Erzähler" und in beiden Sprachfassungen den deutschen Vorspann. Die Bildqualität ist viel schlechter als bei der MGM-DVD und entspricht eben genau der TV-Fassung. Da braucht man keine DVD kaufen, wenn man die TV-Aufnahme schon hat. Und der Klappentext? Da wird über die "Stimme des Erzählers, der das Geschehen als Erinnerung vorstellt" palavert, obwohl das in der amerikanischen Version eh schon längst weggefallen ist. Und der durch das Cover versprochene Vorzug einer DVD - die Originalfassung mit deutschen Untertiteln sehen zu können? Ein falsches Versprechen, denn die DVD enthält keine Untertitel, weder deutsche noch englische, wie auf dem Cover verkündet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
subjektiv gesehen, aber auch objektiv ein Genrevertreter, wie er klassischer nicht sein kann.
Es sind alle Zutaten vorhanden: der starrköpfig, unbeirrbare, rücksichtslose und am Ende geläuterte Held, der jugendlich, edle Widerpart, die episch erzählte Geschichte eine Pioniertat, gewürzt mit dem üblichen Faktotum, und fast etwas zu kurz gekommen- eine Liebesgeschichte und Indianer. Es fehlt eigentlich nur der echte Bösewicht, aber den deckt John Wayne in seiner grandiosen Darstellung des Tom Dunson irgendwie gleich mit ab.
All diese Klischees werden durch die Personendarstellung wunderbar überhöht -fast schon so, wie bei Melville im Thrillergenre- im Gegensatz zum anderen großen Hawks-Wayne Klassiker, Rio Bravo 10 Jahre später, wo die reichlich vorhandenen Klischees ironisiert werden.
Insgesamt ist der Film ein wunderschön stimmig-ausgewogenes Gesamtkunstwerk und wenn das märchenhafte Happy-End auch nicht so geplant gewesen sein soll, anders ist es nicht mehr vorstellbar.

Fazit: Volle 5 Sterne für die "Software"

Zur "Hardware":

Au weh! Das Fehlen der (am Cover angekündigten!) deutschen Untertitel ist da noch das geringste Ärgernis, wenngleich völlig unverdständlich. 1 Punkt Abzug
Ton: dem Alter entsprechend o.k., die Synchro ist die originale.
Ganz schlimm kommt es dann aber beim Bild. Die Unterschiede zu meiner alten VHS-Aufnahme müssen als marginal bezeichnet werden.
Im HD-Zeitalter fast schon ein Affront, insbesondere wenn man an andere sehr alte Filme wie z.B. Quo Vadis denkt.
Dass es sogar mit dem vorhandenen Material besser geht zeigt die UK-DVD von Red River.
Weitere 3 Punkte Abzu, schade!

Gesamturteil: 5 Punkte für den Film, 1 Punkt für die DVD, sind rechnerisch 3 im Schnitt + 1 persönlicher Bonuspunkt von mir.

Aber: Da geht viel mehr!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Red River
Herzliche Grüsse

Das Produkt ist in einwandfreiem Zustand angekommen.
Bild und Ton, Darsteller/innen sehr gut. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Edgar Walliser veröffentlicht
Gute Gelegenheit den Bach runter gegangen
Tim Dunson (John Wayne) kommt mit spärlicher Begleitung und nur einer mageren Kuh in Texas an, um sich dort in einer neuen Existenz zu versuchen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Matthias Haas veröffentlicht
Okay, aber es gab schon besseres...
Hier werden sicher alle wesentlichen Klischees bedient, die man von einem Western dieser Machart erwartet; und da ein Wayne-Film eigentlich immer gut ausgeht (was man als Zuschauer... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kai Breustedt veröffentlicht
Alles in Ordnung!
Es lief alles gut über die Bühne! Lieferung war am besagten Termin in unserem Briefkasten! Der Artikel ist wie beschrieben!
Vor 5 Monaten von Patrick Weuler veröffentlicht
Ein echter Schauspieler
Einer der Western in denen John Wayne zeigen darf, dass er nicht nur Selbstdarsteller sondern ein echter Schauspieler ist. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Baratarkil veröffentlicht
Wunderbarer Film
Am liebsten sehe ich mir so alte Schinken an wie Red River! Dieser Film glänzt nicht nur wegen den alten Haudegen John Wayne sondern vor allem wegen Montgomery Clift der mir... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Maria veröffentlicht
Verschwommene Bilder vom Viehtrieb
Endlich die lang erwartete deutsche DVD mit dem Klassiker von Howard Hawks - doch welch eine Enttäuschung! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Thomas Bertram veröffentlicht
Schlechtes Bild
Der Western "Red River" gehört ohne Zweifel zu den besten seiner Branche.
Klare fünf Sterne.Aber diese VÖ hat ein mieses Blid und keine Untertitel. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von U.F. veröffentlicht
Ein zeitloser Klassiker
Endlich gibt es Red River in deutscher Sprache auf DVD. Red River gehört zweifelsohne zu den 3 Besten Western die John " The Duke " Wayne in seiner Karriere gedreht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von batigol veröffentlicht
Endlich!!!
Endlich erscheint Red River auf DVD!!Glaube es aber erst wenn ich ihn in Händen halte.Für mich der beste Western aller Zeiten knapp vor Rio Bravo!!
Vor 7 Monaten von Bobaro veröffentlicht
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