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Red Orchestra: Ostfront 41 - 45
Dieses Bild ist von Dionysos

Red Orchestra: Ostfront 41 - 45

von FIP Publishing GmbH
Windows 2000 / XP  USK ab 16 freigegeben
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Version: Gold Edition

Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows 2000 / XP
  • USK-Einstufung: USK ab 16 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Produktinformation

Version: Gold Edition
  • ASIN: B000KC8RB2
  • Erscheinungsdatum: 1. Dezember 2006
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.914 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Version: Gold Edition

Produktbeschreibung

Das Spiel stellt die Infanteriegefechte zwischen den Armeen der Achsenmächte und den sowjetischen Truppen Anfang der Vierzigerjahre an der Ostfront dar. In dieser Ausgabe des Spieles werden die Achsenmächte durch das deutsche Heer, also den Standardarmeetruppen der deutschen Wehrmacht dargestellt. Die Sowjets werden durch die Infanterie der RKKA (die Rote Armee der Bauern und Arbeiter), die Schützenformationen der RKKF (der russischen Marine) und der NKVD dargestellt.
Neben dem Basisspiel enthält die Red Orchestra Gold Edition eine DVD mit erlesenen Zusatzmaterialien. Das Power-Paket rund um die beinharten Einsätze an der Ostfront versammelt einen reichhaltigen Fundus aller vier erschienenen Updates, 15 gedruckte Karten aller Maps und 16 Trefferkarten aller Panzerfahrzeuge. Neben den neuen Maps "Danzig" und „Lyeskrovi“ sind in der Gold Edition weitere originalgetreue Fahrzeuge wie den Panzer IVH und den Universal Carrier enthalten. Mit der Shoutcast-Erweiterung „ROTV“ beobachten Zuschauer nun bequem Gefechte ihrer Kameraden. Tripwire bohrte die Unreal-Engine zudem nochmals auf, um noch längere Sichtweiten zu ermöglichen.



Der Kampf um jeden Millimeter Osteuropas hat begonnen...

HINTERGRUND DES SPIELS:

Dieser Teil des Zweiten Weltkrieges – von den Russen als „Großer Vaterländischer Krieg“ bezeichnet – wurde auf beiden Seiten mit unvergleichlicher Brutalität geführt und forderte unvorstellbar hohe Verluste auf beiden Seiten. Auf russischer Seite waren geschätzte 11 Millionen getötete und vermisste Soldaten sowie 18 Millionen Verwundete zu beklagen; auf deutscher Seite waren es 5 bzw. 6 Millionen. Als der militärische Erfolg der deutschen Armee seinen Zenith erreichte, kontrollierte diese 3,3 Millionen Quadratkilometer sowjetischen Gebietes. Zählt man diese Fläche zum Gebiet des ursprünglichen Deutschen Reiches von 1941 hinzu, so entspricht dies in etwa der Hälfte der Landmasse der Vereinigten Staaten.

EINLEITUNG ZU RED ORCHESTRA: OSTFRONT 41-45:

Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht handelte es sich bei diesem Konflikt weder um einen reinen Panzerkrieg, noch um einen „Blitzkrieg“ oder um bloße „mit Soldaten ausgeführte Angriffswellen“.Die Infanterie machte über 70 % beider Armeen aus. Durch das Zusammenwirken von Verbänden mehrerer Waffengattungen können feindliche Verbände zwar eingeschlossen werden, zur Vernichtung dieser Verbände muss jedoch die Infanterie eingesetzt werden. Genauso benötigt die Gegenseite die Infanterie, um diese Vernichtung zu verhindern und ihr Gebiet zu halten. Aus diesem Grund werden in Ostfront der Kern dieser Infanterie und die Waffengefechte dargestellt, die sich zwischen den Infanterien und bewaffneten Verbänden der beiden gegnerischen Seiten zugetragen haben – in Städten, Ortschaften und Schützengräben,bei allen Witterungsbedingungen und bei Tag und Nacht.



Realismus pur: Aus der Deckung feuern statt mit Fadenkreuz: Unterschiede zwischen Simulation und Wirklichkeit werden immer kleiner

Ursprünglich war Red Orchestra: Ostfront 41-45 eine Modifikation für Unreal Tournament 2004 und hat beim "Make Something Unreal"-Wettbewerb den ersten Preis abgeräumt. Mittlerweile ist aus dem Spiel eine vollwertige Retailversion geworden und denVergleich zu Spielen wie Battlefield oder Day of Defeat Source nicht scheuen braucht. Trotz der im Vergleich zur Source-Engine veralteten Unreal Engine kommt bei Red Orchestra echte Zweite-Weltkriegsstimmung auf Red Orchestra erweitert die territoriale Erschließung des zweiten Weltkriegs als Computerspiel erheblich. Im Gegensatz zu thematisch und Genre ähnlichen Spielen setzt Red Orchestra seinen Fokus jedoch nur auf den deutschen Russlandfeldzug. Dabei kann der Spieler in Multiplayergefechten mit bis zu 32 Spielern, wahlweise in die Rolle der deutschen Wehrmacht oder der sowjetischen Armee übernehmen.



Obligatorisch: Panzerkarten mit den entscheidenen Trefferzonen. Nur verfügbar in der deutschen Box-Version!

DER REALISTISCHSTE SHOOTER ALLER ZEITEN:

Zu Auswahl stehen dreizehn nachgebildete Gebiete des zweiten Weltkriegs, von der Schlacht um Stalingrad bis zur Schlacht um Berlin. Die Spielbalance hängt unter anderem auch vom gewählten Szenario ab. Auf der einen Karte haben die Sowjets kleine Vorteile, auf der anderen wieder die deutschen. Um am Ende als siegreiche Partei vom Schlachtfeld zu ziehen stehen dem Spieler vierzehn detailliert nachgebildeten Fahrzeugen vom kleinen Panzer bis zum schweren, mit einer 122mm Kanone bewaffneten, sowjetischen IS-2 Panzer zur Verfügung. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist kann aus insgesamt 28 Infanterie-Waffen auswählen um seine Partei zum Sieg zu führen. Um letzteren zu erringen benötigen die Spieler vor allem Teamplay. Besonders die aus bis zu drei Spielen bestehenden Panzerbesatzungen müssen sich ständig miteinander abstimmen. Das im Spiel integrierte Voice over IP System erleichtert die dafür notwendige Kommunikation erheblich.

Anders als seine Genre-Kollegen setzt Red Orchestra zudem auf Realismus, als Infanterist wird so mancher Spieler sein Fadenkreuz vermissen und wer das Geschütz seines Panzers drehen möchte sollte etwas Zeit einplanen. Auch auf das bekannte System der Hitpoints bei Fahrzeugen haben die Entwickler verzichtet und stattdessen wurden Trefferzonen eingebaut. So lässt sich ein Panzer mit einem einzigen gezielten Schuss ausschalten. Trifft dieser jedoch weitab der Treffzone ein, so prallt die Granate an der Panzerung schlicht ab.

Nehmen Sie teil an einem Kriegsschauplatz, der die Welt für immer verändert hat!

Features:

  • Unbarmherzige Gefechte auf 13 authentischen Schlachtfeldern der Ostfront.
  • 28 realistische Infanteriewaffen zur Auswahl.
  • Volle Online-Mehrspieler-Unterstützung für 32 Spieler.
  • Außergewöhnliche Kulisse – der einzige Ego-Shooter, der sich auf die russische Front im Zweiten Weltkrieg konzentriert!
  • Bekämpfen Sie feindliche Panzer aus mehr als 800 Metern Entfernung im Kampf mit gepanzerten Fahrzeugen auf Simulations-Niveau.
  • Bestreiten Sie alle Kämpfe mit bewaffneten Infanterie- und Fahrzeugverbänden in detaillierten Umgebungen, basierend auf realen Daten - von Stadtzentren bis hin zu tiefsten ländlichen Gegenden.
  • Strategiekoordination mit Teammitgliedern via „Voice Over IP“.
  • Authentische Soundeffekte und 3D-Sound.
  • Dreidimensionale „offene Visierung“ und einzigartiges 3D-Zielsystem.

Systemvoraussetzungen:

  • Achtung: Zum Spielen des Spiels ist eine stabile Internetverbindung unabdingbar!
  • System: Pentium 1.2 GHZ oder vergleichbar
  • 512 MB RAM
  • 64 MB Grafikkarte mit Direct X9 Unterstützung
  • 2 GB freier Festplattenspeicher
  • DirectX 8.1 kompatible Soundkarte
  • Windows 2000/XP

Produktbeschreibungen

Das Spiel stellt die Infanteriegefechte zwischen den Armeen der Achsenmächte und den sowjetischen Truppen Anfang der Vierzigerjahre an der Ostfront dar. In dieser Ausgabe des Spieles werden die Achsenmächte durch das deutsche Heer, also den Standardarmeetruppen der deutschen Wehrmacht dargestellt. Die Sowjets werden durch die Infanterie der RKKA (die Rote Armee der Bauern und Arbeiter), die Schützenformationen der RKKF (der russischen Marine) und der NKVD dargestellt.
Neben dem Basisspiel enthält die Red Orchestra Gold Edition eine DVD mit erlesenen Zusatzmaterialien. Das Power-Paket rund um die beinharten Einsätze an der Ostfront versammelt einen reichhaltigen Fundus aller vier erschienenen Updates, 15 gedruckte Karten aller Maps und 16 Trefferkarten aller Panzerfahrzeuge. Neben den neuen Maps 'Danzig' und „Lyeskrovi“ sind in der Gold Edition weitere originalgetreue Fahrzeuge wie den Panzer IVH und den Universal Carrier enthalten. Mit der Shoutcast-Erweiterung „ROTV“ beobachten Zuschauer nun bequem Gefechte ihrer Kameraden. Tripwire bohrte die Unreal-Engine zudem nochmals auf, um noch längere Sichtweiten zu ermöglichen.



Der Kampf um jeden Millimeter Osteuropas hat begonnen...

HINTERGRUND DES SPIELS:

Dieser Teil des Zweiten Weltkrieges – von den Russen als „Großer Vaterländischer Krieg“ bezeichnet – wurde auf beiden Seiten mit unvergleichlicher Brutalität geführt und forderte unvorstellbar hohe Verluste auf beiden Seiten. Auf russischer Seite waren geschätzte 11 Millionen getötete und vermisste Soldaten sowie 18 Millionen Verwundete zu beklagen; auf deutscher Seite waren es 5 bzw. 6 Millionen. Als der militärische Erfolg der deutschen Armee seinen Zenith erreichte, kontrollierte diese 3,3 Millionen Quadratkilometer sowj


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dionysos
Edition:Gold Edition
Spaß:   
Wer gerne Simulationen oder Shooter rund um den Zweiten Weltkrieg spielt und nach Realismus und Spieltiefe sucht, kommt um Red Orchestra nicht umher. Geschossballistik, verschiedene Trefferzonen sowohl am Infanteristen als auch den Fahrzeugen, zum Teil riesige und sehr detailierte Karten, bis in alle Einzelheiten nachgebildete Originalwaffen und -fahrzeuge, realistische Berechnung der Kondition der Spielfiguren nach z.B. längerem Rennen/Springen und vieles mehr. Leider war man aber in Sachen Realismus vor allem im Fahrzeugbereich nicht konsequent genug und deshalb entstehen oft nervige und unlogische Situationen, doch dazu später mehr.

Zunächst möchte ich mich kurz der Technik widmen und anmerken, dass ich Grafik als auch Sound als für dieses Spiel absolut gelungen sehe. Die Darstellung sowohl der umgebenden Objekte als auch der Spielfiguren (Soldaten, Waffen, Fahrzeuge)ist sehr detailiert und hübsch anzusehen. Die Boden- und Himmeltextuen sind ebenfalls gelungen, einzig das Wasser ist etwas trist geraten. Positiv ist auch, dass auf eine farbenfrohe Grafik im Comic-artigen Stil verzichtet wurde und das Spiel auch auf älteren Rechnern bei hohen Auflösungen noch flüssig läuft. Zum Sound kann ich nur sagen, dass dieser durch den hohen Realismusgrad sehr stimmig ist und die Geräusche der Waffen und Explosionen authentisch wirken. Einzig die Fahrzeuggeräusche wirken zu verhalten.

Trotz der Komplexität des Spiels fällt es meines Erachtens nach dem Interessierten nicht wirklich schwer ins Spiel zu finden. Man muss nur gewillt sein, die ersten Stunden/Tage, in denen man wahrscheinlich nurmehr Kanonenfutter darstellt, zu überstehen und versuchen den so entsehenden Anfangs-Frust abzuwenden. Das Erlernen des Spielablaufs und der eigenen Wehrhaftigkeit kommt so von ganz alleine. Somit ist das Spiel prinzipell für jeden geeignet der Ego-Shooter und/oder Militärsimulationen mag, und dem viele Programme zu hektisch bzw. zu wenig taktisch verlaufen. Womit wir beim Stichwort sind: Taktik. Aufgrund der durch den Realismusgrad bedingten hohen Spieltiefe ist taktisches Vorgehen hier -genau wie auf dem richtigen Schlachtfeld- unabdingbar. So genannte Rambos werden mit Sicherheit in den nächstbesten Hinterhalt geraten, vor ein geschickt plaziertes Maschinengewehr laufen oder auf ein vorsichtig voranpirschendes Schützenrudel treffen und sich wenige Augenblicke später selbst am Boden liegen sehen. Woher die feindlichen Schüsse kamen wird übrigens nicht angezeigt, je nach Einstellung des Servers wird der Bildschirm nach dem Tod der Spielfigur teilweise sogar einfach nur schwarz. Somit sind also Teamplay, Beobachtung und überlegtes Vorgehen wichtiger als schnelle Reflexe, und ein Muss um erfolgreich zu sein. Entsprechend oft wird auf den Servern das im Spiel integrierte Sprachwerkzeug benutzt, um untereinander Verständigung zu erzeugen.

Ziel des Spiels ist es einen bestimmten Bereich der Karte, die so genannten Capture-Points, durch eigene Truppenpräsenz und Ausschalten des Gegners zu erobern. Das Team, welches zuerst alle Punkte gesichert hat, trägt den Sieg davon.Vorsicht ist jedoch geboten, denn es gibt immer nur eine begrenzte Anzahl an Soldaten, ist der Nachschub aufgebraucht un der letzte eigene Soldat vom Schlachtfeld verschwunden, gewinnt automatisch die gegnerische Seite. Es spielen immer zwei Parteien gegeneinander: Achsenmächte gegen Sowjets.

Für den Infanteriekampf gibt es wirklich sehr viele und großartig gestaltete Maps, sowohl von den taktischen Möglichkeiten als auch vom technischen Aspekt her. Somit fühlt man sich gerade in Schauplätzen, an denen 32 oder mehr Spieler am virtuellen Kämpfen sind, völlig in den Bann der historischen Kriegsführung gezogen. Hierbei kommt in der Regel hoher Spielspaß auf, und das auch über mehrere Stunden ohne dass bereits, wie bei anderen, viel hektisch verlaufenderen Spielen, "Abnutzungserscheinungen" zu erwarten sind. Nachteilig am Infanteriekampf ist eigentlich nur die auf Dauer eben prinzipbedingte Eintönigkeit eines Shooters, die früher oder später jeden Pixelsoldaten zum "Fronturlaub" zwingt. Ansonsten ist es noch sehr dem Spielablauf entgegenwirkend, das viele Karten trotz ihres Umfangs relativ schnell genommen werden können und ein längeres "Hin-und-Her" nicht allzu oft entsteht. Vor allem die anschließenden langen Ladezeiten für einen eventuellen Kartenwechsel wirken oft frustriend. Darüberhinaus ist es teilweise so, dass in bestimmten Situationen oft nur minutenlanges Schleichen oder Kriechen weiterführt, was eben zum Realismus-Konzept des Spiels gehört, manchmal jedoch nervig wird, vor allem wen man kurz vor der gegnerischen Stellung von einem Querschläger unheilvoll getroffen wird.

Der zweite große Teil des Spiels besteht aus dem Einsatz von Panzerkampfwagen. Je nach Karte sind diese entweder überhaupt nicht verfügbar, werden im Verbund mit Infanterie eingesetzt oder aggieren als reine Panzerabteilungen. Gerade in Kombination mit Infanterie ergeben sich sehr interessante spielerische Möglichkeiten, aber auch in reinen Panzerschlachten geht Taktik über alles, will man nicht in einem brennenden Schrothaufen enden. Meiner Meinung zeigt sich erst in der Panzersimulation die wahre Tiefe des Spiels, welche aber auch mit den gravierendsten Schwächen aufwartet. Zunächst einmal sei gesagt das es ungeheuer fesselnd ist, mit seinem, dem historischen Vorbild nachempfundenen, tonnenschweren Kampfkoloss durch die Straße und/oder über die Felder zu fahren und nach allem Ausschau zu halten, was nicht die eigenen Hoheitsabzeichen trägt. Sofort nach Einstieg in den Panzer fühlt man sich mit diesem "verheiratet", was dazu beiträgt dass man sich noch mehr auf das Spielgeschehen konzentriert, will man doch sich und seiner "Braut" möglichst viele Abschüsse gönnen, und das möglichst unbeschadet. Auch hier offenbart sich taktischer Tiefgang auf hohem Niveau. So braucht man in Siedlungen Unterstützung durch die eigene Infanterie, will man nicht durch feindliche Panzerabwehrsoldaten bzw. Pioniere hinterrücks die Ketten weggesprengt bekommen. Auf weiter Flur muss man geschickt Deckungen suchen, Feindverbände umfahren oder täuschen, sein Fahrzeug optimal zum Gegner ausrichten und nicht zuletzt seine Kanone optimal justieren und bedienen können. All das bindet ein an das Geschehen und spätestens nach dem ersten Abschuss fühlt man sich eins mit seinem Gerät. Hinzu kommen auch hier die realistische Berechnung der Geschossflugbahnen, die unterschiedlichen Trefferzonen, verschiedenartige Munitionstypen, realistische Ladezeiten und die Tatsache das bei entsprechendem Auftrittswinkel Geschosse von der Außenhaut des Panzers einfach nur abprallen. Dies alles bietet spielerisch, vor allem auch durch die Möglichkeit gleichzeitg mit Infanterie ins Gefecht zu ziehen, enorm viel Potenzial, welches man in anderen Militärsimulationen so nicht findet. Oft genug kommt dieses jedoch einfach nicht zum Tragen und wird durch grobe Schnitzer vertan, womit wir bei den Hauptschwächen des Spiels wären.

Zunächst sei erwähnt, dass im Spiel die russische Seite in Sachen Panzer bevorteilt wurde. So ist der russische IS-2 das stärkste Fahrzeug in Red Orchestra, und auch der in Wirklichkeit gleichwertige Panther Ausf. G ist diesem doch recht deutlich unterlegen, sowohl in Geschützkraft als auch in den Panzerungswerten. Ebenso verhält es sich mit den russichen T-34-85 und dem deutschen Panzer IV-F2. Schwere deutsche Panzer wie der Königstiger oder der erfolgreiche Panzerjäger Jagdpanther sind nicht im Spiel integriert. Lediglich der Tiger I steht zur Auswahl, welcher durch seinen langsam drehenden Turm bei gleichzeitg relativ schwach definierter Panzerung sowie Geschützkraft keinen allzu hohen Kampfwert aufweist. Dadurch entsteht oftmals ein Ungleichgewicht zwischen beiden Teams, welches nicht selten in einem raschen Sieg der Sowjets endet. Ein weiterer Kritikpunkt ist die verhälntismäßig einfache Zerstörung von Panzern durch Infanterie. Jägereinheiten führen immer drei Panzerfäuste, welche in Sekundenbruchteilen hintereinander abgefeuert werden können, mit sich, mit denen sich das Fahrzeug ab einer Entfernung von ca. 60 m praktisch von allen Seiten aus problemlos zerstören lässt. Pioniere besitzen zwei Sprengrucksäcke, die in der Nähe des Panzers ausgelegt, diesen mit ziemlicher Sicherheit zum Bersten bringen. Somit fehlt ein gewisser moralischer Effekt den Panzer auf Infanterie eigentlich auswirken sollte, ist dieser doch ohne verhältnismäßige aufwendige eigene Rückendeckung zu einfach zu erledigen. Daher beschränkt sich die Hauptaufgabe der Panzer darauf, andere Panzer zu zerstören bzw. Infanterie aus großer Entfernung zu bekämpfen, nicht aber um Plätze oder Straßenzüge zu sichern. Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass die Entwickler PKW-artige, gepanzerte Kleinfahrzeuge integriert haben, mit denen es geübten Spielern problemlos möglich ist auf freistehende Panzer überschnell im Zick-Zack-Kurs zuzufahren und in deren Rücken eben mal ein paar Sprengtaschen zu legen, was dann bspw. einen Tiger kurz darauf in die Knie zwingt. Ein weiteres schwer wiegendes Problem ist, dass jeder noch so schwere Giganten an einem einfachen Holzzaun, einem Bäumlein oder herumliegendem Schrott einfach hängenbleibt und erst zum Rangieren ansetzen muss. Ein Umstand der oft von Infanterie ausgenutzt wird um sich bspw. Lesen Sie weiter... ›
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Kaupe
Edition:Gold Edition
Spaß:   
Ich erwarb Red Orchestra bereits kurze Zeit nach dem Deutschland-Release und habe meinen Kauf nicht bereut.

Die Geschichte des Spieles beginnt als Modifikation - kurz Mod - für das bekannte Spiel 'Unreal Tournament 2003', wechselte dann später zu UT2004.

Nachdem die Entwickler der Mod - heute Tripwire Interactive - den mit einem Gesamtwert von 1.000.000 US-$ versehenen 'Make-Something-Unreal-Contest', einen Wettbewerb für die beste UT-Mod, gewonnen hatten, wurde nach Vorlage der Modifikation das jetzige Spiel 'Red Orchestra: Ostfront 41-45' entwickelt.

Zum Spiel selbst: Wie schon oftmals erwähnt ist zum Gebrauch des Spiels Valves Online-Service Steam vonnöten. Dies ist zwar für einige Leute ärgerlich, für die überwiegende Mehrheit der Spieler jedoch recht angenehm, da einem Steam jegliche Arbeit bezüglich des Installieren von Patches automatisch abnimmt(hier möchte ich erwähnen, dass das Spiel keineswegs, wie teilweise behauptet, nach der Installation nochmals heruntergeladen werden muss - es sind nur die zwar großen, dafür aber auch wirklich guten Patches).

Das Spiel läuft bei den meisten Menschen äußerst stabil(ich hatte noch keinen einzigen Absturz) und benötigt relativ niedrige Hardwareanforderungen(ein Gigabyte RAM sind jedoch ausdrücklich zu empfehlen).

Die Grafik ist zwar - an den aktuellsten Spielen gemessen - nicht mehr wirklich aktuell, jedoch keineswegs schlecht. Die Kriegsatmosphäre wird durch die Grafik wunderbar in faszinierende Umgebungen umgesetzt und vermittelt wirklich das Gefühl einer autenthischen Kriegsumgebung - kein Vergleich zu den oftmals viel zu sauberen Gegenden, Uniformen und Fahrzeugen aus anderen Spielen.

Es gibt zwei Spielmodi: Einmal das Training mit den - leider - wirklich zu dumm geratenen Computergegnern, andererseits das eigentliche Onlinespiel.

Es existieren viele Server(>200), von denen zwar immer nur weniger als zwei Dutzend voll sind - jedoch ist es in der Regel kein Problem, einen annehmbar gefüllten Server zu finden.

Das Gameplay ist gemäß Tripwires Philosophie - 'Wir wollen nicht das der Spieler denkt, er sei in einem Kriegsfilm - wir wollen, dass er denkt, er sei im Krieg!' - äußerst realistisch gehalten. Es existieren keine Zielhilfen wie Fadenkrueze o. Ä. - gezielt wird mit Kimme und Korn(oder durch das Visier bei Scharschützenwaffen). Die Waffen sind alle realistisch gestaltet und können auf geraden Oberflächen zwecks höherer Schussgenauigkeit abgelegt werden - bei den MGs ist dies sogar Pflicht, da ansonsten genaues Schießen unmöglich ist.

Die Spieler erhalten ihre Waffen je nach ausgewählter Klasse - verfügbar sind viele Rollen, so z. B. der klassische Schütze, der Panzerjäger und der Gruppenführer hin zu von der Community eingefügten Klassen wie z. B. Volkssturm-Einheiten.

Stichwort Community: Die RO-Community ist äußerst aktiv. So sind mittlerweile nicht nur viele Custom-Maps im Umlauf, sondern auch verschiedene Tarnungen(z. B. Wintertarnung für die Wehrmacht). Desweiteren wird gerade an beutzbaren Paks, Mörsern und laffetierten MGs sowie einigen neuen Fahrzeugen gearbeitet. Hinzu kommen die drei großen Mods, welche sich dem ersten Release nähern: Mare Nosturm(Nordafrika und später Italien), Darkest Hour(Normandie) und Carpathian Crosses(Rumänien).

Auch die Unterstützung Seitens Tripwires ist vorbildlich. Nicht nur sind die Entwickler häufig im offiziellen Forum anzutreffen - nein, auch werden bis Ende 2007 oder noch länger kostenlose Booster-Packs für die Community entwickelt, die neben Bugfixes auch neue Waffen, Karten und Fahrzeuge enthalten. Was man bei Spielen wie 'Battlefield' kaufen muss, erhält man hier umsonst.

Alles in allem ist 'Red Orchestra: Ostfront 41-45' ein Spiel vor allem für realismusbegeisterte Spieler. Spieler, die gerne Spiele wie 'Call of Duty' oder 'Day of Defeat' spielen, sollten sich bei einem Umstieg auf ein langsameres, taktischeres Gameplay und eine steile Lernkurve vorbereiten.

Generell werden neue Spieler bei RO anfangs häufig ins Hintertreffen geraten - hat man sich jedoch erste einmal an das Spiel gewöhnt, ist die Gefahr groß, dass man für sehr lange Zeit keine anderen Shooter mehr anrühren wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Realistisch und Gut! 13. August 2007
Edition:Gold Edition
Spaß:   
Ich halte ja eigentlich nicht viel von 2.Weltkriegsspielen, aber dieses Spiel ist eine absolute Ausnahme.
Dieses Spiel ist in sachen Waffenhandhabung mit das realistischte,was es so gibt. Bedingt durch den hohen Realitätsgrad ist das Spielgeschehen eher gemächlich. Wer hirnlos drauflosballert stirbt! Es geht hier um Deckungssuche und Beschuß aus großer Entfernung. Dabei ist das Zusammenspiel mit Teammitgliedern überaus wichtig und wird auch meist ernst genommen.
Leider ist der Einstieg in dieses Spiel nicht gerade leicht und erfordert viel Übung und Frustresistenz. Wer sich aber reinarbeitet wird belohnt mit lang anhaltendem Spielspaß.
Zur Grafik will ich sagen, dass das Spiel zwar auf der mitlerweile doch recht veraltete Unreal 2-Engine basiert, aber auch heute noch recht manirlich aussieht. Natürlich haut die Grafik keinen mehr vom Hocker und Wassereffekte und Explosionen sind ein Witz, aber das ist spätestens dann vergessen, wenn man in letzter Sekunde hinter eine Mauer hechtet und links und rechts die Kugeln einschlagen (hoffentlich trifft kein Querschläger;-) ).
Der Sound ist hingegen sehr gut gelungen, man erkennt jede Waffe an ihrem Schussgeräusch und Explosionen lassen die Wände wackeln.
Die Maps sind abwechslungsreich und fühlen sich recht realistisch an, dabei bleibt die Balance meist erhalten. Es gibt immer neue Winkel und Ecken, die man erst nach längerem spielen findet.
Fazit: Ich hasse 2.Weltkriegs-Ballerspiele und hirnlose Multiplayershooter, aber dieses Spiel ist eine Ausnahme. Es macht spaß auch ohne viel Rumgebolze und ohne hohem Splatterfaktor und ist vorallen geübten Spielern ans Herz zu legen.
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Warten auf Teil 2
Red Orchestra steht bei vielen Gamern für einen Schrecken und bei vielen, die das Spiel besitzen für das Top-Realism Game. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von TheEvilOne
ROcoholic!
RO ist das beste spiel, das ich je erworben habe!

realismus, detailtreu und authentisch. so würde ich es zusammenfassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von S. Thorsten
Auch 2009 noch ein super Spiel!
Ich bin eigentlich Day of Defeat Zocker; Eins hat mich jedoch immer gewurmt, und zwar die Tatsache, dass bei DOD leider keine Panzer und auch kaum Artillerie dabei ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2009 von D. Thomas
Kein Spiel für Ungeduldige
Wer einen sofortigen Erfolg auf dem Schlachtfeld erwartet ist mit Red O. schlecht bedient.
Spieler die eine Herausforderung brauchen sind hier richtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2009 von Kunde
Geiles Spiel
Ich hatte mir damals sofort beim erscheinen die "normale Version" gekauft und war einfach nur begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juni 2008 von Jaadoo
Klasse Spiel
Willkommen im 2. Weltkrieg!

Es gibt zur Zeit kein Spiel, dass so eine Atmosphäre schafft wie Red Orchestra. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2007 von A. Gärtner
Unausgereift
Hatte letztens Gelegenheit das Spiel auf ner Lanparty zu zocken und muß sagen, daß es mich überhaupt nichtüberzeugt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2007 von Lanzocker
Nicht das Gelbe vom Ei
Ärgere mich über den Kauf.

Das Spiel ist wahrlich kein grafischer Leckerbissen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2007 von Tim Witt
Funktioniert scheinbar nur auf Topsystemen
Verstehe nicht diesen Hype...

Habe da Spiel gekauft und ausgiebig ausprobiert. Auf meinem 3Ghz Pentium mit 1Gb Ram läuft das Spiel nicht flüssig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2007 von Kai Treuenburg
Gelinde gesagt eine Frechheit!
Nach den vielen Lobpreisungen dachte ich eigentlich, daß es sich um eine recht ausgereifte Sache handeln würde... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 von Ingo R.
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