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Red Medicine [Musikkassette] Import


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Musik

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Produktinformation

  • Hörkassette (12. Juni 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Dischord
  • ASIN: B000000JPQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Produktbeschreibungen

SPEX

Eigentlich hatte ich ja vor, diese Plattenkritik mit den gleichen beiden Sätzen wie meinen Souled-American-Text beginnen zu lassen und nur die Bandnamen auszutauschen, »Red Medicine« ist jedoch eindeutig mit der Absicht gemacht, einen Strich durch diese und ähnliche Rechnungen zu machen (wenn auch mit dem Bleistift). Ian MacKaye, Blueprint für alle »kurzbehosten Dogmatiker«, hat mit seinen Mitstreitern, wie es im Info in unnachahmlicher Waschzettelprosa heißt, »nach einer mehr als 2-jährigen Pause ein um neue Elemente bereichertes und dennoch den Wurzeln treugebliebenes Werk mit 13 Songs eingespielt«. Genau hierin liegen Problem und Potential des Albums. Free-jazzige Miniaturen, ein Dub-Jazz-Stück irgendwo zwischen Blind Idiot God und Tortoise, »bereichern« ihre Musik in etwa so spektakulär und oberflächlich/beliebig wie ein Multikulturdezernent eine Stadtverwaltung, solange sie beziehungslos zwischen Fugazi-typischem funky Mitgröl-Core stehen. Daß eine überzeugende Evolution, die sich nicht im Ornamentalen erschöpft, unter den Bedingungen von Hitparadenpunk und Underground-Kultiviertheiten durchaus möglich ist, wird überzeugender mit Stücken wie »Combination Lock« oder »Fell, Destroyed« demonstriert. Hier entwickeln Fugazi eine bisher ungekannte Lockerheit in der Neudefinition ihres puritanischen Groove-Stils, die es ihnen erlaubt, die übliche kathartische Auflösung ihres rechtschaffenden Zorns im Refrain auch mal zu verweigern. Der Gesang verharrt dabei immer seltener beim entpersonalisierten Shouting, sondern bemüht sich zunehmend um individuellen Ausdruck. Besonders »Fell, Destroyed« besitzt fast etwas wie Michael-Stipe-Eyed-Soul. Diedrich Diederichsen hat vor einigen Jahren die Musik auf Dischord (nicht unbedingt abwertend) als »ständig leicht erzürnt, grau, schmutzig und garantiert frei von interessanter Musik« charakterisiert. In Zeiten, in denen Unkompromittierbarkeit gerne als Authentizität vermarktet wird, haben Fugazi einen notwendigen Schritt in Richtung »Interessantheit« getan, selbstverständlich ohne dabei ins Gravitationsfeld kulinarischer Herangehensweisen abgedriftet zu sein.
© Spex,Sven von Reden

Audio

Unter den Fans der härteren Gangart wird dieses Quartett als das beste gehandelt, was der Post-Punk-Hardrock außerhalb der Grunge-Szene zu bieten hat. 1995 scheint sich dieser gute Ruf auszuzahlen: Fugazis neunte CD schoß in den britischen Independent-Charts von Null auf Eins, und sogar in der "regulären" Hitliste kamen sie in die Top 20. Zu hören ist kantiger, meist stilsicher zupackender Power-Rock. Die etwas nebulösen Gesänge der Gitarristen Ian MacKaye und Guy Picciotto dominieren dabei weniger, dafür dürre Gitarrenriffs und ein brachialer Beat.

© Audio


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "rebelwaltz3" am 27. Februar 2003
Format: Audio CD
Gekonnt.
Die Herren Mac Kaye, Canty, Lally und Picciotto pflegen mit Red Medicine alte Tugenden und erschließen neue Gefilde.
Kraftvoll, melodisch, schlichtweg genial. (wie jede Fugazi-platte).
Guy Picciotto beweist einmal mehr, dass er die prägnanteste Stimme im ganzen Independentbereich sein Eigen nennen kann. Red Medicine umfasst 13 Songs: jeder einzigartig, mal melancholisch-balladesk, mal kämpferisch-punkig. Eine grandiose Mischung aus zeitgemäßen Gitarrenrock, Hardcore und gelegentlichen Lärmcollagen.
Großes Lob auch an das gestalterisch sehr wertvolle Booklet.
5 fette Punkte.
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