Pressestimmen
Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.05.2000
Kein geringerer als Stewart O`Nan (Übersetzung Joachim Kalka) bespricht diesen Band mit Fotos von Gebieten, wo der Krieg geprobt wird, und man spürt noch die Faszination, mit der O`Nan diesen Fotoessay und die begleitenden Texte aufgenommen hat. Er führt durch Buch und simulierte Kampfzonen, erzählt von den angebildeten Landschaften und den Spuren ihrer Zerstörung. Das Beunruhigende dieser Bilder ist für den Rezensenten, wie vertraut die Schreckenszenarien auf den Betrachter wirken, wie "rührend altmodisch" zuweilen. Daß unter den Ritualen der Zivilisation "nicht nur die Möglichkeit des Entsetzlichen, sondern seine Unvermeidlichkeit" lauert. Und weil sich diese Schlußfolgerung für den Leser nicht unbedingt aus der vorangegangenen Beschreibung ableiten läßt, schließt man wiederum selber, daß O`Nan dieses Buch auch stark durch die Brille seiner eigenen literarischen Ambitionen gesehen hat.
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Synopsis
"Red-land - blue-land" is a term used by the military when a site is divided into the territories of friend and foe. This applied to the British military training ground Senne in Germany, which the documentary photographer Claudio Hils explored over the course of several years. At first the impression of unspoilt nature prevails and the signs of military use are slow to reveal themselves. However, the eye soon discovers more and more details, with cartridge cases, overgrown graves and outlines of ruined houses confirming the war scenario.