Ich habe diese CD schon vor ein paar Jahren gekauft, aber erst jetzt ist sie mir wieder in die Hände gefallen. Und siehe da, jetzt ist sie einer meiner Favoriten.
Man muss sich diese CD einfach ein paar mal anhören, un Gefallen an ihr zu finden. Das bedeutet nicht, dass diese CD schlecht ist,; es bedeutet nur, dass sie eine gewisse Einzigartigkeit aufweist, also gewissermaßen "einmalig" ist. Was "Red Hot & Rio" bietet ist schon einzigartig, weil ich so etwas nie vorher gehört habe (und seitdem auch kaum).
Gerade deshalb mag ich diese CD. Und natürlich auch wegen der Tatsache, dass die Einnahmen aus dem Verkauf an AIDS projekte gehen. Außerdem ist die Musik wirklich gut, besonders die Auswahl der Titel und Interpreten.
Auf der CD findet sich eine kompetente Sammlung weiterentwickelter, experimenteller brasilianischer Musik. Zwar startet die CD mit langsamen, mehr instrumentallastigen Titeln, die eher an traditionelle brasilianische Musik erinnern, aber dann, wenn sich die alten Größen der brasilianischen Musik mit modernen, jungen Interpreten wie george Michael, PM Dawn, Stereolab, R. Sakamoto und Anderen treffen, wird es experimenteller. Von Funk über Rap bis hin zu Elektronika ist dann alles zu finden. Mein favorit bleibt jedoch "The boy from Ipanema" in der Version von Crystal Waters.
Natürlich fehlen auch Samba und Bossa Nova Nova nicht, nur klingen sie irgendwie deutlich verändert - und damit spannender. Das ist es, was ich an dieser CD so liebe und was mich mich dazu bringt, sie immer und immer wieder anzuhören und dabei jedesmal Neues zu entdecken, auch wenn ich einige Titel nicht gut finde...