|
Produktinformation
|
|
Die neue CD heißt Red Earth: rote Erde, die kommt aus Memphis, wo Dee Dee Bridgewater geboren wurde. Rote Erde, die gibt es in Mali, dort, wo Dee Dee ihre spirituellen Wurzeln fand. Die energetische Aufnahme symbolisiert die Wiedervereinigung mit dem Mutterkontinent; die Kontaktaufnahme mit Afrika, der Wiege von Jazz und Blues. Eine Reise, wie sie vor Bridgewater schon etliche Jazzmusiker gemacht haben. Auf Red Earth spielen neben Dee Dee Bridgewaters Quartett mit Edsel Gomez (Klavier), Ira Coleman (Bass), Minino Garay (Schlagzeug/Percussion) eine ganze Reihe malaiische Musiker, SängerInnen und Instrumentalisten. Das Repertoire besteht vor allem aus traditionellen Mandingo-Stücken aus Mali, aber auch passende Jazzstandards wie "Afro Blue" oder "Footprints" wurden arrangiert. Blues, Jazz, afrikanische Folklore: Dee Dee Bridgewater hat mal wieder den Bogen geschafft. Nix extravagant oder sensationell - eher real und schlicht, und schlichtweg gut. --Katharina Lohmann
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zurück zur roten Erde Afrikas - die neue CD von Deedee Bridgewater,
Von
Rezension bezieht sich auf: Red Earth (Audio CD)
Es gibt zur Zeit nur eine der ganz großen, zeitgenössischen Vokalistinnen des Jazz, die sich so intensiv mit den Wurzeln ihres Jazz einerseits, und mit ihrer eigenen Vergangenheit und Identität andererseits, beschäftigt, wie die in Memphis geborene, heute in Paris lebende Sängerin Deedee Bridgewater. Nach ihren Hommages an Ella Fitzgerald, Horace Silver, Kurt Weil und an swingende französische Liebes-Chansons, wuchs seit Jahren in ihr der Wunsch, ihre eigenen Wurzeln in Afrika zu erforschen. Sie hörte sich Musiken aus verschiedenen schwarzafrikanischen Ländern an: in der Hoffnung, dass mich eine von ihnen mit einer besonderen spirituellen Kraft ansprechen würde. Und genau das tat die Musik aus Mali." Der Keyboarder Cheick Tidiane Seck, der schon das ausgezeichnete ,Sarala'-Projekt des Pianisten Hank Jones ko-produziert hatte, stand nun der Sängerin Bridgewater bei ihrem neuen, und in vielerlei Beziehung fulminanten ,Red Earth' Album zur Seite. Die Tradition, die schwarze Jazzmusiker nach ihren afrikanischen Wurzeln suchen lässt, ist ja schon über 50 Jahre alt und hatte in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und in den bahnbrechenden Jazz-Alben von John Coltraine oder Yusef Lateef ihren Ursprung. Die Bevölkerung des westafrikanischen Mali setzt sich aus rund 30 verschiedenen Ethnien zusammen und diese kulturelle Vielfalt spiegelt sich natürlich in der Musik des Landes wieder, die eine ganze Reihe international bekannter Musiker/innen hervorgebracht hat. Bridgewaters instinktives Verständnis des malischen Blues", die magische Anziehungskraft des roten afrikanischen Erdbodens, der übrigens große Ähnlichkeit mit der Bodenfarbe ihres Heimatstaates Tennessee hat und ihre äußerliche Ähnlichkeit mit den Frauen des malischen Peul-Stammes, das alles sprach ihre Seele an", sagt sie, wann immer ich diese Musik hörte, war es , als hätte ich einen Stromschlag erhalten." Auf ,Red Earth' unterstützen Bridgewater eine Vielzahl malischer Künstler, wie die Mandingo-Sängerinnen Oumou Sangare, Ramata Diakite, der Nachwuchsstar Mamani Keita und die goldene Stimme Malis" Fatoumata Mama" Kouyate, die sich alle vehement für die Rechte der Frauen einsetzen. Die Stücke Bani (Bad Spirits)", Sakhodougou (The Griots)" und Massane Cisse (Red Earth)" werden in der oralen Tradition der Griots erzählt, die mündlichen Bewahrer der Geschichte, Literatur und Musik ihrer Völker. Bei der Bearbeitung der Griots geht Bridgewater sehr behutsam vor streut hier und da ein heutiges Jazz-Element ein und wird wiederum von Größen des Genres, wie Kasse Mady Diabate, Bassekou Kouyate oder Babba Sissoko eindrucksvoll begleitet. Das wunderbare Children Go 'Round" entstand aus einer Jamsession mit Bassekou Kouyate und Bridgewaters Sohn Gabriel Durand an Gitarre und wurde an einem Stück, außerhalb des Studios eingespielt. Natürlich sind Bridgewaters exzellentes Trio, der Puertoricaner Pianist Edsel Gomez, der Bassist Ira Coleman und der Argentinische Schlagzeuger Minio Garay mit von der Party. Die neu arrangierten Jazzklassiker Afro Blue", Four Woman", Footprints" und Compared To What" stellen weitere Höhepunkte. Über allem aber dominiert die hintergründig dunkle und doch so explosiv kraftvolle Stimme von Deedee Bridgewater, der man getrost unterstellen darf, dass sie sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere eingefunden hat. Ich versuche nur meine Stimme und meine Daseinsberechtigung zu finden", meint eine bescheiden nachdenkliche Ausnahmesängerin, Während ich dieses Projekte machte, fand ich etwas Unglaubliches - meine afrikanischen Wurzeln und meine Heimat ... Mali."Superb! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderbar und konsequent,
Rezension bezieht sich auf: Red Earth (Audio CD)
Dee Dee did it again. Ein eingängiges Konzeptalbum mit Hand und Fuss und vielen Emotionen. Eine autobiographische Reise mit solch einem Starlineup...dafür muss man schon eine ganz große Künstlerin sein. Und die Stimme ist nicht nur groß, sondern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Die Klassiker als auch die neuvertexteten Malesischen Volkslieder als First Class Jazz dargeboten wurden so noch nir interpretiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige Platte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Red Earth (Audio CD)
Ein tolles Treffen zwischen amerikanischen Jazz-Feeling und afrikanischer Spielfreude, das ist Red Earth von Dee Dee Bridgewater. Aufgenommen in Mali, merkt man, wie intensiv sich beide Parteien mit der Musik des anderen auseinandergesetzt haben. Manche dieser crosskulturellen Projekte kranken ja daran, dass ein Teil den anderen für seine Zwecke missbraucht, alte Paul Simon Platten fallen einem dazu ein, aber diese Platte ist wirklich ein Zusammenspielen aller Beteiligten. Auf vielen Stücken gibt es Duette von malischen Sängern mit Dee Dee, die dessen Texte auf englisch singt. So entsteht ein wunderbarer Bilderbogen einer farbenprächtigen Musik! Nur die letzten drei Nummern, nicht in Mali, sondern in Paris aufgenommen, fallen im Vergleich etwas ab - die Intensität ist geringer, die Spielfreude nicht so groß. Aber alles in allem hat sich diese CD ganz klar 5 Sterne verdient!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
|
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|