James Clayton, ein Computerspezialist wird nach erfolgreichem Abschluss der Uni von Walter Burke angesprochen, der für die CIA neue Agenten rekrutiert. Nach einiger Bedenkzeit willigt er ein, am Eignungstest auf der so genannten „Farm" teilzunehmen. Lässt sich das Training zu beginn noch locker an, werden die Methoden zur Selektion immer drastischer und unfairer und Clayton und seine Mitstreiter wissen bald nicht mehr, wer Freund oder Feind ist. Nichts ist mehr wie es scheint. Vermeintliche Aufträge könnten Übungen sein und was wäre, wenn die Übungen schon reale Einsätze sind?
Einige hier stattgefundene Vergleiche kann ich nicht nachvollziehen. Was hat dieser hochklassige Film mit solchen Gurken wie Mindhunters oder das Netz gemein? Die Besetzung dieses Films ist jedenfalls hochgradig und neben dem wie immer grandiosen Al Pacino hat mich die Darstellung von Colin Farell wirklich beeindruckt.
Einerseits brachte er das Gefühl der völligen Verzweiflung glaubhaft rüber, andererseits nahm ich ihm auch die Rolle des knallharten Agenten ab. Bridget Moynahan kann sicherlich mehr, als ihr in dieser Verfilmung zugestanden wird. Der Film lebt ganz klar vom Psycho Duell zwischen Farell und Pacino; das allein ist schon spannend genug. Aber ich fand auch die ganze Story spannend und glaubwürdig konstruiert, obwohl der Film ohne brachiale Actionorgien auskommt.Um es kurz zu sagen: ein cooler Film, das toll unterhält. Technisch gut gemacht, gut gespielt und mit einem gelungenen Soundtrack (keine heroische Trompetenmusik). Anschauen lohnt sich!