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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.55, Hermann und Dorothea;
 
 
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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.55, Hermann und Dorothea; [Taschenbuch]

Johann Wolfgang von Goethe
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 93 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen, (1986)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000556
  • ISBN-13: 978-3150000557
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 9,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 363.878 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ausgefeilte Sprache 2. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Achtzig Seiten, neun Kapitel (Gesänge), Rohfassung schnell entstanden im September 1796 und März 1797. Goethe hat dann laut Schiller monatelang an dem Text herumgefeilt. Als Gehilfe zum Korrigieren der Hexameter diente ihm Wilhelm von Humboldt. (Diese Informationen stehen in der Einführung von Hellmuth Freiherr von Maltzahn.) Der Vater möchte dem Sohn die Braut bestimmen, aber der Sohn hat sich in eine andere verliebt. Er setzt seinen Willen durch. Pfarrer und Apotheker helfen dem Sohn, nach der Geliebten zu suchen. Am Ende wird sie seine Braut. Sie trägt zwei Ringe am Finger. Der ältere Ring soll sie an ihren ersten Geliebten erinnern, der in den Wirren der Revolution in Paris ‚Kerker und Tod' fand.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Überschrift "Jüngling verliebt sich in Magd" trifft die Handlung auf den Punkt. Natürlich wird die Handlung dramatisch aufgebaut und eine vorsichtige Annäherung des Jünglings an die junge Magd dargeboten. Auch seine innere Zerrissenheit und Angstgefühle den Eltern gegenüber. Goethe schreibt mit seiner typisch wohlklingenden Wortwahl, die manch jüngerem Leser möglicherweise einen unangenehmen Schauer über den Rücken laufen läßt. Eine typische Schullektüre halt, die wohl mit zunehmendem Alter des Lesers an Beliebtheit gewinnt...Eben wenn man durch innere Neugier, und nicht durch den Ehrgeiz eines Lehrers angetrieben, das Werk liest.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "sp1ke"
Format:Taschenbuch
Goethes Versepos, das kurz vor 1800 erschienen ist, handelt anfangs von Hermann, der sich bald, so sagen die Dorfbewohner, vermählen sollte. Seine Entschlüße werden von den Bewohnern diskutiert, in dem Fall sind es der Apotheker, ein Pfarrer, sein Vater und Nachbarn. Hermanns Entscheidungen werden unterschiedlich gelobt, kritisiert oder verbessert. Seine Auserwählte, Dorothea, hat schwere Schicksalsschläge hinter sich. Doch am Ende schaffen sie es beide.

Goethe ist ganz klar an den Werken Homers orientiert. Er unterteilt sein Werk in neun Gesänge, die allesamt Titel griechischer Musen tragen. Damals war das Werk wohl sehr erfolgreich und warf die zu derzeit aktuellen Probleme auf den Tisch. Heutzutage jedoch, macht man es sich schwer, sich in dieses Werk einzulesen. Neben nicht allzu leichter Sprache und geschichtlichen Hintergründen, sind die hier angesprochenen Probleme zwischenmenschlicher Beziehungen wohl nicht mehr ganz aktuell.

Im kleinen Widerspruch dazu, kann man aber anbringen, dass Goethe damals schon sehr modern war. Er sah das Probleme, in der Beziehung zwischen Frau und Mann, die wohl erst im letzten Jahrhundert überwunden worden.

Nichtsdestotrotz kann man das Werk für Goethe-Fans empfehlen, für eine lockere und leichte Abendlektüre ist es wohl nicht gerade das Optimum.

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