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Rechtsphilosophische Grundbegriffe
 
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Rechtsphilosophische Grundbegriffe [Broschiert]

Wolfgang Naucke
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Broschiert, 1996 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 180 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Verlag GmbH; Auflage: 3., neubearb. A. (1996)
  • ISBN-10: 3472026014
  • ISBN-13: 978-3472026013
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Wolfgang Naucke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch will das Grundwissen zeigen, das man braucht, um sich am Nachdenken und an den Erörterungen über richtiges Recht beteiligen zu können. Der Text will anregen, sich die Hauptdaten der Rechtsphilosophie-Geschichte zu vergegenwärtigen oder anzueignen. Vor allem will die Darstellung davon überzeugen, dass man die klassischen rechtsphilosophischen Bücher immer wieder lesen muss. Auf leicht zugängliche Ausgaben dieser klassischen rechtsphilosophischen Bücher ist überall hingewiesen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Prof. Dr. Wolfgang Naucke ist em. Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie und Rechtsphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main sowie Richter am OLG a. D. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Einführung in die Rechtsphilosophie, 4. März 2003
Die Rechtsphilosophie stellt die Frage nach dem "Warum" des Rechts und spielt somit den Gegenpart zur Dogmatik, dem "Wie" des Rechts. Kein Jurist sollte in seiner Laufbahn auf die Fragestellungen der Rechtsphilosophie verzichten.
Dieses Buch stellt eine hervorragende Möglichkeit zum Einstieg in die Rechtsphilosophie dar. Naucke stellt in seinem Text auf die wichtigsten Rechts- und Staatsphilosophen wie Platon, Aristoteles, Hobbes, Macciavelli, Rousseau und Kant ab. Dabei werden zunächst die wichtigsten Inhalte dieser Schriften knapp zusammengefasst, danach erfolgt eine Einordnung in die ursprüngliche Problemstellung, nämlich das Zusammenspiel zwischen Rechtsphilosophie und Dogmatik. Naucke entwickelt daraus einen zusammenhängenden Gedankengang, den er mit Kant abschließt.
Die zweite Hälfte des Buches befasst sich dann mit rechtsphilosophischen Ideen und Texten der Gegenwart.
Insgesamt liefert dieses Buch einen gelungenen Einstieg und Vertiefungsmöglichkeiten. Außerdem ist es gut für die Vorbereitung von Abschlussklausuren zum Erwerb des Grundlagenscheins für das Jurastudium geeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Geschichte d. Metaphysik d. Rechts als Einführung in die rechtsphilosophische Analyse, 30. August 2009
Eine knappe Einführung in die klassische Begründungsproblematik (Metaphysik) von Recht,

dazu das Dokument einer seltenen Intellektualität im Bereich dieses Fachs,

welche sich - sozusagen im Akt der Wiederbelebung klassischer Fragestellungen -

sehr wirksam gegen übliche und gefährliche Bequemlichkeiten des Denkens in diesem Bereich wendet,

wie: unreflektierter "Realismus", Positivismus, Utilitarismus, flache Konsensorientierung etc.

Quellenauswahl und Lesehinweise im Einführungsteil sind hervorragend;

bündiger als hier empfohlen wird sich das Thema dem Interessenten kaum öffnen.

Allerdings muß diese Arbeit (Lesen) auch wirklich geleistet werden; mit dem vorliegenden Band allein kommt man sicher durch die Klausur,

aber nicht zum Thema.

Der Band lässt sich auch lesen als Geschichte der Metaphysik (absoluter Begründung) im Recht:

klassische Positionen bis Hegel, dann Versuche der Auflösung in : Wissenschaft, "reine" Rechtslehren, Systemtheorie,

verschiedenste "Legierungen" aus Sozialanthropologie und Metaphysik.

Die Botschaft des Buches ist klar: diese modernen Versuche bleiben notwendigerweise fragwürdig, ungenügend, einseitig.

Und die klassische Metaphysik lässt sich trefflich benutzen um diese Charaktere sehr genau in den Blick zu bekommen !

Geschieht das nicht, d.h. wird diese Form von Rechtsphilosophie nicht ausgeübt,

droht: Auflösung von Recht in Politik (Macht, Konsens, Interessen), horizontlose Wissenschaft, Positivismus.

Und das ist kein intellektuelles Problem, sondern - für viele Menschen - sehr reales;

ohne diesen Horizont geht jede rechtsphilosophische Bemühung schnell über in: gepflegte Selbstdarstellung.

Insofern ist das Anliegen des Bandes hochaktuell, philosophiegeschichtlich wohlbegründet,

in der analytischen Praxis konzis und jedem Interessierten dringend ans (intellektuelle) Herz zu legen - soweit vorhanden.

Die Philosophie freilich - einst Schirmherrin der Fragestellungen - wird hier sehr stark benutzt,

zum Zwecke (erforderlicher) rechtsphilosophischer Profilierung, ohne die das Unternehmen seine Kraft verlöre.

Nähme man diesen Kraftverlust in Kauf (undenkbar im Rahmen einer Einführung in klassische Fragen der Rechtsbegründung)

gäbe es einige Gelegenheiten zu fruchtbareren Fragestellungen, Einsichten und Zielvorstellungen - als etwa derjenigen,

welche dieser Band am Schluß skizziert (eine inselartiger Bereich absolut gesicherter Richtigkeit im Meer positiven Regelwerks).

Kurz: hier schreiben erfahrene Kenner des Rechts,

sie führen uns anhand der klassischen, europäischen Positionen in den Kernbereich seiner Begründungs-Problematik (wodurch wird Recht richtig ?),

hernach in eine wirksame Analysepraxis moderner Ansätze; man lernt v.a. die Fragestellung wachzuhalten und anzuwenden.

Wer sich (hernach) dagegen eher für rechtsphilosophisches Neuland interessiert wird anderes (und anders) lesen müssen.
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