Es ist den Autoren zu danken, dass sie dieses Buch vorgelegt haben. Notwendig war es schon lange, weiß doch jeder, der sich im Internet bewegt und ein wenig den Blick auf die rechte Szene legt, welche Bedeutung das Internet für selbige hat. Allerdings sollte man nicht in den Trugschluss verfallen, dass das Medium als solches das Problem ist. Das ist es nicht, ich kann im Internat auch meine getragenen Socken anbieten, die Frage ist, obs wen interessiert. Das eigentliche Problem ist also die Nachfrage. Insofern bietet das Buch viel wissenswertes, die geistige Auseinandersetzung mit Alltagsrassismus und Neofacshismus kann es aber nicht abnehmen.