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Rechts- und Staatsphilosophie II. Rechtsdenker der Neuzeit: BD 2
 
 
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Rechts- und Staatsphilosophie II. Rechtsdenker der Neuzeit: BD 2 [Taschenbuch]

Klaus Adomeit
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 191 Seiten
  • Verlag: UTB Uni-Taschenbücher Verlag; Auflage: 2. Aufl. (8. April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825216705
  • ISBN-13: 978-3825216702
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 12,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 912.435 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der vorliegende Band führt vom Beginn der Neuzeit bis in unsere Zeit. Der Leser kann mit Machiavelli über Herrschaft und Moral nachdenken, wird von Thomas Morus in das Land Utopia geführt, nimmt Teil an einem Streit zwischen Luther und Erasmus über die Willensfreiheit. Hobbes, Grotius, Locke und Montesquieu belehren ihn über die Grundlagen des modernen Staates.

Die Vorwehen der Französischen Revolution erlebt der Leser in Texten von Voltaire und Rousseau, hört dann die Rede Robespierres, in der dieser seine Schreckensherrschaft rechtfertigt. In der Folge hatte der deutsche Idealismus durch Kant, Hegel und Marx mächtige Gedankengebäude aufgetürmt.

Von den Anarchisten des 19. Jahrhunderts und von Nietzsche wurden Dämonen entfesselt, um alsbald dem 20. Jahrhundert Unheil zu bringen. Mit Radbruch gehen wir an die Bewältigung des NS-Unrechts und des DDR-Unrechts. Schließlich wird ein Ausblick auf die politische Ethik des 21. Jahrhunderts gewagt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "toge604"
Format:Taschenbuch
Klaus Adomeit hat mit seiner zweibändigen Staats- und Rechtsphilosophie ein wirklich gelungenes Werk publiziert, dessen Lektüre gerade Einsteigern in die Materie zu empfehlen ist. Der Autor schreibt erfrischend, klar und prägnant, wodurch es ihm gelingt, den Leser für die Rechtsphilosophie zu begeistern.

Im zweiten Band führt der Autor durch die philosophischen Klassiker der Neuzeit. So erfährt man, wie Christian Thomasius das Strafrecht zu rationalisieren suchte, wie Erasmus, Luther, Kant und Schopenhauer über die Willensfreiheit dachten oder wie sich das Verhältnis der Menschen zum Staat durch die Werke von Montesquieu oder Locke nachhaltig veränderte.
Hierbei versucht der Autor immer wieder, die Aktualität einzelner Fragestellungen aufzuzeigen, was die Plastizität der Materie stärkt.

Adomeit setzt die einzelnen Philosophen auch in eine Beziehung zueinander, wodurch er dem Leser zeigt, dass es sich bei der Rechtsphilosophie um ein lebendiges System handelt.

Besonders gelungen sind seine Einführung in die Rechtsphilosophie Immanuel Kants, die Darstellung wesentlicher Gedanken Nietzsches und die kritischen Bemerkungen des Autors zur Problematik der Mauerschützenprozesse.

Geschickt läßt der Autor auch Zitate aus der Literatur (insb. Heine und Dostojewskij) einfließen, wodurch er seine große Bildung dokumentiert.

Einzig negativ fällt auf, daß das Buch viel zu kurz ist. Einige Philosophen (z.B. Schopenhauer) werden allzu fragmentarisch behandelt. Auch gelangt der Autor bereits unmittelbar nach Radbruch zum Ende seines Buches. Moderne naturrechtliche Ansätze (z.B. Fuller) und andere aktuelle Fragestellungen werden somit leider nicht kommentiert.
Gleichwohl hat dieses Buch eine Bewertung mit fünf Sternen durchaus verdient, da es auf einzigartige Weise Freude an der Rechtsphilosophie weckt.

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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dieses Buch scheint als eine Einführung für Studierende und Laien gedacht zu sein. Es ist bei der ersten Durchsicht der besprochenen Theorien und ihrer Vertreter durchaus zuzugestehen, daß eine halbwegs repräsentative Auswahl von Klaus Adomeit getroffen wurde (bei Büchern dieser Kürze fällt eben zwangsweise das eine oder andere „hinten runter". Trotzdem glaube ich, daß dieses Werk nicht besonders gelungen ist, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Zwar weist der Autor im Vorwort darauf hin, daß viele der behandelten Theoretiker aufgrund ihrer Therien politischer Verfolgung ausgesetzt waren, doch behandelt er selbst einige der vorgestellten Autoren, als würde Adomeit selbst es für angebracht halten, sie politisch zu verdammen.

2. Läßt Adomeit sich zu einigen, auch bei der Kürze seines Buches nicht zu vertretenden „Fehlern" hinreißen. So wird beispielsweise Marx im Vorwort zum deutschen Idealismus gezählt, wo er nun wirklich nicht hingehört.

3. Er vereinfacht einige Dinge auch unzulässig, wenn er beispielsweise die Anarchisten des 19. Jahrhunderts und Nietzsche „Dämonen" entfesseln läßt, die im 20. Jhd. Unheil bringen. So leicht dürfte man es sich in einer wissenschaftlichen, wenn auch einfach (für Studierende und Laien) gehaltenen Einführung nicht machen.

4. Gerade Anfänger werden durch die teilweise Unwissenschaftlichkeit eher irregeführt als auf den „richtigen" Weg gebracht. Zum Selbstweiterdenken wird nicht viel Raum gelassen.

Um aber nicht nur negatives zu sagen:

Daß er Bezüge zur politischen, gesellschaftlichen und privaten Lebenssituation der behandelten Denker herstellt, erscheint mir als sehr wichtig, auch wenn man dabei eben leider Gefahr läuft, politische Stellungnahmen als Wissenschaft auszugeben.

Alles in allem würde ich Anfängern aber vom Kauf dieses Buches abraten (s. weiter oben), denn andere Einführung geben besseren Halt für das erste Verständnis der behandelten Themen.

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