Pressestimmen
"[...]kurzum ein Verständnis von Recht zu vermitteln. Das unternimmt Klenner in seiner ungewöhnlichen wie kurzweiligen Einführung in das Recht unter dem simplen wie gewaltigen Titel "Recht und Unrecht". [..]weil Klenner wie nur Wenige die Kunst beherrscht, schwierige Themen anspruchsvoll und dabei verständlich zu bearbeiten. So wird die Lektüre zu einem intellektuellen Vergnügen. [...]Die Lektüre der Schrift ist von der ersten bis zur letzten Zeile anregend und zuweilen auch aufregend. Dazu trägt zweifellos die Kontrastierung des Rechts mit dem Unrecht bei, wodurch auch die lebendige Rechtswirklichkeit mit ins Bild kommt." (Andreas Gängel in: UTOPIEkreativ Diskussion sozialistischer Alternativen 176 6/2005, S. 563 - 564)
Kurzbeschreibung
Das Recht einer Gesellschaft reflektiert und konditioniert ihren dialektischen Selbstwiderspruch in der Gestalt der in ihr vorhandenen Macht/Ohnmacht-Verhältnisse. Da Macht nicht nur Recht, sondern auch Unrecht macht, vermag das Recht die inner- und zwischenstaatlichen Antagonismen höchstens zu domestizieren. Es stabilisiert die in einer herrschaftsförmig organisierten Gesellschaft vorhandenen strukturellen Gewalten. Die Ungleichheit unter dem Gesetz wird, wenn die Gleichheit vor dem Gesetz sie ignoriert, bestandgeschützt. Mit dem Recht wird menschliches Verhalten legalisiert und illegalisiert. Wodurch aber wird das Recht legitimiert und illegitimiert? Auch darauf wird hier eine Antwort versucht. Besonders bedeutsam in Zeiten, da dem Rechtsstaat von einem »Unsozialstaat« und dem Völkerrecht vom Faustrecht Gefahr droht.