oder

Sichern Sie sich dieses Hörbuch
für 0,00 Euro im Probeabo

Im Probeabo bei Audible.de kaufen
Ihr Vorteil
Als Amazon Kunde können Sie Ihr Amazon-Konto auch bei Audible verwenden.
Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz
 
Größeres Bild
 

Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz [Hörbuch-Download]

von Jörg Kachelmann (Autor, Erzähler), Miriam Kachelmann (Autor, Erzähler)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (150 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf. der CD: EUR 19,99
Preis:EUR 13,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de
Sie sparen:EUR 6,04 (30%)
Alle Preisangaben inkl. MwSt.

So funktioniert das Probeabo von Audible.de
  1. Sie erhalten einen Hörbuch-Download Ihrer Wahl für 0,00 Euro.
  2. Melden Sie sich bei Audible mit Ihrem Amazon-Konto an.
  3. Schließen Sie das Probeabo ab und wählen Sie ein Hörbuch frei aus über 80.000 Titeln.
  4. Nach 30 Tagen geht der Probemonat in das monatlich kündbare Flexi-Abo über. Im Flexi-Abo erhalten Sie für monatlich 9,95 Euro ein Hörbuch Ihrer Wahl pro Monat.
  5. Den Probemonat, sowie das Flexi-Abo, können Sie jederzeit online oder per E-Mail kündigen.
  6. Wenn Sie das Probeabo innerhalb der ersten 30 Tage kündigen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 15,99  
Gebundene Ausgabe EUR 19,99  
Audio CD, Audiobook EUR 19,99  
Hörbuch-Download, Gekürzte Ausgabe EUR 13,95 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 4 Stunden und 45 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2012
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009NIN5UW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (150 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Was bleibt nach einem höchst fragwürdigen Prozess und einer beispiellosen Medienberichterstattung noch von Recht und Gerechtigkeit? Auffallend oft kommen Gerichte zu frappierenden Fehlurteilen - ist der "Fall Kachelmann" vielleicht gar keine Ausnahme?

Jörg und Miriam Kachelmann haben sich entschlossen, aufzudecken, was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, und geben erschütternde Einblicke in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Recht und Unrecht nicht mehr existieren. In ihrem Buch schildern sie detailliert die Ereignisse vom Moment der Verhaftung bis zur Urteilsverkündung und der Zeit danach, enthüllen Fehler und Ungereimtheiten und legen die unheilvolle Mechanik bloß, die hinter dem Prozess gegen den Meteorologen steckt - und die offenbar nicht nur hier wirksam wird.

©2012 Heyne; (P)2012 Random House Audio

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
149 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Provokant, aber leider nicht unzutreffend 11. Oktober 2012
Von M.W.
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch bietet einen interessanten Blick auf die Justiz aus Laien-/Betroffenensicht.

Wenn es in einigen Passagen sicherlich auch über die Stränge schlägt so zeigt es leider auch auf, wie deutsche Strafjustiz teils funktioniert. Solche Erfahrungen müssen Strafverteidiger leider immer wieder, wenn auch Gott sei Dank oftmals nicht so massiv wie beim LG Mannheim geschehen, immer wieder machen.

Insoweit spricht das Buch auch Anwälten durchaus aus der Seele und bietet aufgrund der Prominenz des Autors somit der Öffentlichkeit die Möglichkeit, einen Einblick in den möglichen Ablauf eines Ermittlungs-/Strafverfahrens zu bekommen. Die Darstellung ist insoweit weitaus realistischer, als die Gerichtsshows des Privatfernsehens.

Was leider ebenfalls deutlich wird ist, dass Angeklagte ohne entsprechenden finanziellen Background wahrscheinlich nach 5 Verhandlungstagen verurteilt worden wären. So zumindest die juristische Praxis.

Man mag zu dem Fall stehen wie man will. Liest man das Buch jedoch unter primärem Augenmerk auf die Vorgänge in der Justiz, so vermag es Denkanstöße über unser Justizsystem zu vermitteln. Insgesamt durchaus lesenswert (sage ich als Fachanwalt für Strafrecht).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
148 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch stösst eine wichtige Debatte an 11. Oktober 2012
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es mag ja sein, dass Jörg Kachelmann mit seinem Buch auch Geld verdienen wollte, sich nach Öffentlichkeit sehnt, wie er sie ja früher als Fernsehmoderator hatte. Aber kann man es ihm wirklich verdenken? Sein Fall ist doch ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Existenz eines Mannes, den ein Vergewaltigungsvorwurf trifft, allein schon durch nicht bewiesene Bezichtigungen vernichtet bzw. zumindest gefährdet werden kann.

Und dass die Vorwürfe gegen ihn am Ende haltlos waren, zeigt er nochmal in seinem Buch. Man kann sie aber auch genauso gut in neutralen Berichten über den damaligen Prozess nachlesen. Und die Fakten sind u.a.:

- Es hat sich niemals eine DNA- oder sonstige Spur von ihm am vermeintlichen Tatmesser gefunden
- Die Vergewaltigungsverletzungen, die sein vermeintliches Opfer vorwies, waren nach der Ansicht der Mehrzahl der rechtsmedizinischen Sachverständigen Selbstschädigungen
- Seine Ex-Freundin machte mehrere falsche Aussagen, die sie am Ende korrigieren musste

Fazit: Das Buch stösst vielleicht in Deutschland eine notwendige Debatte an. Denn niemand kann bestreiten, dass es neben Vegewaltigungsopfern auch Opfer von falschen Beschuldigungen gibt. Und jeder kann heute durch die Anzeige seines Nachbarn, seines Ehepartners, seiner Kollegen in den Hexenkessel der Strafjustiz gelangen. Aber nicht jeder hat so viel Geld wie damals Kachelmann, um gute Anwälte und Sachverständige auf eigene Rechnung zu bezahlen, die dann unhaltbare Anschuldigungen abwehren können. Deshalb ist es gut, dass durch das Buch diese Problematik zur Diskussion gestellt wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was soll all die Aufregung? 11. November 2012
Von Criticz
Format:Gebundene Ausgabe
Die Kontroverse um den Fall Kachelmann - und damit auch um das Buch - kann nur bedingt nachvollzogen werden. Was ist passiert? Frau C. Dinkel hat Herrn Kachelmann einer Vergewaltigung bezichtigt. Im Lauf des - im Buch ausführlich beschrieben - Prozesses, stellt sich heraus, dass diese Vorwürfe letztlich haltlos sind. Ja, Kachelmanns Verhalten, wobei es schwierig ist eine solche Beziehung zu bewerten, mag moralisch fragwürdig gewesen sein, das räumt er ja selbst ein. Aber das rechtfertigt selbstverständlich nicht eine Falschbeschuldigung, die zu einer Haftstrafe von vielleicht 15 jahren führen kann - es sei denn man hat das groteske "Rechtsverständnis" eines H. Karasek, S.325, der dies als "Rache" für legitim hält und schleunigst mal ein paar Hundert Gefängnisse bauen sollte um alle Untreuen, männlich wie weiblich, dieses Landes unterzubringen.

Erschreckend ist der chronologisch im Buch ausführlich geschilderte Verfahrensablauf: Mehrfach hat C. Dinkel im Ermittlungsverfahren nachweislich gelogen, auch die objektiven Befunde, wie die fehlenden DNS-Spuren am Messer usw., sprechen gegen ihre Schilderung der Tatversion. Was eine solche Falschbeschuldigung bewirken kann wird in dem Buch eindringlich beschrieben. Zudem zeigt es auf, wie schnell offensichtlich von manchen (nicht allen) Staatsanwaltschaften und Gerichten ein dringender Tatverdacht bejaht wird. Bei der im Buch geschilderten Beweislage kann man nur den Kopft schütteln, wie rigoros die Staatsanwaltschaft, gefangen im Klischee Frau = immer Opfer/Mann=immer Täter, hier gegen Kachelmann vorging und wie stur, trotz nachgewiesener Lügen der einzigen Belastungszeugin C. Dinkel, man an der Anklage festhielt. Es wird einem Angst und Bange wie einseitig und "ergebnis(Kachelmann ist schuld)orientiert" hier offensichtlich ermittelt wurde. Besonders aufschlussreich und lesenswert ist hier der abgedruckte Beschluss des OLG Karlsruhe (S. 101ff.). Auch die Unsachlichkeit diverser Gutachter, deren Zirkelschlüsse (die jeder Falschbeschuldigung Tür und Tor öffnen würden) und die unrümliche Rolle der Presse (allen voran Springer und Burda) werden beeindruckend dargestellt. Die Darstellungen dürften authentisch sein, zumal die einzige einstweilige Verfügung sich gegen die volle Namensnennung von C. Dinkel richtete, i.ü. aber offensichtlich niemand das Buch juristisch "angreifen" will.

Sicher, eine absolute Gewissheit, was sich in jener Nacht zugetragen hat, gibt es nicht, wie bei so vielen "4-Augen.Delikten". Aber ein Gericht muss auf Basis aller vorliegender Ergebnisse entscheiden, und es hat, wohl eher widerwillig, entschieden. Freispruch. Und genauso wie man bei einem Schuldspruch vom "Vergewaltiger Kachelmann" geredet hätte gilt es nun, ihn - und viele andere Opfer von Falschbeschuldigungen (G. Friedrichsen vom Spiegel schreibt hier ab und an immer wieder zu, etwas zum Fall Arnold, auch die Artikel/Bücher von Sabine Rückert sind sehr empfehlenswert) - zu rehabilitieren. Allen voran z.B. die ARD.
Eine Verharmlosung von Falschbeschuldigungen, die Darstellung des ganzen als Kavaliersdelikt oder die Praxis, dem nach solch einem Freispruch nicht mehr nachzugehen, ist fatal. Denn eine Falschbeschuldigung und die damit verbundene (mittelbare) Freiheitsberaubung bedeuten nichts anderes, als das ein "Leben", die berufliche wie private Existenz, vernichtet wird, die Gesunheit oft noch dazu. Schlimmer noch: der Fall Kachelmann zeigt eindringlich, dass der blosse Verdacht für eine solche Existenzvernichtung ausreichend sein kann. Wie kann man dann aber ernsthaft der Meinung sein, Kachelmann solle es nun mal gut sein lassen und die Sache nicht weiter verfolgen ?
Nun könnte man meinen, dass in der öffentlichen Wahrnehmung und seitens der Vorverurteiler Kachelmann Wiedergutmachung erfährt und der Fokus sich auf C. Dinkel richtet, die offensichtlich die Unwahrheit sagte, um Kachelmann zu schädigen. Aber Menschen, die Grundprinzipien eines Rechtsstaates nicht verstehen, nicht verstehen wollen, oder - wie Bundesverdienstkreuzträgerin und Rechtsstaatsverächterin A. Schwarzer - nur dann anwenden wollen, wenn es ins ideologische Weltbild passt, meinen, ihn weiterhin diffamieren zu müssen. Eigentlich müsste doch ein Konsens bestehen, dass - selbstverständlich - bei Tatnachweis eine Verurteilung erfolgt, das stellen auch die Kachelmanns nicht ansatzweise in Frage, s. etwa S. 267 u. 331. Aber im umgekehrten Fall, wenn viel für eine Falschbeschuldigung spricht, auch eben dies zu einer harten Verurteilung führt. Vergewaltiger gehören genauso hinter Gitter wie Falschbeschuldiger(innen). Beides schließt sich gerade nicht gegenseitig aus, und vor allem : beides darf nicht - bewusst? - gegeneinander ausgespielt werden, wie man es leider immer wieder in der öffentlichen Diskussion erlebt. Ein Rechtsstaat bestraft beides.

Das Buch liest sich unheimlich schnell, es ist spannend und wirkt authentisch, viele juristische Dokumente sind mit abgedruckt. Kritik: Manche Flapsigkeit und manche zu starke Verallgemeinerung (nicht jedes Gericht und nicht jede Staatsanwaltschaft arbeitet so fragwürdig wie die in Mannheim) finden sich darin. Man muss dies wohl größtenteils verzeihen, denn man spürt in jeder Zeile, wie Kachelmann und auch seine Frau Miriam Kachelmann das ganze mitgenommen hat, dieses persönliche Betroffensein darf man bei der Kritik nicht ausblenden.

Es wäre für ihn nun, wie er selbst auf S. 349 sagt, bequemer und einfacher, schlichtweg jetzt die "Klappe zu halten", sich nicht mit Burda/Springer u. Co. anzulegen. Es braucht viel Mut, Kraft und Entschlossenheit, diese Sache eben jetzt nicht ruhen zu lassen, sondern das Unrecht, was H. Kachelmann (mit ziemlicher Sicherheit)) widerfahren ist, zu benennen und dagegen vorzugehen. Das verdient Respekt. Er und seine Frau Miriam Kachelmann schaffen Raum für ein Thema, was gerne totgeschwiegen wird. Das Buch ist ein Beitrag zu einer längst notwendigen Diskussion zum Thema Falschbeschuldigung und deren Folgen und dafür 4 Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Von Selbstmitleid und Verbitterung über die deutsche Justiz triefendes Werk eines verletzten Mannes. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von M. Buchholz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen buch
schnelle bearbeitung, schneller versand
habe es leider noch nicht gelesen, aber ist fest vor genommen
wollte es gerne haben bevor es geschwärzt wird , hat geklappt... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von uta groh veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nein Danke!
Ich möchte keine rechtliche Bewertung vornehmen. Dafür sind Gerichte da. Das Buch zu lesen ist aber wirklich Zeitverschwendung. Informationsgehalt = 0
Vor 27 Tagen von Kimy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jörg Kachelmann
Dieses Buch Recht und Gerechtigkeit habe ich gelesen. Ich finde es recht wenn sich Jörg Kachelmann wehrt. Es ist gut zum lesen. Diese komische Frau D. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Renate Dietrich veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Die Sprache verrät den Schelm
Das Buch zerstreut die letzten Zweifel ob Kachelmann wohl ein gestörtes Verhältnis zu Frauen hatte – ja, er hatte es. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Roman Bialkovsky veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kachelmann kotzt sich aus
Herr Kachelmann lässt seinem Frust und seiner Verbitterung freien Lauf.
Wie häufig bei Straftaten, wissen nur die Beteiligten genau was war- und eben was nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von A. Gryphius veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen verbittert
Ich kann ihn ja gut verstehen - wer unschuldigt so lange in U-Haft sitzt, kann kein gutes Bild von der deutschen Justiz haben... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von R. Meyer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Oh Kachelmann
Das Buch ist in Ordnung, die Seiten fallen nicht raus, die Buchstaben verwischen nicht und der Kachelmann ist kein Schriftsteller!!!
Vor 2 Monaten von Der Joerg veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut für Denkanstöße
Das Buch hat eine Diskussion über die Fähig- und Unfähigkeiten der deutschen Justiz angestoßen, ebenso Einblicke in die Welt der Medien und deren Vertreter... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von K.Mädler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Ich kann dieses Buch nur uneingeschränkt weiterempfehlen!
Ein interessanter Einblick in unseren "Rechtsstaat". Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jens Feige veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar