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Recht und Gerechtigkeit: Ein Märchen aus der Provinz [Gebundene Ausgabe]

Jörg Kachelmann , Miriam Kachelmann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Oktober 2012
Der Justizfall, der zum Medienfall wurde

Jörg Kachelmann wurde am 31. Mai 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Nach wie vor jedoch wirft sein Fall viele Fragen auf. Wie geht es einem, der zu Unrecht als Vergewaltiger beschuldigt wird? Den die Ermittlungsbehörden mit allen Mitteln zum Täter machen wollen? Der 132 Tage im Gefängnis sitzt? Der sehr schnell zum Gegenstand einer öffentlichen Vorverurteilung wird? – Zum ersten Mal erzählen Jörg Kachelmann und seine Frau Miriam die Geschichte, die hinter dem »Fall Kachelmann« steckt. Und es wird klar, welche Rolle Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht und Medien dabei spielen.

Was bleibt nach einem höchst fragwürdigen Prozess und einer beispiellosen Medienberichterstattung noch von Recht und Gerechtigkeit? Der »Fall Kachelmann« ist in dieser Hinsicht leider keine Ausnahme - mit dem Unterschied, dass viele Opfer von Falschbeschuldigungen in erster Instanz oft keinen Freispruch bekommen. Jörg und Miriam Kachelmann haben sich entschlossen, aufzudecken, was sich hinter den Kulissen abgespielt hat, und geben erschütternde Einblicke in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Recht und Unrecht nicht mehr existieren. In ihrem Buch schildern sie detailliert die Ereignisse vom Moment der Verhaftung bis zur Urteilsverkündung und der Zeit danach, enthüllen Fehler und Ungereimtheiten und legen die unheilvolle Mechanik bloß, die hinter dem Prozess gegen den Meteorologen steckt – und die offenbar nicht nur hier wirksam wird.


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Recht und Gerechtigkeit: Ein Märchen aus der Provinz + Die Akte Kachelmann - Anatomie eines Skandals + Unrecht im Namen des Volkes: Ein Justizirrtum und seine Folgen
Preis für alle drei: EUR 43,84

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (15. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345320025X
  • ISBN-13: 978-3453200258
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 97.734 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Kachelmanns Stimme ist Verletztheit anzuhören, seiner Frau die mühsam unterdrückte Aggression. Das passt zu den Sätzen, die teilweise vor Hohn gegenüber Polizei und Justiz nur so triefen. Begeisternd für Fans, befremdlich für alle anderen.“ (Hamburger Morgenpost) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor

Jörg Kachelmann, Jahrgang 1958, ist Verwaltungsratspräsident und Chefmeteorologe des Wetterdienstes Meteomedia AG. Von 1992 bis März 2010 moderierte er Wetterberichte in der ARD sowie Talksendungen wie Riverboat und Kachelmanns Spätausgabe. Heute präsentiert er das Wetter für main.tv, Radio Primavera und auf seinem eigenen Kanal „wetterkachelmann“ bei YouTube.

Miriam Kachelmann, Jahrgang 1986, ist ausgebildete Bühnendarstellerin und studiert seit 2009 Psychologie. Miriam und Joerg Kachelmann leben in der Schweiz.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
152 von 175 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Provokant, aber leider nicht unzutreffend 11. Oktober 2012
Von M.W.
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch bietet einen interessanten Blick auf die Justiz aus Laien-/Betroffenensicht.

Wenn es in einigen Passagen sicherlich auch über die Stränge schlägt so zeigt es leider auch auf, wie deutsche Strafjustiz teils funktioniert. Solche Erfahrungen müssen Strafverteidiger leider immer wieder, wenn auch Gott sei Dank oftmals nicht so massiv wie beim LG Mannheim geschehen, immer wieder machen.

Insoweit spricht das Buch auch Anwälten durchaus aus der Seele und bietet aufgrund der Prominenz des Autors somit der Öffentlichkeit die Möglichkeit, einen Einblick in den möglichen Ablauf eines Ermittlungs-/Strafverfahrens zu bekommen. Die Darstellung ist insoweit weitaus realistischer, als die Gerichtsshows des Privatfernsehens.

Was leider ebenfalls deutlich wird ist, dass Angeklagte ohne entsprechenden finanziellen Background wahrscheinlich nach 5 Verhandlungstagen verurteilt worden wären. So zumindest die juristische Praxis.

Man mag zu dem Fall stehen wie man will. Liest man das Buch jedoch unter primärem Augenmerk auf die Vorgänge in der Justiz, so vermag es Denkanstöße über unser Justizsystem zu vermitteln. Insgesamt durchaus lesenswert (sage ich als Fachanwalt für Strafrecht).
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149 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch stösst eine wichtige Debatte an 11. Oktober 2012
Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es mag ja sein, dass Jörg Kachelmann mit seinem Buch auch Geld verdienen wollte, sich nach Öffentlichkeit sehnt, wie er sie ja früher als Fernsehmoderator hatte. Aber kann man es ihm wirklich verdenken? Sein Fall ist doch ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Existenz eines Mannes, den ein Vergewaltigungsvorwurf trifft, allein schon durch nicht bewiesene Bezichtigungen vernichtet bzw. zumindest gefährdet werden kann.

Und dass die Vorwürfe gegen ihn am Ende haltlos waren, zeigt er nochmal in seinem Buch. Man kann sie aber auch genauso gut in neutralen Berichten über den damaligen Prozess nachlesen. Und die Fakten sind u.a.:

- Es hat sich niemals eine DNA- oder sonstige Spur von ihm am vermeintlichen Tatmesser gefunden
- Die Vergewaltigungsverletzungen, die sein vermeintliches Opfer vorwies, waren nach der Ansicht der Mehrzahl der rechtsmedizinischen Sachverständigen Selbstschädigungen
- Seine Ex-Freundin machte mehrere falsche Aussagen, die sie am Ende korrigieren musste

Fazit: Das Buch stösst vielleicht in Deutschland eine notwendige Debatte an. Denn niemand kann bestreiten, dass es neben Vegewaltigungsopfern auch Opfer von falschen Beschuldigungen gibt. Und jeder kann heute durch die Anzeige seines Nachbarn, seines Ehepartners, seiner Kollegen in den Hexenkessel der Strafjustiz gelangen. Aber nicht jeder hat so viel Geld wie damals Kachelmann, um gute Anwälte und Sachverständige auf eigene Rechnung zu bezahlen, die dann unhaltbare Anschuldigungen abwehren können. Deshalb ist es gut, dass durch das Buch diese Problematik zur Diskussion gestellt wird.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was soll all die Aufregung? 11. November 2012
Von Criticz
Format:Gebundene Ausgabe
Die Kontroverse um den Fall Kachelmann - und damit auch um das Buch - kann nur bedingt nachvollzogen werden. Was ist passiert? Frau C. Dinkel hat Herrn Kachelmann einer Vergewaltigung bezichtigt. Im Lauf des - im Buch ausführlich beschrieben - Prozesses, stellt sich heraus, dass diese Vorwürfe letztlich haltlos sind. Ja, Kachelmanns Verhalten, wobei es schwierig ist eine solche Beziehung zu bewerten, mag moralisch fragwürdig gewesen sein, das räumt er ja selbst ein. Aber das rechtfertigt selbstverständlich nicht eine Falschbeschuldigung, die zu einer Haftstrafe von vielleicht 15 jahren führen kann - es sei denn man hat das groteske "Rechtsverständnis" eines H. Karasek, S.325, der dies als "Rache" für legitim hält und schleunigst mal ein paar Hundert Gefängnisse bauen sollte um alle Untreuen, männlich wie weiblich, dieses Landes unterzubringen.

Erschreckend ist der chronologisch im Buch ausführlich geschilderte Verfahrensablauf: Mehrfach hat C. Dinkel im Ermittlungsverfahren nachweislich gelogen, auch die objektiven Befunde, wie die fehlenden DNS-Spuren am Messer usw., sprechen gegen ihre Schilderung der Tatversion. Was eine solche Falschbeschuldigung bewirken kann wird in dem Buch eindringlich beschrieben. Zudem zeigt es auf, wie schnell offensichtlich von manchen (nicht allen) Staatsanwaltschaften und Gerichten ein dringender Tatverdacht bejaht wird. Bei der im Buch geschilderten Beweislage kann man nur den Kopft schütteln, wie rigoros die Staatsanwaltschaft, gefangen im Klischee Frau = immer Opfer/Mann=immer Täter, hier gegen Kachelmann vorging und wie stur, trotz nachgewiesener Lügen der einzigen Belastungszeugin C. Dinkel, man an der Anklage festhielt.
... Lesen Sie weiter... ›
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessanter Einblick in den "Fall Kachelmann" 18. November 2012
Von Mone
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein wenig skeptisch war ich schon, als ich mir das Buch bestellte, allerdings habe ich mit Kopfschütteln den Prozess im Fernsehen aufgeschnappt. Entgehen konnte man ihm ja nicht...

Gut an dem Buch finde ich, die Sichtweise von Kachelmann und seiner Frau. Aus untersch. Blickwinkeln. Viele davon wurden in den Medien nicht preisgegeben. Auch vom Medienanwalt des Autors ist am Ende des Buches ein - wenn auch sehr kleiner - Einblick in den Prozess gegeben.
Interessant ist, wie viele Einstweilige Verfügungen erwirkt worden sind - und wie wenig davon berichtet wurde.
Auch gut, das Abbild von Urteilen o. ä.
Sehr ausführlich und so kann sich jeder sein Bild machen.

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben und würde es jederzeit wieder kaufen und kann es nur empfehlen - auch den Kachelmann-Skeptikern, oder gerade denen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Ich freue mich sehr darüber, dass Herr und Frau Kachelmann dieses Buch geschrieben haben. Jeder konnte (oder musste) in den Medien die hysterische Berichterstattung über... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Rainer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sollte man lesen
Bin kein Kachelmann Fan, aber dieses Buch gibt viel über die deutsche Justiz preis. Erschütternd was man in diesem Land mit einigen Aussagen erreichen kann. Empfehlung.
Vor 1 Monat von Ronny Schober veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Von Selbstmitleid und Verbitterung über die deutsche Justiz triefendes Werk eines verletzten Mannes. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von M. Buchholz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen buch
schnelle bearbeitung, schneller versand
habe es leider noch nicht gelesen, aber ist fest vor genommen
wollte es gerne haben bevor es geschwärzt wird , hat geklappt... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von uta groh veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nein Danke!
Ich möchte keine rechtliche Bewertung vornehmen. Dafür sind Gerichte da. Das Buch zu lesen ist aber wirklich Zeitverschwendung. Informationsgehalt = 0
Vor 3 Monaten von Kimy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jörg Kachelmann
Dieses Buch Recht und Gerechtigkeit habe ich gelesen. Ich finde es recht wenn sich Jörg Kachelmann wehrt. Es ist gut zum lesen. Diese komische Frau D. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Renate Dietrich veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Die Sprache verrät den Schelm
Das Buch zerstreut die letzten Zweifel ob Kachelmann wohl ein gestörtes Verhältnis zu Frauen hatte – ja, er hatte es. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Tjörgen Malchow veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kachelmann kotzt sich aus
Herr Kachelmann lässt seinem Frust und seiner Verbitterung freien Lauf.
Wie häufig bei Straftaten, wissen nur die Beteiligten genau was war- und eben was nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von A. Gryphius veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen verbittert
Ich kann ihn ja gut verstehen - wer unschuldigt so lange in U-Haft sitzt, kann kein gutes Bild von der deutschen Justiz haben... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von R. Meyer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Oh Kachelmann
Das Buch ist in Ordnung, die Seiten fallen nicht raus, die Buchstaben verwischen nicht und der Kachelmann ist kein Schriftsteller!!!
Vor 4 Monaten von Der Joerg veröffentlicht
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Manipulation von Bewertungen 44 27.10.2012
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