Diese Platte, die mir vor Jahren auf einem Flohmarkt zufällig in die Finger kam, als ich nach Cohenplatten suchte, die ich noch nicht hatte, entpuppte sich als Juwel von so unglaublicher Schönheit, dass mir schon während des ersten Stückes die Tränen kamen und auch die weiteren Stücke eine unglaubliche Tiefe haben, die selbst Cohen auf anderen Platten längst nicht immer zu erreichen vermag. Die Synthese aus persönlichen Empfindungen zu seiner Heimatlosigkeit (The Lost Canadien), der tiefen Achtung und Liebe für seine Mutter (und ihre Musik !), seine von Rumi inspirierten Stücke (The Guests & The Window)sowie der von seinem Zen Meister Sasaki Roshi inspirierte letzte Song (Ballad of the absent mare) machen Recent Songs zur bewegendsten Platte von Leonard Cohen überhaupt.