Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mr. 305 im neuen Gewand, 27. August 2009
Zwei Jahre nach "The Boatlift" bringt uns Armando Christian Pérez aka Pitbull seinen neuen, mittlerweile 5. Longplayer (wenn man das Independent Album "Welcome to the 305" mitzählt)auf den Markt. Der Schützling von Lil Jon zeigt sich hier in einem ganz neuen Soundgewand, denn Crunk, harter Florida Rap, Latino Rap und R'n'B angehauchte Produktionen scheinen von Gestern gewesen zu sein, denn was Pitbull uns hier abliefert ist zum Großteil eine Mischung aus Alternative/Electro/Dance/Pop und ein bisschen Rap. Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber lässt sich streiten denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Lumpen lassen hat sich der Miami Rapper dennoch nicht und wieder einige namhafte Leute ins Tonstudio gezogen. An den Reglern für "Rebelution" standen u. a. Swizz Beatz, Lil Jon, Dr. Luke, DJ Montay, Jim Jonsin und DJ Noodles. Unterstützung am Mic erhält Pitbull von Acts wie Akon, Avery Storm, Ke$ha, Lil Jon, B.O.B. und Slim von 112. Nun lassen wir uns mal überraschen was hier auf uns warten... ;)
Den Einstieg bescheert uns die Swizz Beatz Produktion "Triumph", welche Avery Storm featured. Ein solider Drum Beat mit Blasinstrumenten im Hintergrund die Pitbull mit seinen Raps gut in Verbindung setzt und auch Avery Storm macht einen super Job was den Refrain angeht. Als nächstes scheppert "Shut it down" aus den Speakern mit einem satten Dance Beat und vielen elektrischen Melodielementen die Pit und Akon gekonnt zu nutzen wissen, v. a. Akon mit seinem wundervollen Gesang bildet das I-Tüpfelchen dieses Tracks. Weiter geht es mit der 2. Singleauskopplung und einem der Sommerhits schlechthin, die Rede ist natürlich von "I know you want me (Calle Ocho)". Bei diesem Song sind volle Dancefloors garantiert und man hatte sogar alleine deswegen das Vorgängeralbum "The Boatlift" im August in Europa mit diesem Track zusätzlich re-releast, obwohl ich persönlich das eher für eine typischen Move der Plattenfirma halte. "Girls" hämmert auch übelst um die Ohren allerdings klingt der Song vom Gesamtpaket her total langweilig und einfallslos, v. a. der Refrain hätte noch eintöniger und einfacher nicht sein können. "Full of shit" hingegen hat wieder etwas mehr groove und klingt um einiges frischer als das vorangegangene Stück, aber der Funke will auch hier nicht so wirklich überspringen. Das Interlude "Dope Ball" stellt eher einen kurzen Song dar, anstatt das was man eigentlich erwarten würde nämlich irgendein Gelabber und sieh an das ist sogar richtig Rap was man hier auf den 1:40 Minuten zu hören bekommt. Weiter geht es mit "Can't stop me now", was im Gegenteil zu dem bisherig gehörten doch gediegener wirkt, aber durch die E-Gitarren einen rockigen Schliff verliehen bekommt. Der Aufbau des Songs v. a. mit dem Rhytmus des Beats erinnert so in etwa ein wenig an "Seven Nation Army" von The White Stripes. Partymäßig geht es rundum weiter mit der 3. Single "Hotel Room Service", welches ein Sample von Nightcrawlers' "Push the feelin" beinhaltet. Der basshaltige Beat kracht nur so und die verspielten elektrischen Melodien ergeben eine tolle Ergänzung hierzu, die mehr als nur zum abtanzen sowie -feiern einläd und den Refrain kann man auch noch bestens in nicht mehr ganz so nüchternem Zustand mitgröllen hehe. Auch das von DJ Montay produzierte "Juice Box" bietet durchaus Partyambitionen, doch irgendwie fehlt auch hier so die richtige Power und Frische um das Teil mehr als nur Durchschnitt zu finden. Ebenfalls in dieses Schema kann man das nächste Stück "Call of the wild" stecken. Der temporeiche wilde Beat mit den schrägen Synthes passt nicht so wirklich zusammen, die vereinzelten Beat Änderungen in ein langsameres Tempo und mit Snaps hingegen sind eine abwechslungsreiche und zugleich coole Idee leider hat man das hier in diesem Song zu wenig eingesetzt sonst wäre das Lied um einiges besser. Nun folgt die 1. Singleauskopplung des Albums namens "Krazy" von und mit Lil Jon, welche auch recht bekannt ist und Federico Franchi's Song "Cream" sampelt...einfach ein im wahrsten Sinne des Wortes "verrückter" Song, der sich zwar bestens zum Party machen eignet aber insgesamt doch ein wenig zu durchgedreht ist. Als es noch Wunder auf "Rebelution" geben würde folgt nun mit "Give em what they ask for" ein Song, welchen man durchaus als Rap Track bezeichnen darf. Dumpfe satte Bässe in slowen Tempo mit ein bisschen Klaviergeklimpere tragen uns durch die einzelnen Strophen während im Refrain über ein elektrisches Schliern die Hauptgeige spielt. So langsam aber sicher neigt sich der Longplayer dem Ende aber zwei Nummern haben wir noch vor uns und diese haben es einfach nur verdammt in sich und sind wohl die beiden Hightlights des Albums. Zuerst haben wir die Ehre "Across the world" zusammen mit B.O.B. zu hören. Ein wuchtiger Beat mit geschmeidiger zugleich auch etwas lustigen Melodie, welche aus einem Videospiel stammen könnte bilden hier die Grundlage, wobei Pitbull nochmals alle Kräfte aus sich rausholt und geile Parts auf den Tisch haut und über B.O.B.'s überragend grandios gesungenen Refrain brauch ich erst garnicht anfangen zu reden, wenn ihr den Herren schon einmal gehört habt wisst ihr von was ich spreche. Zum Abschluss gibt sich Slim von 112 mit Pitbull die Ehre den Track "Daddy's little girl" zu performen. Das Instrumental ist wieder midtempolastig und wird sehr chillig durch die glamoröse Klavierbegleitung in Szene gesetzt. Slim weiß mit seiner prachtvollen Stimme uns im Refrain ins Träumen zu versetzen und gibt dem ganzen noch eine entsprechende und dem Abschluss mehr als würdige Atmosphäre.
Da wären wir nun am Ende von "Rebelution" und wie ich bereits am Anfang meiner Rezension erwähnt habe wird man jetzt hier sicherlich mit geteilter Meinung dastehen. Dem einen gefällt Pitbull's neuer Stil, dem anderen überhaupt nicht und manche Leute können mit einem Teil des Longplayers etwas anfangen und zu letzteren gehöre ich selbst wohl auch. Vom Gesamteindruck her fehlt dem Album auf jeden Fall die Abwechslung, aber auch die ein oder anderen Produktionen klingen einfach schnell dahingeklatscht und nicht wirklich ausgearbeitet. ABER das Album hat auch durchaus seine guten Seiten wie z. B. "Hotel Room Servie" oder die letzten drei Tracks. Bleibt abzuwarten wie das Album bei den Leuten da draußen ankommt, obwohl man ja auch sagen muss das heutzutage Verkaufszahlen durch die diversen Plattenfirmenpolitiken schon lange nichts mehr mit Qualität zu tun haben.
PeAcE
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Pitbull - ein Garant für tanzbare und eingängige Beats, 3. Oktober 2009
Ich würde sagen man kann es Talent nennen wenn es einem Künstler gelingt,
durch einfachste Partymusik sein Geld zu verdienen und die Massen vorwiegend
in den Diskothequen in Bewegung zu versetzen.
Pitbull aka Mister 305, was übrigens die Telefonvorwahl von Miami ist, ist solch
ein Kandidat und überzeugt erneut auf seinem wohl bisher poplastigsten Album
"Rebelution".
Die Songs sind allesamt nicht wirklich abwechslungsreich, überzeugen jedoch
auf ihre Art durch den treibenden Beat und den angenehmen Rapstil des Künstlers.
Wer die Singleauskopplung "I know you want me" noch nicht gehört hat, hat
wahrscheinlich im letzten Jahr zurückgezogen auf einer einsamen Insel gelebt.
Der Song ist ein Muss für jede Tanzfläche und erreichte tatsächlich weltweit
Chartplatzierungen.
Eher untypisch für Pitbull, der bisher nur in den USA wirkliche Erfolge feiern
konnte.
Mit "Rebelution" gelingt ihm nun wohl auch endgültig der Durchbruch in Deutschland
und Europa.
Songs wie "Hotel Room Service", "Krazy" zusammen mit Lil Jon, oder das geniale
und teilweise houselastige "Shut it Down" mit Akon zusammen, machen aus dem
Longplayer ein Hitgarant.
Als komplett Pitbull untypisch kann man den Song "Across the World" empfehlen,
in dem Pitbull zum ersten Mal ruhigere Töne anschlägt und dabei einen tollen und
eingängigen Song abliefert.
Insgesamt ist "Rebelution" ein gelungenes Album, dass bis auf einige wenige Songs
sehr überzeugt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ganz super!, 2. November 2009
Bin vom ganzen Album begeistert.
Selten ein Album gekauft, wovon nicht nur die schon
veröffentlichen Songs einem gut gefallen. Hier ist
das ganze Album hörenswert.
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