Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Rebell der Familie. Geschwisterrivalität, kreatives Denken und Geschichte.
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Rebell der Familie. Geschwisterrivalität, kreatives Denken und Geschichte. [Taschenbuch]

Frank J. Sulloway , Klaus Binder
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 591 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442755646
  • ISBN-13: 978-3442755646
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 506.379 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warum sind manche Menschen so viel kreativer und unkonventioneller als andere? Warum fällt es bestimmten Menschen so viel leichter, die Ansichten ihrer Zeit in Frage zu stellen und unser Denken völlig umzuwälzen? In seiner bahnbrechenden Studie, der mehr als zwanzig Jahre Forschungsarbeit zu Grunde liegen, weist Frank J. Sulloway nach: Von allen Faktoren hat die Geschwisterrivalität den stärksten Einfluss auf die Persönlichkeit. Erstgeborene und Einzelkinder neigen zu konservativen Grundhaltungen, sind auf Status bedacht, ehrgeizig und verantwortungsvoll, die klassischen Führungspersönlichkeiten. Spätergeborenen sind dagegen mit grösserer Wahrscheinlichkeit empfänglich für Neuerungen und bereit zu radikalem Denken. Mit dieser Studie entfaltete Sulloway eine völlig neue Sicht auf die Persönlichkeitsentwicklung, aber auch auf den Gang der Geschichte. In ihr finden sich zahlreiche Persönlichkeiten, die Sulloways These stützen: Von Luther, Voltaire und Darwin bis hin zu Castro, Joschka Fischer und Bill Gates. Dieses Buch, dasschon in den USA für grosses Aufsehen sorgte, wird die Psychologie, die Erziehungs- und Geschichtswissenschaft nachhaltig verändern. Es hat weitreichende Konsequenzen für den einzelnen wie für die Gesellschaft. Auch wir werden unsere Bekannten, unseren Chef oder neue Kollegen in Zukunft häufiger fragen, ob sie ältere oder jüngere Geschwister haben.

Über den Autor

Frank J. Sulloway ist Forschungsprofessor am Department of Brain and Cognitive Science des renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technologie). Für sein Buch "Freud, Biologie der Seele" (deutsch 1982) erhielt er den Pfizer-Preis der History of Science Society.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Stichwortverzeichnis | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Sulloway fuehrt ein interessantes neues Kriterium zur Erklaerung und Vorhersage bestimmter Persoenlichkeitseigenschaften ein: Erstgeborene tendieren dazu, die Ansichten ihrer Eltern (bzw. allgemeiner: in der Gesellschaft vorherrschende Meinungen) zu uebernehmen und sie dogmatisch zu vertreten, waehrend Spaetergeborene eher dazu tendieren, abweichlerische, rebellische Positionen einzunehmen, dabei aber einen versoehnlichen, kompromissbereiten Kurs zu fahren. Insbesondere meint er, dass psychologische Gemeinsamkeiten zwischen Personen eher von Gemeinsamkeiten bei ihrer Stellung in der Geschwisterfolge (Erstgeborene, Letztgeborene, mittlere Kinder etc.) herruehren als von Gemeinsamkeiten bei der Art von Familie, aus der sie kommen. Seine Erklaerung dafuer stammt aus der Evolutionaeren Psychologie: Je nach Stellung in der Geschwisterfolge sind unterschiedliche Strategien am nuetzlichsten, um dem Kind ein Optimum an elterlicher Zuwendung zu sichern. Er belegt das mit umfangreichen Statistiken, die er im Rahmen seiner Forschung ueber wissenschaftliche Revolutionaere wie Kopernikus und Darwin erstellt hat. Die Statistiken sind etwas muehsame Lektuere, aber das Buch enthaelt auch viele interessante, lebendig geschilderte Fallbeispiele. Ein empfehlenswertes Buch fuer alle, die sich fuer empirisch fundierte psychologische Theorien oder fuer Evolutionaere Psychologie interessieren. - Unter "Ratgeber" ist es allerdings falsch eingeordnet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer Menschen zu emotionalen Lebensthemen beruflicher oder privater Art beraten will, steht immer zu aller Erst vor der Aufgabe, die Verhaltensmuster, bzw. die "innere Landkarte" oder "das Modell der Welt" seines Gegenübers zu erfassen und zu verstehen. Sehr hilfreich ist - ergänzend zu vielen anderen Methoden - die Einbeziehung der vorliegenden Forschungsarbeit von Frank Sulloway aus folgenden Gründen: Die hohe Bedeutung unserer Primärsozialisation für die Entwicklung des (Sozial-)verhaltens ist inzwischen allgemein anerkannt. Einig ist sich die Forschungsgemeinschaft auch darin, dass die ersten Lebensjahre noch stärker prägend sind, als die späteren Jahre. Dies leuchtet ein, wenn man bedenkt, dass wir Menschen in den ersten zwei/drei Lebensjahren unsere Muttersprache und damit einhergehend die Basis unserer Körpersprache erlernen, vermittelt durch das vorgelebte Verhalten (wie Beziehungs- Liebes- oder Konfliktverhalten), vorgemachte Gestik und Mimik, die wir als einzige und richtige Wahrheit aufnehmen, so wie das Kälbchen das Kauen von Gras.

Es ist also nur eine logische Konsequenz, dass neben den Verhaltensvorbildern der Eltern auch die Geschwister in beachtlicher Weise die Entwicklung von Individuen prägen. Die Belege hierfür liefert Sulloway in seinem umfassenden Werk.

Dabei lassen sich folgende Kernthesen zusammenfassen: Erstgeborene sind selbstbewusster, verantwortungsbewusster und konservativer, Spätergeborene sind kreativer, flexibler und empathischer.

Warum das so ist? Erstgeborene erhalten in der frühesten Lebensphase konkurrenzlos die volle Aufmerksamkeit. Das stärkt das Selbstbewusstsein. Gleichzeitig müssen Sie nach deren Geburt ständig auf die Kleinen Rücksicht nehmen: Lass den Kleinen jetzt in Ruhe", oder sei leise" oder sei nicht so grob" oder pass mal auf"... Die Übernahme von Verantwortung, Werte- und Pflichterfüllung werden also bereits während der Primärsozilisation "antrainiert" und dadurch fest in der inneren Landkarte verankert.

Später Geborene müssen sich die elterliche Liebe und Aufmerksamkeit schon von der Geburt an (oder noch früher) teilen. Dies schwächt das Selbstbewusstsein. Besondere Aufmerksamkeit der Eltern bekommen Sie in erster Linie durch außergewöhnliches Verhalten, durch Kreativität und Regelbruch. Gegen die physisch und intellektuell überlegenen älteren Geschwister gewinnen Spätergeborene nur Punkte, wenn Sie ihr Einfühlungsvermögen ausbilden um dann gnadenlos die Schwächen der Großen" als Selbstverteidigungsinstrument gebrauchen. Jüngstgeborene gehen meist am Weitesten vom Elternhaus weg, Erstgeborene üben öfter den Beruf des Vaters aus.

Sulloways Thesen kann ich aus meiner bescheidenen Forschungstätigkeit im vollem Umfang bestätigen. Doch die Gefahr liegt immer in der Verallgemeinerung: Wenn beispielsweise ein älterer Cousin mit in der Familie aufwächst, wird aus dem objektiv Erstgeborenen ein gefühlter" Letztgeborener. Es gibt unendlich viele weitere Einflussfaktoren, die die Erforschbarkeit dieses Phänomens so schwierig macht. Beispielsweise bedeutsam ist mit unterschiedlicher Ausprägung von Kultur zu Kultur die Stellung des erstgeborenen Sohnes im Gegensatz zum erstgeborenen Mädchen. Es gibt also noch viel zu tun in der Erforschung der Bedeutung von Geschwisterkonstellationen. Sulloway hat mit seinem 591 Seiten umfassenden Werk (gebundene Ausgabe) eine beeindruckende, äußerst lesens- und empfehlenswerte Grundforschung geleistet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar