Produktinformation
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| 1. Days Of Wonder |
| 2. The Passenger |
| 3. Beautiful Side Of Somewhere |
| 4. Here He Comes (Confessions Of A Drunken Marionette) |
| 5. We're Already There |
| 6. God Says Nothing Back |
| 7. Back To California |
| 8. I Am A Building |
| 9. From The Bottom Of My Heart |
| 10. Nearly Beloved |
| 11. How Far You've Come |
| 12. All Things New Again |
| 13. Just One Breath Away (Bonus Track) |
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"Rebel Sweetheart" ist bestimmt keine schlechte Scheibe, aber es fehlt eben irgendwie der Erinnerungs- und Wiedererkennungswert, trotz der markanten und angenehmen Stimme von Jacob Dylan. Beste Songs für mich sind "Passenger", "Drunken Marionette" und Nearly Beloved".
Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben, habe diesmal abgerundet, um meiner Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. Ich will aber nicht ausschließen, dass ich mir auch die nächste Platte der Wallflowers kaufen werde, denn Musik dieser Art ist leider viel zu selten und selbst die schlechteste Aufnahme der Wallflowers würde noch 99 Prozent der Schrottmusik, die man über sich ergehen lassen muss, übertreffen.
Hört man sich „Rebel, Sweetheart" genauer an, so könnte man meinen, dass es sich beim Frontmann nicht um den Sohn von Bob Dylan, sondern um den Sprössling von Bruce Springsteen handelt. Viele der Songs klingen so, als hätte sie der „Boss" höchstpersönlich geschrieben. Vielleicht liegt diese Kalnggleichheit auch am Produzenten: Brendan O'Brien produzierte kürzlich auch „Devils & Dust", das aktuelle Album von Springsteen.
Aber zurück zu den Wallflowers. Eingängig klingt die neue Platte, oftmals sehr rockig („Back to California"), manchmal eher nachdenklich („From the Bottom of My Heart"), aber immer auch typisch nach Wallflowers.
Obwohl keiner der Songs nach unten ausreißt, ragen doch einige der zwölf Titel heraus. „Here He Comes" und „I am a Building" sind hochmelodiös, „The Passenger" ist ein klassischer Rocksong im besten Springsteen-Stil und „Nearly Beloved" besticht durch eine Komposition, die auch ein Mark Knopfler nicht besser hingekriegt hätte.
Alles in allem ist „Rebel, Sweetheart" ein Album, an dem nichts auszusetzen ist. Klasse!
*****
So gibt es auch auf "Rebel, Sweetheart" (keine Sorge, allzu rebellisch sind die Wallflowers nicht geworden) eine Menge guter Songs zu hören. Dabei orientieren sich Jakob Dylan und seine Mitstreiter weniger am Vater ihres Bandleaders, sondern eher an Bruce Springsteen und John Mellencamp. Vor allem bei "The Passenger" muss man schon genau hinhören, um zu erkennen, dass eben nicht der Boss am Werke ist.
Weitere Highlights aus meiner Sicht sind das eingängige, beinahe hymnische "Here He Comes", das hochmelodische "I Am A Building" und das großartige, an die Dire Straits erinnernde "Nearly Beloved". Überhaupt kann man sich das ganze Album ohne weiteres anhören, ohne einmal die Skip-Taste betätigen zu müssen.
Abwechslungsreich, handwerklich perfekt und songwritingtechnisch kaum zu überbieten ist dieses Album - weniger hätte man ja von den Wallflowers auch nicht erwartet.
Trotzdem hätte man vielleicht hin und wieder etwas Experimentierfreude und Bewegung abseits der ausgetretenen Pfade erwartet.
Sei's drum, "Rebel, Sweetheart" ist dennoch eines der besseren Alben dieses Jahres.
Sehr gut!
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