Rebekka Bakken

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Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.

Biografie

Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer/Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und abwiegelt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher. „Mir gefällt es, alles in meiner Musik zum Leben zu erwecken. Aber das ist keine große Sache.“ Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese ... Lesen Sie mehr

Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer/Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und abwiegelt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher. „Mir gefällt es, alles in meiner Musik zum Leben zu erwecken. Aber das ist keine große Sache.“ Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese emotionale Künstlerin geht. Aber vielleicht gerade weil ihre Lieder so poetisch und vielsagend sind, ihre Melodien so eine klare, schöne Sprache sprechen, ist die Neugierde so groß, dahinter zu schauen. Mit ihrem fünften Soloalbum setzt die norwegische Sängerin, die lange in New York und Wien wohnte und inzwischen auf einer Pferdefarm in Schweden lebt, ihre „amerikanische Serie“ fort. In enger Zusammenarbeit mit Malcolm Burn in Kingston, New York, produziert, präsentieren sich die zwölf selbstbewussten und schnörkellosen Songs von „September“ als eines der wohl schönsten von Country beeinflussten Liederalben unserer Zeit. Exzellent gesungen, sinnlich und satt gespielt, wirken diese Texte über Liebe, Leben, Lust und Leiden – die ältesten Themen der Welt – immer aktuell. Schon vom Sound her sind sie so eigen und originell, dass auch die drei Cover-Versionen von Bruce Springsteen, Jane Siberry und Alphaville perfekt zu den selbst geschriebenen Liedern der Leaderin passen. Diese Musik berührt, auf etlichen Ebenen. „Kommunikation“, sagt Rebekka Bakken, „braucht so viel mehr als Worte.“

Der Albumtitel „September“ und die gewisse Melancholie dazu beziehen sich auf „den Anfang vom Ende der Dinge“, wie Rebekka Bakken sagt. „Dadurch, dass ich die Welt und das Leben im letzten Jahr durch die Augen meines sterbenden Vaters betrachten konnte und mich im September seines Lebens so um ihn kümmern konnte, starben auch in mir etliche Dinge. Es gab nur noch weniges, das mir etwas bedeutete, aber das wenige war dafür so voller Leben, dass ich selbst mich lebendiger denn je fühlte. Ich konnte mich von viel Nutzlosem trennen, das ich in den vergangenen Frühjahren und Sommern angesammelt hatte. Eine Zeit lang zweifelte ich auch an meiner Musik, hatte nicht das Gefühl, dass die Musik mich oder mein Streben nach Sinn als Vollzeitbeschäftigung so sehr erfüllen könnte, wie das, was ich gerade erfahren hatte. Bis zu meinem nächsten Konzert, bei dem ich überglücklich war, weil ich dort genau diese Gefühle von Bedeutung und Relevanz wiederfand.“ Sie begann neue Stücke zu schreiben, einfach so, „aus dem Nichts“, mit einem Urvertrauen in ihre kreative Kraft, das Rebekka Bakken selbst schon auf ihrem Debütalbum als „The Art of How To Fall“ beschrieb. Nach einigen Monaten hatte sie genau die Lieder geschaffen, die ihren Gefühlskosmos beschrieben, etwa das feinsinnige Titelstück, die lebenslustigen Pop-Grooves „Driving“ oder „Girl Next Door“, das poetische Schlaflied „Mina’s Dream“, den Midtempo-Ohrwurm „Never Been To Paris“, die cineastische Episode vom „Innocent Thief“ und natürlich traurig-schöne Liebeslieder wie „Strange Evening“. Dazu kamen komplett überarbeitete und neu arrangierte Lieder mit denen ihr andere Songwriter aus der Seele sprachen, etwa Jane Siberrys sentimentale Ode „Love Is Everything“, Bruce Springsteens gebrochenes „The Wrestler“ (aus dem gleichnamigen Film mit Mickey Rourke) und „Forever Young“, ein Hit, den Rebekka als 14-jährige so sehr liebte, dass sie sich einen Rekorder und die Alphaville-Kassette dazu lieh und beides so strapazierte, bis das Band schließlich riss. „Der Junge, von dem ich mir die Kassette geliehen hatte, war ein echt gefährlicher, ziemlich brutaler Typ“, erinnert sie sich. „Ich hatte schreckliche Angst, dass ich meinem letzten Stündchen ins Gesicht sehen würde, wenn ich ihm gestand, dass das Band ruiniert war. Als ich es endlich tat, zuckte er nur mit den Achseln und sagte: „Sowas passiert.“ Dieser Song erinnert mich immer an die unglaubliche Erleichterung, die ich verspürte, als mir klar wurde, dass ich jetzt doch noch nicht sterben musste.“ Nachdem die Songs feststanden, ergab sich bald ein Kontakt zu Malcolm Burn, einem in Kanada geborenen Produzenten, der sich bisher durch seine Arbeit mit Daniel Lanois oder Bob Dylan hervortat und einen Grammy für seine Produktion mit Emmylou Harris gewann. Im Februar 2011 reiste Rebekka Bakken schließlich in sein Studio in Kingston, New York, und begann dort mit den Aufnahmen zu „September“, begleitet einer fantastischen amerikanischen Band mit der Bassistin Gail Ann Dorsey, dem Gitarristen Bill Dillon und Drummer Bill Dobrow. „Ich fühlte mich während der Aufnahmen so unglaublich frei, weil diese Musiker meine musikalische Welt wirklich gefühlt und zum Ausdruck gebracht haben. Für mich selbst ist das Unglaublichste an diesem Album vielleicht, dass ich darauf Klavier spiele“, sagt Rebekka Bakken. „Damit hätte ich bestimmt nie gerechnet.“

Dabei verhilft es ihrer Musik, die sie seit jeher am Klavier komponiert, zu einem neuen, freien und selbstsicheren Ausdruck. „Musik kann nicht nicht geschehen“, sagt sie, bewusst in der doppelten Verneinung. „Nur wenn man sich bemüht, klappt es nicht. Wenn man nicht zu viel denkt, kann Musik einfach kommen.“ Diese natürliche, selbstverständliche Qualität merkt man der Musik auf „September“ während der fast einstündigen Reise durch eine enorme emotionale Bandbreite an. Vor allem, wenn man sie anhört. Und nicht zu viel darüber redet.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer/Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und abwiegelt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher. „Mir gefällt es, alles in meiner Musik zum Leben zu erwecken. Aber das ist keine große Sache.“ Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese emotionale Künstlerin geht. Aber vielleicht gerade weil ihre Lieder so poetisch und vielsagend sind, ihre Melodien so eine klare, schöne Sprache sprechen, ist die Neugierde so groß, dahinter zu schauen. Mit ihrem fünften Soloalbum setzt die norwegische Sängerin, die lange in New York und Wien wohnte und inzwischen auf einer Pferdefarm in Schweden lebt, ihre „amerikanische Serie“ fort. In enger Zusammenarbeit mit Malcolm Burn in Kingston, New York, produziert, präsentieren sich die zwölf selbstbewussten und schnörkellosen Songs von „September“ als eines der wohl schönsten von Country beeinflussten Liederalben unserer Zeit. Exzellent gesungen, sinnlich und satt gespielt, wirken diese Texte über Liebe, Leben, Lust und Leiden – die ältesten Themen der Welt – immer aktuell. Schon vom Sound her sind sie so eigen und originell, dass auch die drei Cover-Versionen von Bruce Springsteen, Jane Siberry und Alphaville perfekt zu den selbst geschriebenen Liedern der Leaderin passen. Diese Musik berührt, auf etlichen Ebenen. „Kommunikation“, sagt Rebekka Bakken, „braucht so viel mehr als Worte.“

Der Albumtitel „September“ und die gewisse Melancholie dazu beziehen sich auf „den Anfang vom Ende der Dinge“, wie Rebekka Bakken sagt. „Dadurch, dass ich die Welt und das Leben im letzten Jahr durch die Augen meines sterbenden Vaters betrachten konnte und mich im September seines Lebens so um ihn kümmern konnte, starben auch in mir etliche Dinge. Es gab nur noch weniges, das mir etwas bedeutete, aber das wenige war dafür so voller Leben, dass ich selbst mich lebendiger denn je fühlte. Ich konnte mich von viel Nutzlosem trennen, das ich in den vergangenen Frühjahren und Sommern angesammelt hatte. Eine Zeit lang zweifelte ich auch an meiner Musik, hatte nicht das Gefühl, dass die Musik mich oder mein Streben nach Sinn als Vollzeitbeschäftigung so sehr erfüllen könnte, wie das, was ich gerade erfahren hatte. Bis zu meinem nächsten Konzert, bei dem ich überglücklich war, weil ich dort genau diese Gefühle von Bedeutung und Relevanz wiederfand.“ Sie begann neue Stücke zu schreiben, einfach so, „aus dem Nichts“, mit einem Urvertrauen in ihre kreative Kraft, das Rebekka Bakken selbst schon auf ihrem Debütalbum als „The Art of How To Fall“ beschrieb. Nach einigen Monaten hatte sie genau die Lieder geschaffen, die ihren Gefühlskosmos beschrieben, etwa das feinsinnige Titelstück, die lebenslustigen Pop-Grooves „Driving“ oder „Girl Next Door“, das poetische Schlaflied „Mina’s Dream“, den Midtempo-Ohrwurm „Never Been To Paris“, die cineastische Episode vom „Innocent Thief“ und natürlich traurig-schöne Liebeslieder wie „Strange Evening“. Dazu kamen komplett überarbeitete und neu arrangierte Lieder mit denen ihr andere Songwriter aus der Seele sprachen, etwa Jane Siberrys sentimentale Ode „Love Is Everything“, Bruce Springsteens gebrochenes „The Wrestler“ (aus dem gleichnamigen Film mit Mickey Rourke) und „Forever Young“, ein Hit, den Rebekka als 14-jährige so sehr liebte, dass sie sich einen Rekorder und die Alphaville-Kassette dazu lieh und beides so strapazierte, bis das Band schließlich riss. „Der Junge, von dem ich mir die Kassette geliehen hatte, war ein echt gefährlicher, ziemlich brutaler Typ“, erinnert sie sich. „Ich hatte schreckliche Angst, dass ich meinem letzten Stündchen ins Gesicht sehen würde, wenn ich ihm gestand, dass das Band ruiniert war. Als ich es endlich tat, zuckte er nur mit den Achseln und sagte: „Sowas passiert.“ Dieser Song erinnert mich immer an die unglaubliche Erleichterung, die ich verspürte, als mir klar wurde, dass ich jetzt doch noch nicht sterben musste.“ Nachdem die Songs feststanden, ergab sich bald ein Kontakt zu Malcolm Burn, einem in Kanada geborenen Produzenten, der sich bisher durch seine Arbeit mit Daniel Lanois oder Bob Dylan hervortat und einen Grammy für seine Produktion mit Emmylou Harris gewann. Im Februar 2011 reiste Rebekka Bakken schließlich in sein Studio in Kingston, New York, und begann dort mit den Aufnahmen zu „September“, begleitet einer fantastischen amerikanischen Band mit der Bassistin Gail Ann Dorsey, dem Gitarristen Bill Dillon und Drummer Bill Dobrow. „Ich fühlte mich während der Aufnahmen so unglaublich frei, weil diese Musiker meine musikalische Welt wirklich gefühlt und zum Ausdruck gebracht haben. Für mich selbst ist das Unglaublichste an diesem Album vielleicht, dass ich darauf Klavier spiele“, sagt Rebekka Bakken. „Damit hätte ich bestimmt nie gerechnet.“

Dabei verhilft es ihrer Musik, die sie seit jeher am Klavier komponiert, zu einem neuen, freien und selbstsicheren Ausdruck. „Musik kann nicht nicht geschehen“, sagt sie, bewusst in der doppelten Verneinung. „Nur wenn man sich bemüht, klappt es nicht. Wenn man nicht zu viel denkt, kann Musik einfach kommen.“ Diese natürliche, selbstverständliche Qualität merkt man der Musik auf „September“ während der fast einstündigen Reise durch eine enorme emotionale Bandbreite an. Vor allem, wenn man sie anhört. Und nicht zu viel darüber redet.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer/Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und abwiegelt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher. „Mir gefällt es, alles in meiner Musik zum Leben zu erwecken. Aber das ist keine große Sache.“ Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese emotionale Künstlerin geht. Aber vielleicht gerade weil ihre Lieder so poetisch und vielsagend sind, ihre Melodien so eine klare, schöne Sprache sprechen, ist die Neugierde so groß, dahinter zu schauen. Mit ihrem fünften Soloalbum setzt die norwegische Sängerin, die lange in New York und Wien wohnte und inzwischen auf einer Pferdefarm in Schweden lebt, ihre „amerikanische Serie“ fort. In enger Zusammenarbeit mit Malcolm Burn in Kingston, New York, produziert, präsentieren sich die zwölf selbstbewussten und schnörkellosen Songs von „September“ als eines der wohl schönsten von Country beeinflussten Liederalben unserer Zeit. Exzellent gesungen, sinnlich und satt gespielt, wirken diese Texte über Liebe, Leben, Lust und Leiden – die ältesten Themen der Welt – immer aktuell. Schon vom Sound her sind sie so eigen und originell, dass auch die drei Cover-Versionen von Bruce Springsteen, Jane Siberry und Alphaville perfekt zu den selbst geschriebenen Liedern der Leaderin passen. Diese Musik berührt, auf etlichen Ebenen. „Kommunikation“, sagt Rebekka Bakken, „braucht so viel mehr als Worte.“

Der Albumtitel „September“ und die gewisse Melancholie dazu beziehen sich auf „den Anfang vom Ende der Dinge“, wie Rebekka Bakken sagt. „Dadurch, dass ich die Welt und das Leben im letzten Jahr durch die Augen meines sterbenden Vaters betrachten konnte und mich im September seines Lebens so um ihn kümmern konnte, starben auch in mir etliche Dinge. Es gab nur noch weniges, das mir etwas bedeutete, aber das wenige war dafür so voller Leben, dass ich selbst mich lebendiger denn je fühlte. Ich konnte mich von viel Nutzlosem trennen, das ich in den vergangenen Frühjahren und Sommern angesammelt hatte. Eine Zeit lang zweifelte ich auch an meiner Musik, hatte nicht das Gefühl, dass die Musik mich oder mein Streben nach Sinn als Vollzeitbeschäftigung so sehr erfüllen könnte, wie das, was ich gerade erfahren hatte. Bis zu meinem nächsten Konzert, bei dem ich überglücklich war, weil ich dort genau diese Gefühle von Bedeutung und Relevanz wiederfand.“ Sie begann neue Stücke zu schreiben, einfach so, „aus dem Nichts“, mit einem Urvertrauen in ihre kreative Kraft, das Rebekka Bakken selbst schon auf ihrem Debütalbum als „The Art of How To Fall“ beschrieb. Nach einigen Monaten hatte sie genau die Lieder geschaffen, die ihren Gefühlskosmos beschrieben, etwa das feinsinnige Titelstück, die lebenslustigen Pop-Grooves „Driving“ oder „Girl Next Door“, das poetische Schlaflied „Mina’s Dream“, den Midtempo-Ohrwurm „Never Been To Paris“, die cineastische Episode vom „Innocent Thief“ und natürlich traurig-schöne Liebeslieder wie „Strange Evening“. Dazu kamen komplett überarbeitete und neu arrangierte Lieder mit denen ihr andere Songwriter aus der Seele sprachen, etwa Jane Siberrys sentimentale Ode „Love Is Everything“, Bruce Springsteens gebrochenes „The Wrestler“ (aus dem gleichnamigen Film mit Mickey Rourke) und „Forever Young“, ein Hit, den Rebekka als 14-jährige so sehr liebte, dass sie sich einen Rekorder und die Alphaville-Kassette dazu lieh und beides so strapazierte, bis das Band schließlich riss. „Der Junge, von dem ich mir die Kassette geliehen hatte, war ein echt gefährlicher, ziemlich brutaler Typ“, erinnert sie sich. „Ich hatte schreckliche Angst, dass ich meinem letzten Stündchen ins Gesicht sehen würde, wenn ich ihm gestand, dass das Band ruiniert war. Als ich es endlich tat, zuckte er nur mit den Achseln und sagte: „Sowas passiert.“ Dieser Song erinnert mich immer an die unglaubliche Erleichterung, die ich verspürte, als mir klar wurde, dass ich jetzt doch noch nicht sterben musste.“ Nachdem die Songs feststanden, ergab sich bald ein Kontakt zu Malcolm Burn, einem in Kanada geborenen Produzenten, der sich bisher durch seine Arbeit mit Daniel Lanois oder Bob Dylan hervortat und einen Grammy für seine Produktion mit Emmylou Harris gewann. Im Februar 2011 reiste Rebekka Bakken schließlich in sein Studio in Kingston, New York, und begann dort mit den Aufnahmen zu „September“, begleitet einer fantastischen amerikanischen Band mit der Bassistin Gail Ann Dorsey, dem Gitarristen Bill Dillon und Drummer Bill Dobrow. „Ich fühlte mich während der Aufnahmen so unglaublich frei, weil diese Musiker meine musikalische Welt wirklich gefühlt und zum Ausdruck gebracht haben. Für mich selbst ist das Unglaublichste an diesem Album vielleicht, dass ich darauf Klavier spiele“, sagt Rebekka Bakken. „Damit hätte ich bestimmt nie gerechnet.“

Dabei verhilft es ihrer Musik, die sie seit jeher am Klavier komponiert, zu einem neuen, freien und selbstsicheren Ausdruck. „Musik kann nicht nicht geschehen“, sagt sie, bewusst in der doppelten Verneinung. „Nur wenn man sich bemüht, klappt es nicht. Wenn man nicht zu viel denkt, kann Musik einfach kommen.“ Diese natürliche, selbstverständliche Qualität merkt man der Musik auf „September“ während der fast einstündigen Reise durch eine enorme emotionale Bandbreite an. Vor allem, wenn man sie anhört. Und nicht zu viel darüber redet.

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