Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"... ich wäre wieder in Manderly ...", 20. März 2005
Eine junge, verwaiste Frau, die als Gesellschafterin ausgebildet werden soll, trifft in Monte Carlo den älteren und reichen Maxim de Winter. Schon bald hält er völlig überraschend um ihre Hand an. Nach glücklichen Flitterwochen kommt das Paar nach Maxims Zuhause, dem eindrucksvollen Herrensitz Manderley. Hier beginnt für die neue Mrs. de Winter eine schwere Zeit. Ihre Vorgängerin, Rebecca de Winter, kam vor einem Jahr bei einem Bootsunfall ums Leben. Überall wird noch von ihrer Schönheit und ihrer Ausstrahlung gesprochen. Alles auf Manderley erinnert an sie. Am schlimmsten ist die Haushälterin Mrs. Davers, eine strenge Person, die Rebecca über alles liebte. Der neuen Mrs. de Winter schlägt blanker Hass entgegen. Die junge Frau wird immer unsicherer, ständig fühlt sie den Vergleich mit ihrer Vorgängerin um sich. Auch Maxim verändert sich. Mehr und mehr zieht er sich zurück und verfällt in tiefe Melancolie. Denkt etwa auch er immer noch an Rebecca? Doch dann geschieht ein Zwischenfall, der plötzlich alles in einem anderen Licht erscheinen lässt ... * Daphne du Mauriers Roman zählt zu Recht zu den ganz Großen der unterhaltenden Weltliteratur. In poetischer Sprache entwirft sie das Bild einer unsicheren Ich-Erzählerin, die um ihrer Liebe Willen gegen den schier übermächtigen Schatten einer Verstorbenen ankämpft. "Rebecca" ist Thriller, Krimi, Liebesgeschichte und Melodram in einem. Nach einem gemächlichen Einstieg entsteht bald ein Sog, der den Leser mitten in die Geschehnisse auf Manderley miteinbezieht. Überraschende Wendungen und ein dramatisches Ende runden das Werk ab. Meisterlich, wie es der Autorin gelingt, das Porträt einer Frau zu zeichnen ohne dass sie ein einziges Mal in Erscheinung tritt. Die Titelfigur Rebecca ist tot, dennoch prägen sich ihr Bild und ihr Charakter dem Leser unauslöschlich ein. Ein spannendes und leicht zu lesendes Buch, das man auch zum wiederholten Mal gern wieder in die Hand nimmt.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Atmosphärisch dicht, ein bißchen unheimlich, sehr spannend, 18. November 2005
Keinem gelingt der Spagat zwischen Kunst und Kitsch so gut wie den Angelsachsen, finde ich. Uns dankbaren Leserinnen beschert diese Art von Roman beste Unterhaltung und Daphne du Maurier war zweifellos eine Meisterin ihres Fachs. Gleich der erste Satz "Ich träumte, ich wäre wieder in Manderly" könnte aus einem Lehrbuch für Schriftsteller stammen - und der Anfang hält, was er verspricht! Manderly heißt das prächtige, düstere Anwesen von Maxim de Winter. In Monte Carlo lernt der reiche Witwer eine junge, schüchterne Gesellschafterin kennen und lieben. Nach den Flitterwochen zieht das Paar in das altehrwürdige Gemäuer an der Küste Cornwalls. Dort wird die unsichere junge Frau, die ihrer neuen Rolle als Schlossherrin ohnehin kaum gewachsen ist, auf Schritt und Tritt mit ihrer Vorgängerin Rebecca konfrontiert. Besonders die Haushälterin Mrs. Davers versäumt keine Gelegenheit, Rebecca zu glorifizieren und die "Neue" zu demütigen. Was ist das Geheimnis der schönen, charismatischen Rebecca, die bei einem Bootsunfall ums Leben kam? Ihr Geist scheint allgegenwärtig zu sein und ihr Schatten legt sich wie Mehltau auf die junge Ehe. Erst als draußen in der Bucht eine folgenschwere Entdeckung gemacht wird, kommt peu à peu Licht in die Vergangenheit und gemeinsam mit der neuen Mrs. de Winter bangt die Leserin dem furiosen Finale entgegen, das mehr als eine Überraschung bereit hält... Atmosphärisch dicht, ein bißchen unheimlich und sehr spannend - ein klassischer Frauenroman, den ich bereits mehrmals gelesen habe. Klasse Lesefutter für lange Winterabende!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Roman über Machteinfluss, der über den Tod hinausgeht, 1. August 2007
Ich muß zugeben, dass "Rebecca" eindeutig eines der besten, spannendsten Bücher ist, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Roman ist atmosphärisch dicht, wirkt einerseits wie eine zarte Liebesgeschichte, wird aber andererseits zu sehr wie ein Krimi gehalten um ins übliche englische Pilcher-Niveau abzudriften.
Die Erzählerin ("Ich") ist eine junge Frau ohne Namen, die sich in einen reichen englischen Gutsbesitzer namens Maxim de Winter verliebt. Die Tatsache dass de Winter ein sehr bekannter und berühmter Mann in England ist, löst bei der jungen Gesellschafterin natürlich anfängliches Unverständnis für seine Gefühle für sie aus. Zuerst ist ihre Beziehung auch eher freundschaftlich gehalten und als die vollkommen unerfahrene 20-Jährige, den um einiges älteren Mann heiratet, ist sie plötzlich die Herrin des großen, für seine Bälle berühmten Anwesens "Manderley". Die Beziehung der beiden Liebenden kann allerdings nicht wachsen, da das ganze Haus samt Dienerschaft und den Nachbarn immer nur von einer Frau spricht: Maxims erster Frau Rebecca. Jeder, der von ihr spricht erzählt nur wie wunderbar diese Frau war und wie sehr sie die Menschen für sich einnehmen konnte. Als jedoch einige von Rebeccas Geheimnissen ans Licht kommen, werden nicht nur die mysteriösen Umstände ihres Todes gelüftet, sondern auch die junge, neue Herrin von Manderley kann sich weiterentwickeln und auch die Beziehung zu ihrem Ehemann bekommt eine neue Wendung.
Mehr möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Das Buch bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung für Freunde dieses Genres. Obwohl es an manchen Stellen etwas langatmig ist, verflog meine Neugier nie. Viel Spaß beim Lesen :)
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