Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
wieder mal eine Best Of ...., 19. November 2004
...aber dieses mal von einer Seattle-Band der Extraklasse!!! Da ja irgendwann jede größere Band mal eine Best Of rausbringt, haben sich Pearl Jam jetzt endlich auch dazu ermutigen lassen. Auf diesem Doppelalbum findet man alle Songs, die ein echtes Grunger-Herz höher schlagen lässt (alte & neue), aber für Raritätenjäger gibt es hier wenig abzustauben. Fast alle Songs sind auf den Alben Ten bis Riot Act vertreten. Bis auf "State Of Love And Trust" & Breath (Singles Soundtrack),"Man Of The Hour" (Big Fish Soundtrack & erste von Pearl Jam selbst produzierte Single von 2003), "Last Kiss" (1998'er Fanclub-Single) und Yellow Ledbetter" (B-Side von Jeremy-Single). Die beiden zuletzt erwähnten Songs sind auch auf der kürzlich rausgebrachten Lost Dogs zu finden. Aber als treuer Fan kommt man nicht an dieser Scheibe vorbei, da ja die Band ein neues Mitglied hat und die Songs "Once", "Alive" & "Black" extra neu eingespielt wurden. Und Boom hat meiner Meinung nach in dem Song "Black" das Düpferl auf das "i" gebracht. Fazit: wer sich auf Raritätenfang befindet, ist besser dran mit dem Lost Dogs-Doppelalbum, wer noch keine Pearl Jam - Studio - Scheibe besitzt, der sollte zugreifen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
fast zuviel des Guten, 28. September 2007
Best-of-Compilations können es ohnehin niemals allen recht machen, doch in diesem Falle stellt sich die Frage: Welchen Sinn hat diese Hit-Sammlung?
"Rearviewmirror" versucht, die musikalische Entwicklung Pearl Jams von kraftstrotzendem Gitarrenrock zu experimentellem, u.a. von Folk beeinflusstem Rock aufzuzeigen. Da Pearl Jam vor allem in der ersten Hälfte der 90er Jahre massenhaft Hits landeten, umfasst diese Doppel-CD vorwiegend älterers Material. Alle Hits sind vertreten sowie Lieder, die PJ gern und oft live spielen. Der Titelsong kracht auch nach 1000maligem Hören gewaltig und gehört sicher in die Top 100 der besten Rocksongs. Rocker wie "Alive", "Even Flow" und das überdimensionale "Daughter" gesellen sich zu weniger gepriesenen Kleinoden wie "Nothing As It Seems" und "Who You Are". Aber gehören 6 Titel vom eher schwachen "Vitalogy" wirklich hierher? Darauf waren nur "Immortality", "Better Man" und vielleicht "Not For You" und "Corduroy" wahre Klassiker.
Es ist erfreulich, dass an die tollen Raritäten "State Of Love And Trust" (hier in einem leicht veränderten Mix zu hören), "Breath" und "I Got Id" gedacht wurde. Songs wie "Nothingman", "Go" und "Spin The Black Circle" waren zwar Live-Hits, sind in den Studioversionen jedoch kaum best-of-tauglich. Vom letzten US-Nr.-1-Album "No Code" (1996) hat man lediglich die Singles draufgepackt - was schade ist, ist besagtes Werk doch das vielschichtigste und innovativste der Band. Somit fehlt der IMO schönste PJ-Song "Present Tense". Auch von den darauffolgenden Alben "Yield", "Binaural" und "Riot Act" wurden nur die bekanntesten Titel ausgewählt, Perlen wie "Love Boat Captain" und "Parting Ways" sucht man vergebens. Kurz: Eine Best-of zusammenzustellen ist schier unmöglich, denn qualitativ schlechte Songs sind bei PJ rar. Und da sie nie eine Single-Band waren, stellten ihre Alben immer ein Gesamtkunstwerk dar. Für Einsteiger empfehle ich den Kauf der fast durchweg spannenden Studioalben in chronologischer Reihenfolge sowie die Anschaffung der himmlischen Ballade "Crazy Mary", ein Duett mit Victoria Williams.
Highlights CD1: Jeremy; State Of Love And Trust [2004 take]; Rearviewmirror; I Got Id
Highlights CD2: Black [2004 mix] (im Original trotzdem intensiver); Breath; Daughter; Immortality; Better Man; Light Years
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste für Einsteiger - Für Fanatiker kaum Neues, 7. Dezember 2004
Es ist natürlich ein leichtes, sich über das alljährliche Best of ...-Fieber kurz vor Weihnachten aufzuregen. Sicherlich würde sich der Fan mehr Neuigkeiten wünschen, als sein Geld für eine Platte auszugeben, deren Lieder er schon einige Male in seiner Sammlung weiß. Wenn es jedoch eine Band gibt, bei der ein solches Best of-Album seine Berechtigung hat, dann dürften das wohl Pearl Jam sein. Schließlich existiert von dieser überaus einflußreichen Band bisher keine Zusammenstellung, die erstens ihre Entwicklung in den vergangenen 13 Jahren dokumentiert und außerdem Neueinsteigern die Highlights aus bisher 8 Studio-Alben (Lost Dogs mitgerechnet) auf einem Tonträger bietet. Auch die Zusammenstellung finde ich durchaus gelungen.Sicherlich, jeder Fan hat so seine eigenen Favourites, aber sowohl die Aufteilung in eine ruhige und eine wilde Seite, als auch die Songauswahl sind durchaus nachvollziehbar. Zumal wirklich Songs aus allen Phasen, von allen Alben und auch solche, die es auf keinem regulären Album zu finden gibt, hier hier vertreten sind.Fazit: Echte Fans kaufen sich lieber einen weiteren Live-Bootleg, da hier nichts wirklich Neues zu finden ist. Wessen PJ-Sammlung aber noch lückenhaft oder aber noch gar nicht vorhanden ist, dem kann man diese Compilation nur wärmstens empfehlen. Alleine die Qualität der Lieder verbietet es, hier weniger als 5 Sterne zu vergeben.
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