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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bibel-Schocker: erst hui, dann pf..naja gut, 30. Januar 2008
"The Reaping" hat als Grundthematik die biblischen Plagen. Diese tauchen in einem US-amerikanischen Provinznest in schöner Regelmässigkeit nach und nach auf. Die darauf herbestellte Wissenschaftlerin findet zunächst - vermeintlich - wissenschaftliche Erklärungen für die übernatürlich anmutenden Phänomene. Bald muss sie jedoch feststellen, dass eventuell mehr dahinter steckt, als rational erklärbares. Der Film ist von seiner Macht, den Effekten und mit Hillary Swank als Hauptdarstellerin grundsätzlich gut gemacht. Der Handlungsaufbau ist in den ersten zwei Dritteln des Films sehr gelungen und in sich logisch. Es gibt viele Szenen, in denen man sich wirklich schön gruseln kann bzw. recht verstörend sind. Soweit es als den Aufbau des Spannungsbogens betrifft, ist der Film richtig gut. Im letzten Drittel schliesslich beginnt die Auflösung der voran gestellten Rätsel. Hier kann der Film leider nicht mehr ganz das Niveau halten. Die Story wirkt in Teilen zu konstruiert und damit nicht immer glaubwürdig. Die Spannung leidet ein wenig. Nichts desto trotz ist "The Reaping" gute Unterhaltung, wenn man Lust hat sich zu gruseln. Die richtig, richtig gute Filme sind halt rar, speziell was das Ende, die Auflösung angeht. (3.5 Sterne)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Durchschnittliche Gruselkost!, 4. Januar 2008
Nach "House on Haunted Hill", "Ghostship" und "Gothika" kommt nun "The Reaping" aus der Dark Castle-Produktion! Grusel- und Horrorfilme der alten Sorte mit neuester Technik zu produzieren, hatten sich die Macher hinter der Produktionsfirma verschrieben. Alle Filme haben einen gewissen Trashfaktor, und dennoch macht es einfach Laune sie zu gucken. Allerdings bin ich bei "The Reaping" eher geteilter Meinung. Mal ganz davon abgesehen, das die Oscarpreisträgerin Hillary Swank hier nicht gerade mit ihrem schauspielerischem Talent glänzt und auch sonst alle Figuren dem Klischeereißbrett entfallen sind, so hat diese neue Gruselmär doch zu viele Längen aufzuweisen und versucht sich mit einem überraschenden Ende, welches eigentlich so überraschend gar nicht ist. Hillary Swank spielt eine Theologien, die nach einem traumatischen Erlebnis ihren Glauben zu Gott verliert und nun hinter jedem Wunder eine wissenschaftliche Erklärung sucht und findet. Bis sie in eine amerikanische Kleinstadt gerufen wird, wo allem Anschein nach, nach einem Mord an einem Kind, welches die 12jährige Schwester des Opfers begangen haben soll, die 10 biblischen Plagen auftreten. Ein blutgetränkter Fluß, verfaulte und mit Ungeziefer überzogene Fleischwaren, sterbende Kühe und und und... Auch wenn die Idee eigentlich ganz nett gemeint ist, so ist doch aber ihr Auftreten doch etwas langweilig. Hier und da gibt es einige Schockmomente, auch hätte der Film mit seinem kaum vorhandenen Gewaltfaktor schon ab 12 Jahren durchgehen können, den CGI-Effekten sieht man ganz deutlich ihre künstliche Herkunft an, und auch ist der Spannungsfaktor nicht gerade sehr hoch. Und trotzdem bleibt man vor dem Fernseher sitzen, weil man wissen will, wie die Geschichte ihr Ende findet und ob der Film nicht vielleicht doch besser werden könnte. Den Film kann man sich ruhigen Gewissens anschauen ohne mit einem flauen Gefühl ins Bett zu gehen, allerdings hat er bei mir keinen nachhaltig bleibenden Eindruck hinterlassen wie einige seiner Genrekollegen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Netter Film, 22. Oktober 2007
Von "The Reaping" habe ich nicht viel erwartet und wurde entsprechend auch nicht enttäuscht. Überrascht hat mich aber, dass der Film trotz der etwas abgedroschenen Geschichte spannend ist bis zur (fast) letzten Minute. Kurz zum Inhalt: Kathrine Winter klärt mit ihrem Kollegen angebliche Wunder auf, doch in der Kleinstadt Haven findet sie beim besten Willen keine Antwort auf die merkwürdigen Geschehnisse, die den biblischen Plagen so sehr gleichen. Alles scheint von einem kleinen Mädchen auszugehen. Der Film ist sehr atmosphärisch gemacht, die Spezialeffekte sind sehr realistisch umgesetzt worden. In der Geschichte gibt es einige interessante Wendungen, doch gegen Ende hin lässt der Film deutlich nach. Der Höhepunkt ist ein Feuerwerk aus Computereffekten, was das Ende in meinen Augen doch ein wenig kitschig macht. (Abgesehen von der typischen Leidensgeschichte der Protagonistin, die ich von Anfang an ziemlich insziniert fand.) Trotzdem ist "The Reaping" ein sehenswerter Film, weil er spannend ist und die Schauspieler überzeugend spielen. Ein zweites Mal würde ich ihn mir nicht ansehen, denn wenn man einmal weiß, wie es ausgeht, hat der Film eigentlich schon seinen Reiz verloren.
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