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85 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Robbie killed the Escapology-Star! Zum Glück ..., 21. Oktober 2009
The ego has landed - again.
Wer meine Rezension hier liest, sollte wissen, dass ich kein echter RW-Fan bin. Der alte Hau-auf-die-K****-Robbie ging mir seit jeher etwas auf den Wecker und der neue Robbie, der UFOs sieht, läßt mich etwas ratlos zurück, doch es geht ja um die Musik. Ich bin auch kein Freund von den öden radioabgenudelten Hits wie >Feel< oder >Come undone<, sondern ich mochte Robbie immer, wenn er etwas eigener klingt, wie bei >Old before I die<, >The trouble with me<, >Tripping< oder beim supertollen >Lovelight< - vielleicht bin ich auch deshalb KEIN Maßstab für viele Fans hier, eher die freundliche Randnotiz ;-)
>Morning sun<, >Bodies< und >Won t do that< würde ich als herkömmlich und langweilig bezeichnen, >You know me< klingt wie ein vergessener Song aus dem Dirty Dancing-Soundtrack und vieles anderes kommt einem auch erstmal etwas öde daher, aber nicht lange. Man darf sich gerne etwas Zeit nehmen und entdeckt, wie wunderschön >Blasphemy< (mit Klavier und Streichern) oder das ähnlich minimalistische >Somewhere< sind.
Richtig toll finde ich das plätschernde Midtempo->Starstruck<, das etwas 70er und flitterig daherkommt, >Difficult for Weirdos< als mutiges Super-Highlight mit geilem Text und coolen Sound (sollte er öfter machen) und auch das gefühlt schon tausend Mal von den Pet shop boys gehörte >Last days of disco< wächst mit jedem Hören und wird besser.
Eine etwas düstere und laszive Stimmung trägt dieses Album, was auch immer ihn getrieben haben mag ... an diesen Stellen ist er weder >Feel<, noch >Angels< und schon gar nicht Everybodies-Darling, aber für mich sehr greifbar, verletzt und wirklich endlich mal richtig gut, mit einer anderen Art von Substanz. Bleibend, wenn man will.
Ich gebe vier Sterne, weil ich einige Songs wirklich mittelmäßig finde, aber die, die mir gefallen, gefallen mir total.
Sollte das Album ein Comeback-Hit-Album werden, dann doch eher, weil die Fans (vor allem die Deutschen) ihn so als süßen Spaß-und-Party-Robbie verehren und ihn kaufen, was das Zeug hält, die Songs sind aber alles andere als Spaß und keine Hits - das Material ist eher dezent, authentisch und zurückhaltend, für mich ein großes Glück. The ego has landed, schön zu hören ... ein anderer Robbie, ein tolles Album!
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52 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
The RETURN......, 17. November 2009
Eins vorweg, ich bin kein Robbie-Fan und hatte auch nie einen wirklichen Draht zur Pop- Musik und genau deshalb ist diese Bewertung des neuen Albums auch sehr objektiv ausgelegt.
"Robbie" ist also zurück! Soweit ich mich erinnern kann hat das in der Vergangenheit noch wahre Begeisterungsstürme, auch fernab kreischender Tennies, ausgelöst. Und heute?
Erst einmal abwarten! Machen wir uns nichts vor, das letzte Studioalbum von Robbie Williams, "Rudebox", war trotz weltweiter Nummer-Eins-Platzierungen und ca. 4,5 Millionen verkaufter Einheiten eine Enttäuschung. Inzwischen sind drei - für die Fans sehr harte lange - Jahre vergangen und es wird so langsam Zeit für einen neuen Longplayer aus dem Hause Williams. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft steht dann also das zehnte Studioalbum in den Regalen.
Eröffnet wird das neue Album mit einer klassischen Ballade namens "Morning Sun". Der Song fühlt sich irgendwie an, als wolle Robbie die ganze Welt umarmen und sagen: "Ich hab euch verdammt noch mal total vermisst!" Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie sich Tausende von Casting-Show-Kandidaten an diesem Song die Zähne ausbeißen :-). Eine gigantische Leistung, die Williams im weiteren Verlauf des Albums leider nur noch zweimal erreichen soll: einmal in der nächsten Singleauskopplung "You Know Me" und schließlich in "Blasphemy".
Schließlich schlägt der Rudebox- Robbie wieder zurück!
Beispiele gefällig?
Nachzuhören in der Single "Bodies": Bombast- Song! Dicker Beat! ebenso wie die Tanzboden-Nummern "Last Days Of Disco" und "Difficult For Weirdos". Doch ein Vorteil bringen diese Lieder zum Glück mit sich:
"Ja, sie sind gut!"
Ins Klo greift Williams auf diesem Album ohnehin nur einmal - da aber konsequenterweise richtig: "Do You Mind" ist ein unfassbar affiger Rocksong mit dem Herr Williams nur an der Oberfläche kratzt, ohne den Hörer nachhaltig zu berühren.
Dennoch: Wir können sehr froh sein, dass Robbie wieder da ist. 13 Songs, und kein einziger bringt Unglück - ja okay, vielleicht einer mit dem Namen "Do you mind".
Außerdem darf man jawohl noch träumen dürfen: Vielleicht ist das Album "Reality Killed the Video Star" nur ein Aufwärmen für den großen Wurf. Und dafür ist es sehr faszinierend!
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26 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mister Williams ist zurück!, 29. Oktober 2009
Nachdem "Rudebox" 2006 sich eher schleppend verkaufte und viele Fans enttäuscht waren, zog Robbie sich zurück, machte eine Therapie gegen seine Alkohol- und Medikamentensucht und meldet sich 2009 gestärkt mit "Bodies" und seinem inzwischen achten Studioalbum "Reality Killed The Video Star" zurück.
Eines kann man vorweg sagen: Robbie ist endlich wieder der Alte! Vorbei mit "Shake your rudebox, do the rudebox"- er macht wieder das, was er am besten kann: Singen!
01."Morning Sun": Guter Einstieg für das Album, zeigt gleich, welchen Weg Robbie auf diesem Album einschlagen wird!
02."Bodies": Auf jeden Fall einer der besten Robbie Williams Songs seiner Karriere! Geiler Beat, geiler Gesang- hier stimmt einfach alles
03."You Know Me": Erinnert mich leicht an "Something Beautiful" aus "Escpalogy", sehr romantischer Song!
04."Blasphemy": Robbie wird hier nur von einem Klavier und dezenten Streichern begleitet. Ein sehr gefühlvoller Song, der seine Stimme perfekt in Szene setzt.
05."Do You Mind": Beginnt mit harten Gitarrenschlägen, wird richtig Poprockig im Verlauf! Der Refrain geht extrem schnell ins Ohr.
06."Last Days Of Disco": Wie der Name schon sagt, verfällt Robbie kurzfristig wieder in die alte "Rudebox"-Zeit, diesmal aber definitiv besser! Trotzdem der Schwachpunkt des Albums, da der Song ziemlich langweilt und mit knappen 5 Minuten auch ziemlich lang gezogen wirkt
07."Somewhere": Mit der Laufzeit von einer knappen Minute wohl eher ein "Interlude"- nett, aber irgendwie doch unnötig
08."Deceptacon": Wundervolle Ballade! Wirklich sehr schön gemacht, Herr Williams! Trotz der langen Spielzeit (05:01) nicht langweilig
09."Starstruck": Erinnert auch etwas an die 70er Disco-Zeit! Netter Track, leider kein Highlight und für meinen Geschmack wieder etwas stark in die Länge gezogen
10."Difficult For Weirdos": Endlich mal ein Track, der richtig gut abgeht! Ein weiteres Highlight des Albums
11."Superblind": Beginnt an sich ganz ruhig und gelassen, entwickelt sich zu einer schönen Rock-Pop-Ballade
12."Won't Do That": Der gute alte Robbie wie wir ihn kennen und lieben. Hätte locker auf "Escapology" gepasst, sehr geile Nummer
13."Morning Sun (Reprise)": Wie's der Name schon sagt. Schöner Abschluss, sehr kurz gehalten! Leider gibt es auf "Reality Killed The Video Star" keinen Hiddentrack, wie wir es von anderen Robbie Alben kennen.
FAZIT: Robbie Williams ist zurück! Genau so stark wie auf "Escapology" präsentiert er uns "Reality Killed The Video Star"! Stilistisch (und hoffentlich auch körperlich) befindet er sich im Moment in seiner Hochphase!! Mit diesen Tracks im Gepäck wird mit einer neuen Tour (sofern er eine machen wird) garantiert wieder die Hallen füllen! Entertainer-Robbie is back...
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