Fred Bigot ist nicht unbedingt als der feinfühligste Geist der Elektro-Szene bekannt. Gesampelte E-Gitarren-Spuren sind sein Trademark, die monoton-zwingend ins Mark treffen. Hinter der Glam-Rock-Attitüde versteckt sich jedoch auch der exzentrische Entertainer, dem man auch die abnormsten Noise-Eskapaden verzeihen kann. Was heißt verzeihen: mit Handkuß abnehmen will! Sein Album „Birds Want To Have Fun" erschien 2002 beim Wiener Label Angelika Köhlermann, drei Jahre später faßt „re:bird" siebzehn Remixe und Coverversionen jenes Albums zu einem neuen Quasi-Electronicat-Album zusammen. Kein Stück wurde zweimal neu interpretiert oder arrangiert, vielmehr ergeben die Arbeiten von Künstlern wie Adult., Dat Politics, Mense Reents, Mike Ladd, Kid 606, The Hacker oder Captain Comatose einen aufgefrischten, facettenreicheren Electronicat-Sound. Wahrscheinlich ist es im Ganzen sogar eingängiger als das Original. Gleichzeitig zeigt „re:bird", aus welch verschiedenen Stilecken Fred Bigot Respekt entgegen gebracht wird. Empfehlung!