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4.0 von 5 Sternen
"Kein Hund, kein Stock, keine Gitarre", 12. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Ray. Die Autobiographie (Taschenbuch)
In der Neuauflage seiner Autobiografie erzählt Ray Charles (1930-2004) auf über 400 Seiten die außergewöhnliche Geschichte seines Lebens.
Er wuchs in Armut auf, wurde von "zwei Müttern" erzogen und spielte mit drei Jahren seinen ersten Boogie-Woogie.
Nachdem er im Alter von sieben Jahren sein Augenlicht fast gänzlich verlor und in der Ära der Rassentrennung eine staatlich finanzierte Blindenschule besuchte, zog es Ray schon wenige Jahre später hinaus auf die Straße, wo seine musikalische Karriere mit schlecht bezahlten Gigs in zwielichtigen Kaschemmen begann. Die meisten von uns wissen, wohin ihn diese Wege geführt haben, doch die Wenigsten können sich vorstellen, dass sogar ein Blinder Motorrad fahren kann...
Dramatisch und humorvoll beschreibt der Ghostwriter David Ritz die Lebensgeschichte eines blinden Jungen, der von der brotlosen Kunst und dem Leben am Existenzminimum in die musikalische Oberliga aufsteigt und dort als Erfinder der Soul-Musik gefeiert wird. Von flüchtigen Affären, jahrelanger Drogensucht, gescheiterten Ehen und der Verwirklichung der eigenen Kreativität, lässt sich "Ray" beinahe in einem Atemzug verschlingen. Auch wenn so manche Künstler und Vorbilder von Ray Charles bei dem einen oder anderen Leser nicht gerade einen hohen Wiedererkennungswert haben oder ganze Batterien von Namen im "nie gehört" untergehen, so sollte dies nicht vom Lesen abschrecken. Ebenso viele Ausflüchte gehen in die Richtung gewisser Musikstile und werden dort vertieft. Doch jene angesprochene Lesergruppe, die sich Ray zu Gemüte führt, wird mit Sicherheit Gefallen daran finden und in gewissen Lesemomenten genau wissen, wer oder was gemeint ist.
Von melancholischen Passagen bis hin zu heiteren, humorvollen Erinnerungen sprudelt das Erzählte die rasante Geschichte eines Mannes wider, der in seinen Launen ebenso sprunghaft, mal heiter und mal nachdenklich ist und trotz seines Reichtums das ruhige Leben auf dem Boden der Tatsachen bevorzugt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ray Charles & David Ritz - "Ray" die Autobiographie, 17. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ray. Die Autobiographie (Taschenbuch)
In seiner Autobiographie erzählt Ray Charles aus seinem kompletten Leben, von seiner schweren Jugend in dem kleinen Dorf Greenville, über seine Heroinabhängigkeit, bis hin zu seiner Rente. Dabei wird jedes kleinste Detail erwähnt und kein Blatt vor den Mund genommen. Das Buch ist sehr schön geschrieben und leicht verständlich, außerdem mit mehreren Bildern Ray Charles.
Jedoch vermisse ich Bilder aus seiner Jugendzeit.
Das Buch ist sein Geld wert und jeder der sich für diese Legende der Musik interessiert sollte es in sein Bücherregal stellen (natürlich auch lesen).
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5.0 von 5 Sternen
Klasse Buch, 14. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Ray. Die Autobiographie (Taschenbuch)
Einfach nur Klasse. Viele Daten werden im Film "Ray" nicht detailliert genug dargestellt, sodass man sie schon fast 'falsch' wahrnimmt. Bin erst im dritten Kapitel, aber allein hierfür hat es sich schon gelohnt das Buch zu kaufen.
Ray Charles Robinson, aus meiner Sicht der Meister der Musik!
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