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Raw Power

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Produktinformation

  • Audio CD (11. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Columbia (Sony Music Switzerland)
  • ASIN: B002E9HXKA
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Search And Destroy
  2. Gimme Danger
  3. Your Pretty Face Is Going To Hell (Hard To Beat)
  4. Penetration
  5. Raw Power
  6. I Need Someboby
  7. Shake Appeal
  8. Death Trip


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Zuerst zur Musik: Das ist wirklich Prä-Punk der ersten Kategorie und es ist unglaublich, dass so etwas schon 1973 gemacht wurde. Hier waren die Stooges echte Trendsetter. Die anderen Rezensionen sagen ja schon genug dazu. Ich habe vor ca. 8 Jahren das Album einmal als LP gehört, und war begeistert. Dieses Album gehört demach eigentlich in jeden Plattenschrank.
Eigentlich.....
Kommen wir zum Remastering: Leider hat Iggy Pop diese Aufnahme völlig ruiniert, und zwar so, dass man es sich kaum noch anhören kann. Ihm ist offenbar der Unterschied zwischen analogem und digitalem Verzerren und Übersteuern nicht klar (siehe auch seine eigenen Anmerkungen in dem Booklet). Analoges Übersteuern klingt powervoll, frech, rau, "raw" eben. Leider hat man ihn an das digitale Master gelassen, denn: Hier handelt es sich jedoch um digitales Übersteuern. Einfach gesagt, alles klingt gleich laut und extrem flach und wird im lauten Bereich "abgeschnitten" und komprimiert.
Also, diese CD ist so definitiv nicht hörbar, das Reamstering ist für die Tonne, was wegen der guten Songs einfach zum Verzweifeln ist. Es ist aber kein wirklicher Genuss, so etwas über einen längeren Zeitraum zu hören, laut kann man es überhaupt nicht stellen. Es hört sich echt K**cke an und ist extrem nervig. Ich habe KEIN Album, welches sich grauenvoller anhört - und überhaupt schon kein Album, welches "remastered" wurde.
Man kann nur hoffen, dass in Zukunft ein vernünftiges Remastering gemacht wird - RHINO hat uns u.a. bei den ersten beiden Stooges-Scheiben ja vorgemacht, wie man so etwas auf superbe Art macht.
Schade!
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Endlich! Endlich halte ich sie erfürchtig in Händen - RAW POWER als 180g audiophiles Vinyl, als Doppellangspielplatte. Die erste Scheibe enthält den Bowie-Mix und die zweite Scheibe den Iggy 'Violent' Mix. Mit tollem 16-pages Booklet. Die Musik strotzt nur so von roher Energie! Es ist wie eine eiskalte Dusche nach einem unsäglich bösen Saufgelage am Vortag. Wer bei der ersten Seite noch nicht richtig wach geworden ist, der wird spätestens beim letzten Song, dem Armageddon der Rockmusik, 'Death Trip', wach. Ich jedenfalls bin hernach völlig aufgeladen und strotze nur so vor Tatendrang. Habe meine originale Scheibe von 1973 zum Vergleich aufgelegt, die nun doch schon tausende Kilometer in den Rillen zurückgelegt hat. Die audiophile Vinylausgabe besitzt natürlich weitaus mehr Dynamik. Kommt noch brachialer daher. Auch wenn ich die 4-CD-Limited-Edition-Box der Raw Power erst kürzlich erstanden habe, einfach weil sie in meine Sammlung gehört, ziehe ich (aus nostalgischen Gründen) die Vinylausgabe vor. Also für Iggy-Fans und Sammler ist diese Vinylausgabe ein Pflichtprogramm. Vinyl macht einfach mehr her!
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Von Ein Kunde am 26. November 2004
Format: Audio CD
ein highfideles strafgericht. alle pegel im roten bereich. nehmt den albumtitel beim wort. das ist nichts für leute, die beim singen ein ohr zuhalten. punk? viel früher. schon eher rock&roll kurz vorm adrenalinschock. gärend, böse, infantil, wuchernd, triebgesteuert. das ist musik zu der man mauern einreissen und tyrannen stürzen will. hier wird nicht nach erlaubnis gefragt. iggy pop mag im laufe seiner karriere musikalisch interessantere platten gemacht haben, diese hier, 1973 eingespielt und von david bowie produziert, ist seine wildeste, abgründigste und beste.
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Format: Audio CD
Nach dem Rock'n'Roll Klassiker Debüt "The Stooges", das mit "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder "No Fun" schon echte Rocker hatte, insgesamt aber doch eher düster und rumpelnd war, kam mit "Fun House" DAS erste Meisterwerk der Stooges!
"Down On The Street", "Dirt", das unglaubliche "1970" oder "Fun House" mit dem vielleicht explosivsten Saxophon der Rockgeschichte (mit X-Ray-Spex)!

Aber danach kam alles anders. Die Stooges hießen jetzt Iggy & The Stooges und Ron Asheton musste sich mit dem Bass zufrieden geben, denn James Williamson übernahm jetzt die Leadgitarre, die das ganze Album bestimmt! Das Gitarrenspiel ist so laut und wild, dass es an einem nur so vorbei donnert! Und wieder mal ein Iggy, der einfach alles gibt: böse, laut, kreischend und verrückt in "Your Pretty Face Is Going To Hell", "Shake Appeal" oder "Raw Power", aber auch genial groovy und gelassen in "Gimme Danger", total verstörend und mit Tiergeräuschen (?) in "Penetration" oder fast schon zurückhaltend in "I Need Somebody", wo er sich gegen Ende dann doch nicht zusammenreißen kann und einfach nur Feuer speit!
Der "Death Trip" fasst dann alles zusammen und stellt klar woher Iggy diesen Wahnsinn nimmt!
Das Ganze von David Bowie produziert und er war es auch der Iggy Pop danach noch weiterhin am Leben hielt!

The Stooges, also alles in allem Rock'n'Roll / Prä-Punk, wie auch immer man es nennen will, auf jeden Fall echt, unberechenbar und mit den drei ersten Alben (The Weirdness, geschenkt, solide, ok) wegweisend, unsterblich und immer anders!

Search & Destroy!
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Von V-Lee TOP 500 REZENSENT am 11. November 2008
Format: Audio CD
Eine bereits in Auflösung begriffene selbstzerstörische, von unglaublicher Wut getriebene Band, nimmt hier den Punk nicht nur bereits voraus, sondern stellt mit diesem Album alles in Schatten was in den Jahren 1976 - 1978 in diesem Genre veröffentlicht werden sollte.

Gitarrist James Williamson würgt seine Gitarre mit einer Rohkraft die man so seither kaum mehr gehört hat, und die Asheton Brüder bilden kongenial das apokalyptische Rückgrat zu diesem Wutausbruch. Iggy selbst klingt so kraftvoll wie nie wieder davor oder danach, und bei den vocals zu ,Your Pretty Face...' und ,Penetration' kann man es als zartbesaitetes Gemüt auch schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Und gerade bei letzterem song, nimmt das tragende Riff auch schon viel vom Metal der in den späteren Jahren noch kommen sollte vorweg; den Blues kann man dreckiger und kraftvoller als auf ,I Need Somebody' nicht spielen. ,Search And Destroy' und das Titelstück sind ohnehin Klassiker die zurecht von Punk Fans und Metal Fans gleichermaßen geschätzt werden. Fast nachdenklich nimmt sich ,Gimme Danger' aus, und es klingt so, als ob Iggy kurz überlegt, persönlich doch den Weg der Normalität in Betracht zu ziehen, bevor er sich mit ,Your Pretty Face Is Going To Hell' voller Haß in den Abgrund stürzt.

Weder die handwerklichen Fähigkeiten der Akteure, noch der Mix dieser Platte enstprechen auch nur annähernd irgenwelchen Standards, aber genau deswegen klingt dieses Album auch so angsteinflössend.
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