Spielmaterial:
Atmosphärisch schönes Material (Gebäude und Spielbrett) und viel Plastik (Baumeister und Kastellteile).
Spielanleitung:
Sehr gut geschrieben, leicht verständlich, es bleiben keine Fragen offen.
Spielprinzip:
Hauptsächlich taktisch mit kleinem Glücksanteil.
Sehr schnell und leicht einprägsam, trotzdem noch anspruchsvoll.
Spielablauf:
Jeder Spieler baut mit Hilfe der Handkarten (sie geben die Form und Farbe an) Gebäude, oder stellt Baumeister neben schon bestehende.
Ist ein Gebäude umschlossen, bekommt jeder Spieler, welcher an diesem Gebäude mit seinen Baumeistern steht einen Marker in der entsprechenden Gebäudefarbe.
Zusätzlich wird nach jeder Fertigstellung noch ein Kastellteil platziert, welche es in vier Farben gibt. Es werden max. drei Kastellebenen gebaut (zwei immer), je Ebene insgesamt zehn Teile, mit deren Hilfe dann gewertet wird.
Jeder Spieler kann bis zu vier Zwischenwertungen durchführen, wodurch er neue Baumeister und Gold bekommt. Man nimmt seine entsprechenden Plättchen und multipliziert sie mit den von oben auf das Kastell zu sehenden farblich passenden Kastellteilen, das Ergebnis bekommt man in Goldplättchen.
Am Ende des Spiels, wenn das letzte Kastellteil in der zweiten Ebene gebaut wurde, beginnt die letzte Runde und es kommt zur Endwertung.
Wer dann das meiste Gold besitzt, ist Sieger.
Spieleranzahl und Spielzeit:
In jeder Anzahl sehr gut spielbar, zu zweit in nicht ganz einer Stunde.
Fazit: Eins meiner Highlights der Essener Messe 2006, damit eine deutliche Empfehlung.
Auch als Familienspiel zu empfehlen, nicht nur für Vielspieler geeignet.