Was kostet das Brot? Was die Wurst? Und gibt es die Birnen an einem anderen Stand evtl. gerade günstiger? An einem schön gezeichneten Spielbrett stehen die vier Verkaufsstände, liebevoll mit Namen versehen und einem Schlitz, um das Geld einzuwerfen. An jedem der Stände liegen nebenan ein Stapel Waren umgedreht im Vorratskorb, jeweils drei Warenkärtchen werden aufgedeckt und auf den Warenstand ausgelegt. Über den Kärtchen stehen die Preise, in Form von der entsprechenden Anzahl Euros (von 1 Euro bis 3 Euro).
Jedes Kind erhält eine Geldbörse und je 8 einzelne Euro, sowie einen Einkaufszettel, auf dem die Waren abgebildet sind, die es zu kaufen gilt.
Ziel ist es, so schnell wie möglich eingekauft zu haben, ohne zwischendrin auch noch Geld auf der Bank holen zu müssen, weil man evtl. keines mehr hatte. Es gilt also abzuschätzen, welche Waren es wo im Moment am günstigsten gibt. Denn erstens gibt es die Artikel an mehreren Warenständen und zweitens verändern sich nach jedem Kauf die Preise. Hat ein Kind eine Ware gekauft, muss es die verbleibenden zwei Warenkärtchen je einen Platz weiterschieben und ein neues, drittes Kärtchen hinzulegen. Auf diese Weise wird eine Ware auch mal billiger.
So müssen verschiedene Dinge geübt werden. Der Blick "wo" gibt es die günstigste Ware, "wie" laufe ich den kürzesten Weg und "wieviel" Geld habe ich überhaupt noch zur Verfügung?
In der Profivariante (angegeben ab 6 Jahren) können die Kinder vorneweg selbst einschätzen, wieviel Geld sie wohl brauchen und können übrige Münzen zum "Bus fahren" verwenden, so dass sie pro Münze ein Feld weiterlaufen dürfen.
Das Spiel ist sehr liebevoll illustriert, hat eine sehr gute stabile Qualität und ist schnell aufgebaut.
Ein rundum gelungenes Spiel, mit viel Spass und gleichzeitigem Lernfaktor.