Unsere Zwillinge (7) sind ganz heiß auf das Spiel.
Positiv ist, dass man es alleine spielen kann.
Man kann auch Kooperativ spielen, besonders um es kennenzulernen, weil der Dieb dann nur wandert, wenn man selber gesetzt hat.
Ab Stufe 3 hat man 10 Sekunden Zeit bis der Dieb weiterzieht (Stufe 4 nur 5 Sekunden), was schon zu Tumulten führen kann, wenn einer zu lange überlegt, wo er hin möchte (evtl. auch absichtlich um den nächsten Ort noch zu hören)
Das man am Ende den Dieb nicht fängt ist in der Variante in der man gegeneinander spielt unwichtig, weil die Spieler einen Siegpunkt bekommen, die am nächsten dran waren.
Gerade bei 5 Spielern (wir haben es sogar zu sechst mit einer extra Figur gespielt) zieht der Dieb einige Felder bis man wieder dran ist, so dass man auch auf Risiko spielen kann und dem Dieb schon voraus zieht. Was aber auch den Ärgerfaktor erhöht, wenn der Dieb einen Schlenker macht.
Nachteilig ist, dass es ziemlich ruhig sein muss, damit man es spielen kann. Wenn im gleichen Zimmer gequatscht wird, ist es fast unmöglich also nicht geeignet um die Kinder bei gesellschaftlicher Runde zu beschäftigen.
Da es selten vorkommt, dass der Dieb zwei Wege eingeschlagen haben kann, ist es für ältere Kinder oder Erwachsene, die einfache Würfelspiele nicht mögen auf Dauer nicht interessant. Aber für Kinder sicherlich zu empfehlen.
Allerdings gibt es noch eine Variante mit verdeckten Karten, dann weiß man nicht, wer welche Farbe hat und darf jede Figur ziehen. Diese Variante haben wir aber noch nicht ausprobiert, damit doch noch etwas Spielreiz bleibt, wenn es keiner mehr spielen will.
Derzeit ist es allerdigs im Dauereinsatz. Gut sind auch die kurzen Runden, da man so auch mal Unterbrechen kann um z.B. nach dem Essen weiterzuspielen, was bei "Wer war's" nicht möglich ist.
Für kurze Unterbrechungen bis 3 Minuten gibt es sogar eine nützliche Pausentaste.