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Raven - Rabentod: Roman Taschenbuch – 18. Oktober 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (18. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442374286
  • ISBN-13: 978-3442374281
  • Originaltitel: Ravens
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.397.429 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Dawes Green ist ein international gefeierter Bestsellerautor. Der Durchbruch gelang ihm mit seinem fulminanten Debüt Die Geschworene, das sich über drei Millionen Mal verkaufte. Verfilmt mit Demi Moore und Alex Baldwin unter dem Titel Nicht schuldig wurde es zum Kult wie Das Schweigen der Lämmer. 14 Jahre mussten seine Fans auf sein neues Meisterwerk Raven — Rabentod warten.
George Dawes Green lebt abwechselnd in Georgia und New York.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

MITTWOCH
ROMEO FUHR IM DIFFUSEN Dämmerlicht von den Blue Ridge Mountains herunter, und er war zu schnell dran, als ihm ein Waschbär oder ein Opossum frontal ins Auto lief. Der Aufprall war erschreckend sanft. Kein Schlag - nur ein Geräusch unter der Karosserie, als würde ein Reißverschluss geöffnet. Dennoch ging es Romeo ans Herz. Er bremste und hielt am Straßenrand.
Shaw wachte auf. »Was ist los?«
»Ich hab irgendwas überfahren«, sagte Romeo, stieg aus und ging die I-77 zurück, um nach dem Kadaver Ausschau zu halten. Shaw folgte ihm. Ein Sattelschlepper raste den Berg herunter, sie spürten seine Druckwelle und hörten den tiefer werdenden Sound, als er an ihnen vorbeirauschte. Dann war es still. Sie konnten ihre eigenen Schritte hören. Zikaden und ein paar Akkorde Honkytonk-Musik in der Ferne. »Mann«, sagte Shaw. »Hörst du das. Wir sind verdammt noch mal tatsächlich im Süden.«
Aber sie fanden keine Spur von dem Tier.
Sie liefen ein Stück weit und warteten auf Scheinwerfer, damit sie den Highway in beide Richtungen überblicken konnten. Schließlich gingen sie zurück und suchten das Bankett ab. Nichts - noch nicht einmal ein Blutfleck. Dann blieb Romeo ratlos stehen und sah den Glühwürmchen zu, die auf und ab schwirrten.
»Hey«, sagte Shaw, »dein Freund hat wohl noch mal Glück gehabt.«
»Nee, nee. Ich hab ihn überfahren.«
»Na ja, vielleicht war es eine Art Opfer«, sagte Shaw leichthin. »Vielleicht sollte es unsere Reise günstig beeinflussen.«
Als sie zu dem Toyota Tercel zurückkamen, meinte Shaw, er sei jetzt wach und könne fahren. Romeo hatte nichts dagegen. Er stieg auf der Beifahrerseite ein, und sie fuhren ins Flachland von North Carolina hinunter. Er hatte einen Druck auf den Ohren, und die Luftfeuchtigkeit nahm zu. Romeo kippte seinen Sitz so weit nach hinten, wie es ging, und sah zum Mond hinauf. Irgendwo hinter Elkin, NC, ließ er die Augen nur für einen Moment zufallen; der Highway begann sich unter ihm zu wölben, und er glitt langsam wie auf einer Spirale abwärts, in einen bodenlos tiefen Schlaf.
AN MITTWOCHABENDEN hielt sich Tara vom Haus fern.
Mittwochabend war Jackpotabend. Mom begann dann schon früh zu trinken. Sie goss sich ein Glas Gin Tonic ein, breitete alle ihre Lotterielose vor sich auf dem Kaffeetisch aus und betrachtete sie liebevoll; sie berührte sie ein nach dem anderen und fragte sich, welches wohl das eine sein würde. Der Fernseher lief, aber Mom beachtete ihn nicht. Alle ihre Gedanken waren bei dem angenehmen Leben, das vor ihr lag. Jachten, Badekuren in Arizona, strahlend weiße Dörfer in Griechenland, der unstillbare Neid ihrer Freundinnen. Sie trank ihren ersten Drink aus und machte sich einen neuen. Ihr Sohn Jase - Taras kleiner Bruder - bettete seinen Kopf auf ihren Schoß und spielte auf seiner Konsole. Sie zerzauste sein Haar und schwenkte das Eis in ihrem Drink. Irgendwann begannen die Farben des schwindenden Tages, die Farben des Fernsehgeräts und alle Farben ihres Lebens besonders lebhaft, sogar prächtig zu wirken, und sie sagte sich, dass keine Frau auf Erden so gesegnet war wie sie. Dann griff sie zu ihrem Handy und schickte eine SMS an ihre Tochter:
Ich weiß, wir gewinnen heute Abend!! Oder:
Ich brauch dich! Tara, Schatz!! Mein Glücksbringer! Wo
bist du? Komm nach Hause!!
Aber Tara wusste, das waren Sirenengesänge. Sie musste taub gegenüber ihnen bleiben. Noch spät in der Bibliothek lernen, ins Kino gehen, sich mit Clio im Einkaufszentrum herumtreiben - sich auf jeden Fall vom Haus fernhalten, bis der Jackpot gezogen war und Dad nach Hause kam, um den größten Teil von Moms betrunkener Tirade nach der Ziehung abzubekommen. Gegen Mitternacht hatten sich ihre Wut und ihr Schmerz dann für gewöhnlich erschöpft, und die Luft war rein.
Doch an diesem Mittwoch war Tara ein Fehler unterlaufen. Sie hatte ihr Botaniklehrbuch mit sämtlichen Handouts in ihrem Zimmer vergessen. Das Missgeschick war am Morgen passiert, aber sie bemerkte es erst um 19 Uhr, nach dem Kurs in organischer Chemie, als sie in ihren Spind schaute und feststellte, dass das Buch nicht da war.
Sie hatte am nächsten Tag eine Prüfung. Und sie hatte noch nicht mal einen Blick auf das ganze Zeug geworfen.
Sie überlegte, ob sie Dad anrufen sollte. Vielleicht konnte er das Buch für sie herausschmuggeln. Aber es war schon zu spät. Er würde inzwischen auf dem Weg zur Kirche sein, zu seinem Treffen der Lions of Judah. Vielleicht Jase? Nein, Jase würde es Mom verraten; den hatte sie voll in der Tasche.
Nein, dachte Tara. Was ich tun muss, ist, einfach ins Haus spazieren, absolut fügsam sein und mich unter keinen Umständen von Mom in einen Streit verwickeln lassen, egal, was sie sagt - und dann bei der ersten sich bietenden Gelegenheit in mein Zimmer verschwinden, bevor die Ziehung stattfindet, bevor sie durchdreht.
Tara ging zum Parkplatz, stieg in ihren verbeulten Geo und verließ den Campus des Coastal Georgia Community College. Bald war sie auf der Robin Road, dann auf der Redwood Road: Straßen, die sie verachtete. Sie hasste alles an ihnen. Sie hasste ihre langweiligen Namen, ihre öden Rasenflächen und die Reihen von gedrungenen Ziegelhäusern im Ranchstil. Ihres war das am meisten gedrungene und ziegelige von allen, in einer Straße namens Oriole Road. Als sie dort ankam, verlangsamte sie auf Schritttempo und blickte zum Wohnzimmerfenster hinein. Mom, der Fernseher. Das Gemälde von Don Quichotte, wie er sich den Windmühlen entgegenstemmt. Das Holzregal mit Dads Modellen des Chevy Number 3 und Moms Hummelpuppen. Jases Beine ragten über das Ende der Couch. Alles, was Tara an ihrem Zuhause verachtete, leuchtete hier warm wie ein Werbespot für niedrige Baudarlehen oder Ungezieferbekämpfung, und es war ein derart deprimierendes Schauspiel, dass sie Clio anrufen und ihr davon erzählen musste.
»Ich spioniere mein eigenes Haus aus.«
»Das ist aber nun wirklich ein bisschen pervers«, sagte Clio.
»Es ist ein echt hässliches Haus.«
»Ich weiß.«
»Ich kann die kleinen, marinierten Schweinsfüße meines Bruders sehen.«
»Okay.«
»Aber ich muss feststellen, wie betrunken Mom ist.«
»Wie betrunken ist sie?«
»Das ist ja das Problem - ich kann es nicht sagen. Ich kann ihre Hände nicht sehen. Ich muss sehen, wie sie ihr Glas hält. Wenn sie das Glas schwenkt und den kleinen Finger dabei abspreizt, sitze ich bereits schwer in der Patsche.«
»Hast du vor hineinzugehen?«
»Ich muss.«
»Aber hat deine Mutter heute nicht ihren Ausrastabend?«
»O ja.«
»Was treibst du dann dort? Komm rüber ins Hauptquartier. Weißt du, wer noch kommt? Dieser Typ von See No Weevil. Jonah. Der Typ, der dich flachlegen will.«
»Das hast du mir schon erzählt, Clio.«
»Dann komm und lass dich flachlegen.«
»Ich habe morgen eine Prüfung in Botanik.«
»Himmel. Du bist so eine fade Streberin.«
»Wieso legst du ihn nicht flach?«
»Also gut. Überredet.«
»Du bist so eine Hurenschlampe.«
»Ich weiß. Hey, ich muss Schluss machen. Falls deine Mutter irgendwas Interessantes tut, wie den Pimmel von deinem kleinen Bruder anfassen oder so, dann sag mir Bescheid.«
»Ich schick dir die Bilder«, sagte Tara. »Du kannst sie ins Netz stellen.« Sie legte auf und fuhr in den Carport.
Sobald sie das Wohnzimmer betrat, fiel Mom über sie her. »Wo warst du?« Tara zog das Glas zurate und sah, dass es schnell geschwenkt wurde, bei voll abgespreiztem kleinem Finger, was einen harten Abend erahnen ließ.
»In einem Kurs.«
»Du solltest mich anrufen, wenn du so spät noch unterwegs bist.«
Es ist nicht spät, dachte Tara, sagte aber nichts.
Mom bohrte weiter. »Was für ein Kurs war das?«
»Äh. Organische Chemie.«
»Wozu belegst du das denn?«
Lass gut sein. Das einzige Ziel ist Freiheit. »Ich weiß nicht, ich schätze, es ist irgendwie eine Voraussetzung, die man...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jucman am 24. Juni 2012
Format: Taschenbuch
Die Grundstory klingt so interessant, aber dann folgt so viel Unlogisches...
Eine Familie wird um die Hälfte ihres Lottogewinns erpresst. Wieso kann die sich eigentlich nicht wehren oder um Hilfe rufen? Die Opfer dürfen z.B. ins Internet und sind nicht in der Lage, die Außenwelt zu kontaktieren? So ein Unsinn! Das Buch ist zu keiner Phase spannend, mit unnötigen Infos aufgebläht, unlogisch in der Handlung und somit definitiv nicht zu empfehlen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Förster am 11. Januar 2011
Format: Taschenbuch
Ich habe mir das Buch aufgrund der Inhaltsangabe und des Klappentextes gekauft und bin wirklich enttäuscht. Spannend ist das Buch überhaupt nicht. Und mit Spannung und Unterhaltung a la "Oceans 13" oder "Catch me if you can" für dieses Buch zu werben finde ich schon fast frech. Ich habe mich wirklich durch die Seiten gequält und kann es auf keinen Fall weiterempfehlen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Kinder-Rezension am 4. Januar 2011
Format: Taschenbuch
so ein schmarrn!!!!
also dem klappentext nach zu urteilen scheint es ein super vielversprechendes buch zu sein.
wenn man allerdings anfängt zu lesen kommt einem dieser schmöker gleich irgendwie komisch vor.
am meisten haben mich immer wieder diese teile genervt wo einer der hauptfiguren "Shaw" ständig
als heiliger dagestellt wird und ständig wie in einer art religiösen motivationsveranstaltungen als
wahrer held gefeiert wird, was meiner meinung nach überhaupt nicht zur story paßt.vielleicht steckt dahinter aber auch ein tieferer sinn der sich mir leider nicht erschlossen hat wer weiß:-)
wirklich schade das aus so einem vielversprechendem klappentext so wenig lesenswertes gemacht wurde.
man hätte echt ein gutes buch aus der idee machen können.
MEIN fazit: nicht empfehlenswert.
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