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Im Rausch der Stille: Roman Gebundene Ausgabe – 28. Oktober 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 5 (28. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100616022
  • ISBN-13: 978-3100616029
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 346.557 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Am eisgrauen Horizont kommt das karge Eiland in Sicht. Der Reisende ist am Ende der Welt angelangt. Vor ihm liegt ein ganzes Jahr am Rande des südlichen Eismeers, wo die See eher einem schäumenden schwarzen Ungetüm gleicht und kaum zum Bade lädt. Auch die spärliche Vegetation mag das Auge nicht wirklich erfreuen. In der Beobachtungsstation, einer schäbigen Hütte, keine Spur von dem Wetterbeobachter, dessen Nachfolge er antreten soll! Am anderen Ende des felsigen Reiches befindet sich ein Leuchtturm, in dem der offenbar wahnsinnige Batís Caffó seinen elenden Dienst versieht. Mit gemischten Gefühlen sieht der Reisende das Schiff entschwinden, das ihn hierherbrachte. Zu Recht, denn schon in der ersten Nacht sollten SIE kommen!

Schon nach wenigen Sätzen gelingt dem literarischen Neuling Piñol das Kunststück, uns in eine völlig irreale Welt zu verfrachten. Seine merkwürdig alptraumhafte und weltentrückte Erzählung führt in ein spukhaftes Zwischenreich fernab jeglicher Zivilisation, in dem Mensch und Kreatur buchstäblich schrankenlos aufeinandertreffen. Dem namenlosen Ich-Erzähler wird bald klar, warum Caffó seinen Leuchtturm über und über mit Nägeln und Glasscherben bewehrt hatte. Nachdem der erste nächtliche Angriff der amphibienartigen Wesen mit ihren Schwimmhäuten und langen Tentakeln abgewehrt werden konnte, besinnt sich der neue Wetterbeobachter und ehemalige irische Freiheitskämpfer früherer Kampftaktiken. Doch alles sollte anders kommen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wer bis hierher folgte, könnte sich leicht in ein literarisches Remake des John Carpenter-Horrorthrillers The Fog. Nebel des Grauens versetzt fühlen. Piñols Geschichte jedoch, mit der er in Spanien monatelang die Bestsellerlisten anführte, streift aber auch mit großer Sensibilität das „Fachgebiet“ eines Joseph Conrad, den stets die großen existentiellen Fragen umtrieben, die sich in absoluter Einsamkeit einstellen.

Lassen wir uns also hineinsaugen in die Welt der Wasserwesen, streifen wir alle zivilisatorischen Hüllen für einen Moment ab -- und erleben wir manch unerwartete Wendung. Es erwartet Sie eine merkwürdige, traumverlorene Erfahrung. --Ravi Unger

Pressestimmen

einmal selbst zu spüren." (Rheinischer Merkur)

"Angst und Haß - und Liebe. Drei urmenschliche Gefühle, die der 1965 in Barcelona Geborene nicht wortgewaltig, sondern sehr klar, geradezu kontrolliert einfängt, als beobachte er von oben herab sein eignes Tun. Und denen er sich gnadenlos und voller Genuß ausssetzt." (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexandra Egli am 13. November 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Man muss sich schon einlassen auf diesen wirklich großen Roman von Albert Sánchez Pinol. Erwarten Sie keinen Krimi, keinen Abenteuer- oder Liebesroman, obwohl "Im Rausch der Stille" von all dem ein wenig hat. Lassen Sie sich ein, auf ein geniales Werk, das zum Nachdenken und Diskutieren geradezu einlädt. Die Geschichte um den namenlosen Erzähler, der sich als Wetterbeobachter für ein Jahr auf eine Insel bringen lässt, die einsamer nicht sein könnte, ist skurril, beängstigend, teilweise sogar verstörend. Nacht für Nacht greifen Kreaturen aus dem Meer die Insel an und trachten dem Erzähler und dem einzigen weiteren Menschen auf der Insel, dem Leuchtturmwärter, nach dem Leben. Es ist ein zermürbender Kampf, aussichtslos, kräfteraubend. Jeden Abend, wenn die beiden unfreiwilligen Kampfgefährten sich bereit machen für die Eindringlinge, wissen sie, dass allein die ersten Sonnenstrahlen, und damit das Verschwinden der Kreaturen im Meer, sie für einen weiteren Tag retten.
"Im Rausch der Stille" ist große Literatur, ein Meisterwerk, dessen skurrile und desillusionierende Erzählweise mich ein wenig erinnert an Pablo de Santis "Die Fakultät".
Unbedingt empfehlenswert!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 7. September 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ein außergewöhnliches Buch habe ich hier in Händen, so viel ist sicher. Das es mich bereits nach 20 Seiten fesselte, mag an dem Thema und dem Gegner der Protagonisten des Buches liegen, den ich bin mir sicher, der Autor Albert Sanchez Pinol hat in seinem Buch „Im Rausch der Stille" einige Eindrücke aus Leseerfahrungen mit „H.P. Lovecraft" und dessen „Cthulhu Mythos" verarbeitet, anders sind mir diese eindrücklichen Schilderungen der „Froschmenschen" nicht zu erklären.
Doch nun zum Inhalt: ein irischer Freiheitskämpfer geht auf eine weit abgelegen Insel um dort naturkundliche Beobachtungen zu machen und trifft dort auf den Leuchtturmwärter, welcher sich später als sein Vorgänger herausstellt, den er eigentlich ablösen sollte. Die Eigenartigkeit und abweisende Haltung des Leuchtturmwärters verunsichern ihn, doch als er des Nachts von Fisch-/ Froschwesen aus dem Meer angegriffen wird, versteht er die Welt nicht mehr.
Die Szenerien sind so surreal und die Handlungen so bizarr, das ich mich unweigerlich an H. P. Lovecraft erinnert fühlte. Die Angreifer hier sind zwar noch ein bißchen anders und es taucht zu allem Überfluß im Leuchtturm noch ein Froschmädchen auf, welches dem aktuellen Leuchtturmwärter zu gehören scheint, doch dessen sei nicht zuviel verraten.
Es beginnt eine gnadenlose und grausame Metzelei, wobei keiner der beiden Protagonisten hinterfragt, warum sie angegriffen werden. Zu alledem verliebt sich der irische Freiheitskämpfer auch noch in das Froschmädchen, obwohl es ja schon in der Hand des Leuchtturmwärters ist, der auch des Nächtens den Beischlaf bei ihr sucht.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Theodor Butler am 6. September 2007
Format: Taschenbuch
Dass dieses Buch die Lesergemeinde spaltet, ist kein Wunder. Bei mir lag es lange auf dem Stapel der ungelesenen Bücher, bis ich mit der Lektüre anfing. Ich hatte einfach ein gespaltenes Gefühl zu dem Sujet. Ein einsamer Mann auf einer Insel, das fand ich verlockend, aber die Konfrontation mit Wesen, die es nicht gibt, das stieß mich ab. Ich bin nun mal kein Fantasie-Fan. Doch "Im Rausch der Stille" entwickelte bestürzend schnell einen Sog, der mich an der Lektüre festhalten ließ. Die Inselwelt, die nächtlichen Kämpfe mit den "Wesen" und schlussendlich die Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten und dem abtrünnigen Wesenweibchen, ich habe das alles wider Erwarten begierig verschlungen. Möglicherweise ist dies kein Buch für Frauen, denn der Umgang mit dem Wesenweibchen ist extrem chauvinistisch. Aber wenn man darüber hinwegsieht, lohnt die Lektüre allein wegen der umwerfenden Stimmungsschilderungen und der packenden Situation, in der sich der Protagonist befindet. Dies ist eine Situation, deren Engführung am Schluss des Romans nur eine Lösung möglich macht. Und trotzdem kommt man als Leser nicht darauf, das ist wirklich gekonnt gemacht!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von coupland am 21. September 2008
Format: Taschenbuch
Wer dieses Buch liest, muss darauf gefasst sein, einem Leseabenteuer gegenüberzustehen, das einen fesselt und zugleich abstösst, zumal es kein Buch zum "Liebgewinnen" ist und keinen Protagonisten und auch keinen Gegenspieler zum Einfühlen und Identifizieren präsentiert. Ich glaube, der von vielen Rezensenten erwähnte Drang, das Buch in der Mitte ob der kühl-chauvinistisch geschilderten Sexszenen und des monotonen Inselalltags unter dauernder Bedrohung durch die Froschmenschen, die Citauca (der Name ist ein Ananym ihrer aquatischen Herkunft), abzubrechen, ist ein berechneter Reflex des Autors. Denn das eigentlich Erschreckende ist nicht der Konflikt mit den Meerwesen, sondern der zwischen dem Wetterbeobachter und seinem einzigen Mitbewohner auf der einsamen Insel, dem rohen, gewalttätigen und vergewaltigenden Batis Caffo. Der Leser muss mit dem Helden des Romans durch die Tiefen der unablässigen Bedrohung hindurch, muss seine Argumente gegen Caffos Brutalität und seine Auseinandersetzung mit der eigenen Vorstellung von Menschsein mitgehen und mitverlieren, um am Schluss vor dem Abgrund der Erkenntnis zu landen, dass der scheinbar moralisch überlegene Wetterbeobachter nur der nächste Caffo sein wird, dem ein neuer Wetterbeobachter gegenübergestellt wird.
Die Moral ist erschreckend und nüchtern: unter den Extremzuständen der exponierten und bedrohten Insel kann selbst Intellekt das Individuum nicht vom teilweisen Verlust seiner sebst bewahren, können Moral und Ethik nicht dem Sog des Tierhaften widerstehen, dessen Reize das singende Meerweibchen Aneris (auch dieser Name ist rückwärts zu lesen) verkörpert.
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