Fucking Åmål ist ein wirklich zauberhafter Film über das Erwachsen werden, die erste Liebe, das "anders sein" (hier halt Lesbisch), Kleinstädter und das Leben überhaupt!
Der Amazon-Rezension von Sascha Westphal ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen, der Kurzbeschreibung schon: Es ist mir völlig schleierhaft, wie man dieses Juwel mit einem Hollywood Mainstream-Streifen wie American Pie - für den das Wort "flach" noch zu "hoch" ist - vergleichen kann!
Dieser Film schafft es, gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen zu sein! Eine dramatisch-komisch-ernsthafte Auseinandersetzung, die völlig zu Recht wochenlang Skandinavische Kinocharts anführte (erfolgreicher als Titanic, z.B.) und die völlig zu unrecht in Deutschland auf Programm-Kinos und Festivals beschränkt war.
Obwohl ich den Film schon 4 Mal im Kino gesehen habe, zieht er mich immer wieder in die Handlung hinein und es gibt kaum einen Film, der Gefühle so transparent herüberbringt, dass man mit den Figuren eins wird: man leidet mit ihnen und freut sich (nicht nur für, sondern) mit ihnen!
Ich weiß gar nicht, was ich mehr loben soll: die grandiosen jungen Schauspieler (besonders Rebecca Liljeberg als Agnes ist einfach zauberhaft), das mutige und realistische Drehbuch, die immer passende Musik,... - hatte ich schon erwähnt, dass das einer meiner Lieblingsfilme ist ;-)
Dass muss reichen! Wer sich diesen vielfach Premierten Film (z.B. zweifach auf der Berlinale'99 ausgezeichnet, darunter "Best Feature Film") jetzt nicht holt, ist selber schuld!