Nicola Fritze gibt in und mit ihrem Buch das wieder, was auch die Botschaft des Buches ist: Hinterfrage dich selbst, sprich mit deinen Stimmen, höre auf sie alle - und entscheide, was gut für dich ist.
Verschiedene Situationen, wie sie wohl jeder von uns bereits hatte, werden hauptsächlich im Trialog geführt (selten auch im Dialog). Dabei vertritt eje eine Stimme immer eine Extremposition - und das Ich, in dem Fall "Fritze", wirkt als Schlichter - und nicht als Schiedsrichter. Denn es gibt nicht nur schwarz/weiss bzw. entweder - oder..sondern auch "UND". Dieses "Und" im Kopf zu behalten, ist was sehr wertvolles und wichtiges, um bei sich selbst weiter zu kommen.
Die kurzen, leicht lesbaren Kapitel zeigen dabei immer ein Problem, die Stimme (pro und contra) und dann die Synthese. Das Buch arbeitet also nach der Dialektik : These - Antithese - Synthese - und zeigt dabei gekonnt auf, wie man selber aus der einen oder anderen Sackgasse rauskommt.
Natürlich ist dieser aufgezeigte Weg stark vereinfacht, die Frage der Motivation (woher nehmen und schöpfen?) bleibt dabei ungeklärt. Was mir etwas fehlt, ist das danach, nach dem Entschluss - wie pack ich's an und wie lass ich es laufen? Aber ich denke, dass dies wohl ebenso wie alle anderen Schritte, jeder für dich selbst durchgehen muss.