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Zugegeben, ich war skeptisch, ob Bully dem Erfolgsdruck gerecht werden würde und nach dem Mega-Überraschungs-Erfolg "Der Schuh des Manitu" eins drauf legen könnte. Die Skepsis ist mit Ansicht des Filmes einem breiten Grinsen gewichen. Michael Herbig hat es geschafft, das Niveau des Ersterfolges zu halten. Bully verzichtet auf das Aufwärmen alter Gags aus der Bullyparade, womit Otto Waalkes auch schon keine Haarspange mehr gewinnen konnte. Die Gags sind neu und so herrlich albern in ihrem Wortwitz "Wir haben keine Kreuze mehr für die Bahnübergänge, aber Andrea hat noch ein paar." "Gut, dann stellt eben Andreaskreuze auf..". Aber auch die obligatorischen Tanzeinlagen fehlen nicht. Einen etwas faden Beigeschmack macht die McDo-Kooperation mit dem dauernden "Käsesahne-Gequassel", dem zum Schluß ein "ich hab das Rezept an McDonalds verkauft" die Krone aufsetzt. Lieber Michael, ich hoffe, Du hast Dir das ordentlich versilbern lassen. Fazit: Einmal Volltreffer ist Glück, zweimal ist Können und das ist dem Herrn HerbX hiermit beschieden.
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch vom Feinsten, Extras
Bild: Auch in Bewegungen bleibt das Bild stabil und ruckelt nur ansatzweise in horizontalen Schwenks über den Sternenzerstörer. In Nahaufnahmen gelingt der Disc eine beeindruckende Schärfe, die bis in die die Hintergründe anhält. Hier mit geringen Einschränkungen in der Kantenschärfe, z.B. von Konsolenteilen, oder Publikum während der Ritterspiele. Der oft zu sehende Weltraum ist von perfekter Schwarzheit und verschluckt auch kleinste Sternchen nicht. Lediglich der ritterliche Himmel ist gelegentlich durch einen zu hohen Gammawert nicht blau, sondern weiß. Rauschen oder damit einher gehende Kompressionsmängel sind nicht vorhanden, bzw. nur im meßbaren, aber unsichtbaren Bereich. Die Farben sind sehr hoch gesättigt, in manchen Szenen, z.B. dem Eintreffen des Taxis oder bei den Rettungswesten, ist eine Übersättigung von Gelb-/ und rotwerten erkennbar, die der Szenerie etwas Comicartiges verleiht.
Ton: Beide Tonspuren bieten ein enormes Maß an künstlich erzeugter Räumlichkeit. Ist ja auch klar, wer nimmt schon Atmo im Weltraum auf... Die Verfolgungsjagden erinnern nicht nur optisch, sondern auch akustisch an die Star Wars Vorbilder. Es kracht mit kurzen, knackigen Baßschlägen, Lasersalven verfehlen ihr Ziel und zischen links und rechts am Zuschauer vorbei. Hier gibt es klar die Höchstnote für den DTS-Sproß, der einen Hauch mehr Druck aufbaut. Unterschiede zwischen diskretem und gematrixten Backsurroundkanal sind nicht auszumachen gewesen. Der Raumeindruck hinten ist enorm und wird durch eine Vielzahl kleinerer Effekte unterstützt. Sehr gefällt beispielsweise die Einstreuung von johlendem Pöbel hinter dem Sitzplatz, der sogar eindeutig stereophon wahrnehmbar ist. Die Sprachverständlichkeit ist in beiden Tonspuren excellent. Die Nutzung des natürlichen Grundtonbereiches macht sich vor allem bei Sky Dumonts sonorem Bariton ausdrucksvoll bemerkbar.
Extras: Die Extras sind teilweise schon während der Dreharbeiten mitproduziert worden und sind fast ausnahmslos Unterhaltung. Hintergrundmaterial für den Technikbegeisterten gibt es aber dennoch in akzeptablem Umfang. Der Audiokommentar von Bully und Rick gibt immer mal wieder etwas Einblick über die Dreharbeiten. Sehr gut ist der Einfall, die Verfolgungsjagd in 7 separierten Tonspuren anzuhören, was einen einigermaßen Eindruck über die Zusammensetzung modernen Kinotons gibt. Der Surprise Mode ist der alte Bekannte "Intellimode", via dem an gekennzeichneten Punkten durch Knopfdruck in das passende Extra zur gewählten Szene geskippt werden kann. Ist nett, aber das zusammen hängende ansehen der Extras und des Filmes ist dann doch harmonischer. Die Outtakes und die einminütige Erklärung einer Zeitreise sind der Hammer, das Making of ist das auf Pro7 bereits ausgestrahlte Bully Special. --movieman.de
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Mr. Spuck ist mit seinen zickigen Kumpels Schrotty und Käpt'n Kork in den unendlichen Weiten des Universums unterwegs. Dort wird mächtig geballert, gebeamt und Taxi gefahren - zum Beispiel von Rock, auf dessen Muckis das lustige Welt(alpt)raum-Trio mächtig abfährt. Rock wiederum steht eher auf die liebreizende Königin Metapha, die sich plötzlich ohne BH und im Mittelalter, respektive in den Armen des lüsternen Herzogs William der Letzte wiederfindet. Und dann? Ja, und dann geht die Story erst richtig los.
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Was macht man, wenn man den erfolgreichsten deutschen Spielfilm aller Zeiten realisiert hat? Richtig, man steckt den Sand in den Kopf und setzt noch eins drauf. So zumindest ging es Michael "Bully" Herbig, Komiker, Autor, Regisseur und Produzent: Noch mehr Gags als im "Schuh des Manitu", dazu hollywoodreife Spezialeffekte, Til Schweiger als Gaststar und jede Menge "Bullyparade"-Ambiente. Obwohl die Qualität von Witz und Story gegenüber dem Vorgänger nachgelassen hat ist das ein todsicheres Rezept, das im Kino bestens aufging.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bullys "Schuh des Manitu"-Nachfolgeprojekt lockt als "Star Trek"-Parodie mit Mr. Spuck, Schrotti und Captain Kork in die unendlichen Weiten des Weltalls.
Synopsis
Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen. Königin Metapha befiehlt dennoch, "nicht den Sand in den Kopf zu stecken". Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des "(T)Raumschiff Surprise" muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die "Miss Waikiki Wahl". Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...
Produktbeschreibungen
Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos Die Invasion hat begonnen. Königin Metapha befiehlt dennoch, "nicht den Sand in den Kopf zu stecken". Denn es gibt eine letzte Hoffnung Die Besatzung des "TRaumschiff Surprise" muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die "Miss Waikiki Wahl". Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...