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am 19. November 2011
Der Chemie-Nobelpreisträger Paul J. Crutzen schlägt vor, die gegenwärtige, von Menschen geprägte Epoche "Anthropozän" zu nennen. Er datiert ihren Beginn auf das späte 18. Jahrhundert - seit dieser Zeit nimmt die Konzentration von CO² und Methan in der Atmosphäre weltweit zu. Sie ist derzeit höher als je während der letzten 400 Jahrtausende.

Hochkonzentriert stellen Mastrandrea/Schneider (Mitarbeiter des IPCC, Intergovernmental Panel on Climate Change) dar, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass menschliche Aktivitäten für den größten Teil der im 20. Jahrhundert und insbesondere in den letzten vierzig Jahren festgestellten Erwärmung verantwortlich sind.
Eine Erwärmung über ein oder zwei Grad hinaus hat es in unserer gesamten Geschichte nicht gegeben.
Die Autoren berichten von Beispielen von Klimaänderungen und ihren Auswirkungen, die bereits jetzt eingetreten sind. Sie diskutieren die Rolle der Wissenschaft zur Politik: erstere beschreibt die Risiken, letzterer obliegt das Risikomanagement.
Der Klimawandel ist eine Realität, deshalb brauchen wir Verminderung und Anpassung.
Eine Zusammenarbeit zwischen Sozialwissenschaftlern und Klimawissenschaftlern ist unabdingbar. Ziel muss eine Politik sein, die Treibhausgase verringert.

Krass gegen das Denken des IPCC wendet sich der Vortrag des "Zeitdiagnostikers" Mike Davis. Er hält die wissenschaftliche Vorgehensweise für Wunschdenken und meint, aus der Urbanisierung entwickelt sich eine neue Zukunft (wenn überhaupt). Eine verstörende Utopie.

Wenn die Erde ein Raumschiff ist (mit dieser Metapher beschäftigt sich abschließend Sloterdijk), muss seine Besatzung sich vor allem für die Aufrechterhaltung lebbarer Verhältnisse im Inneren des Fahrzeugs interessieren. Das In-der-Welt-Sein des Menschen enthüllt sich als ein An-Bord-Sein auf einem störungsanfälligen kosmischen Fahrzeug. An Bord des Raumschiffes sind wir Autodidakten der Raumfahrt: wir müssen lernen ohne Lehrer. Die Welt(-regierung) könnte auf eine Art ökologischen Calvinismus zusteuern: Beschränkungen auf der ganzen Linie. Oder wird sich die Verweigerung von Schrumpfung und Zurückhaltung durchsetzen? Bisher hat noch niemand bestimmt, was der Erdkörper vermag. Können nicht bisher noch unbekannte Effekte einer Multiplikation der Erde gleichkommen?
Diese Überlegungen stellte Sloterdijk vor während der (gescheiterten) UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009.

Für wen ist dieses Büchlein hilfreich? Für alle, die noch unentschieden das Projekt "Klimawandel" verfolgen, für die, die offen für Sachargumente sind, für die, die mitdiskutieren und ggfs. mitändern wollen.
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am 13. September 2014
Diese Sicht von Buckminster Fuller wenden den Blick vom beschränkten Ego, vom In-Sich-Verhafteten Menschen
auf das immer weiter wachsende Universum, in welchem die Erde ein kleiner Blauer Punkt ist... eben das Raumschiff Erde.
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am 12. Februar 2012
Kurze, klare Worte. In einer sachlich trockenen Sprache sagen diese schlauen Menschen was Sache ist. Sloterdijk sagt zum Schluss nochmal wie es nach "2012" dann weiter geht. Das ist alles nicht schön, aber halt auch leider beim besten Willen nicht zu ändern. In sofern passt dieses Buch exakt in meine Stimmung. Die sinnvollste Option ist es, dass die Dinge einem einfach egal werden. Und ich meine nicht das negativ/deutsch aufgeladene "egal". Sondern wertfrei im ursprünglichen Sinne. Dann bleiben wieder die wenigen Dinge übrig die wirklich wichtig sind.
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