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Raumschiff Brüssel. Wie die Demokratie in Europa scheitert
 
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Raumschiff Brüssel. Wie die Demokratie in Europa scheitert [Gebundene Ausgabe]

Andreas Oldag , Hans-Martin Tillack
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3870245786
  • ISBN-13: 978-3870245788
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 784.061 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Würde sich die EU bei uns um Beitritt bewerben, müssten wir schreiben: "Demokratisch ungenügend"" Günter Verheugen

Was Brüssel sagt, ist Gesetz. Immer mehr greift die EU in unser Alltagsleben ein. Welches Benzin wir tanken, welche Zusatzstoffe in die Schokolade kommen, ob die Kohle subventioniert wird und ob große Firmen fusionieren dürfen - all das und noch viel mehr wird in Brüssel entschieden. Längst hat der Euro die D-Mark ersetzt - mit unabsehbaren Folgen für die deutsche Wirtschaft. In Brüssel regiert eine mächtige EU-Kommission, die keiner gewählt hat, ein gewähltes Europaparlament, das wenig Macht hat und ein Ministerrat, in dem bevorzugt hinter verschlossenen Türen gekungelt wird. In ihrem Kern ist die EU ein vordemokratisches Gebilde geblieben - die Bürger bleiben außen vor. Aber Europa ist zu wichtig, um es weiter denen in Brüssel zu überlassen!

Über den Autor

Andreas Oldag war von 1996 bis Ende 2002 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung>/l> in Brüssel und berichtet jetzt aus New York.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Excellent 29. März 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch dokumentiert sorgfälltig die Schwächen der in Jahrzehnten gewachsenen Verwaltung Europas. Die Autoren zeigen aber nicht nur ein Problembereich nach dem anderen auf, sondern geben auch Anstösse zu notwendigen Reformen, und ermutigen dazu.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brilliant! 27. März 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Auf dieses Buch hat die Euro-Welt vielleicht nicht gewartet, untermauert es doch viele jener kritischen Ansichten über die EU-Bürokratie und ihre Auswüchse, die man bislang als unbegründete Vorurteile ab zu tun pflegte. Aber wer gerne mal wirklich etwas mehr vom Innenleben des Brüsseler EU-Räderwerkes wissen möchte als gemeinhin in den (oft servilen) Medien verbreitet wird, der bekommt mit Oldags und Tillacks "Raumschiff Brüssel" ein sauber recherchiertes und vor allem flüssig geschriebenes Buch geliefert.
Zwar lassen die beiden Brüssel-Journalisten kein noch so kleines Skandälchen aus (ist schließlich ihr täglich Lohn und Brot), und legen auch kein Gesamtkonzept vor, wie die vielen Missstände denn nun beseitigt werden können.
Aber sie belegen Punkt für Punkt, wie im Brüsseler Selbstbedienungsladen die Milliarden versickern, wie die hochbezahlten und selbstbewussten Eurokraten unwillig und unfähig sind, ein transparentes und demokratisches System zu organisieren, und warum die EU ein so undurchschaubares Gebilde ist und wohl auch bleiben wird.
Man kann diesem Buch nur viele Leser wünschen - und bitte eine Übersetzung ins Englische - obwohl es der euroskeptischen Haltung der Briten sicher neue Nahrung geben würde.
Doch das beliebte Vertuschen von Skandalen mit dem Hinweis darauf, das eine Aufklärung nur Wasser auf die Mühlen der Europagegner sei, dass muss endlich aufhören! Nicht jeder, der Brüssel kritisiert, ist gegen die EU. Im Gegenteil: Die Vertuscher, Absahner und Hinterzimmerdemokraten sind die wahren Totengräber der EU.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend! 3. Juni 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und wurde aufs Positivste überrascht. Obwohl ich mich für Europapolitik bisher nicht besonders interessiert habe, fand ich das Buch sehr spannend. Ich hatte bisher keine Ahnung, was sich hinter den Kulissen der Politbühne dort so tut. Die Autoren decken Machenschaften, Tricks und Mauscheleien auf, von denen wir als Steuerzahler keine Ahnung haben. Hier steht, wie skandalös uns die Europa-Politiker verschaukeln und abzocken. Das Buch liest sich wie eine Sammlung von Krimistories - allerdings basiert alles auf Fakten. Ich würde dieses Buch übrigens dringend auch für den Politikunterricht empfehlen.
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