Laut Nachwort ist dieses Werk das Buch zu einer Fernsehserie. Das erklärt z.B. die doch recht knappen Kapitel, es ist zu viel für ein so doch recht schmalles Heft. Vergleicht man die dicken, mit Informationen vollgepfropften Klassiker "Aussaat im Kosmos" oder "Zurück zu den Sternen" ist man etwas enttäuscht, weil vor allem doch Altbekanntes wiedergekäut wird. Aber durchaus zu empfehlen, wenn man sich bei Däniken wieder auf den neuesten Stand bringen will.
Natürlich ist dieses Buch kein wissenschaftliches Werk, es ist ein kurzer, wie üblich süffig geschriebener, Abriss von Dänikens Arbeit, oder der Arbeit anderer, die sich mit seinem Lebenswerk überschneidet.
Am überzeugendsten wirken "Licht für den Pharao", ein starkes Indiz das die alten Ägypter elektrisches Licht kannten, und "Sterne über Afrika", über afrikanische Kulte um Sternenbewegungen, die sie mit ihren "primitiven Mitteln" hätten gar nicht beobachten können.
Dänikens Stärke liegt hier wie üblich nicht im Zitieren von "Fachkollegen" von den Hochschulen (die wiederum Fachkollegen zitieren, weshalb ihre Aussagen "wahrer" werden), sondern der direkte Bezug auf Schriften und Ruinen selbst. Dänikens minimalstes Verdienst ist es auf jeden Fall, dass er (zu Genuss des Lesers) unlogisch und ebensowenig fundierte "Fachmeinungen" widerlegt. Auch wenn man nicht alles, was er schreibt, für bare Münze nehmen sollte, ist doch der Grossteil, vor allem Neueinsteiger in die Thematik, extrem lesenswert und verdient Vertiefung!