Ich hatte vor drei Jahren "Eine kurze Geschichte der Zeit" von Stephen W. Hawking gelesen und war äußerst erfreut, als ich vor einem Jahr in einem Buchladen über dieses Werk stolperte. "Endlich wieder an populär-wissenschaftliches Buch, dass meinen physikalischen Wissensstand wieder näher an den aktuellen Stand der Forschung bringt", hatte ich mir gedacht und kaufte es mir kurzerhand. Zwar hatte ich in der Zusammenfassung auf der Rückseite gelesen, dass dieses Werk einige physikalische Kenntnisse voraussetzt, da ich aber mein Abitur in den Fächern Mathematik und Physik gemacht habe und ich mit der "Kurzen Geschichte der Zeit" spielend zurechtkam, machte ich mir darüber kaum Gedanken.
Aber es kam anders:
Ich habe nicht vielen der Ausführungen folgen können, weil meine Vorkenntnisse dann doch überstrapaziert wurden. Die Themen, über die Hawking und Penrose referieren, sind sehr theoretisch und gehen weit über das hinaus, was den Otto-Normal-wissenschaftlich versierten Leser interessiert.
Wer sich direkt für die Riemann'sche Geometerie , Tensorechnung oder Stringtheorie interessiert und dieses Buch unbedingt lesen will, der kann dies gerne tun. Allen anderen, die eher an einer Fortsetzung der kurzen Geschichte der Zeit interessiert sind, empfehle ich das aktuellere Werk von Stephen W. Hawking "Das Universum in der Nußschale".
P.S. Ich habe das Buch durchgelesen, worauf ich stolz bin, denn sich durch einen solchen Berg von Formeljongliererei und theoretischem Diskutieren durchzuarbeiten ist sehr, ja, sehr anstrengend. Nun steht das Werk da in den Analen meiner Bücherregale und harrt der Dinge, die da kommen, oder besser: nicht kommen.