Pressestimmen
"Claire Beyer erzählt in ihrem Debütroman in dichten, beklemmenden Bildern ohne Kitsch und Wehleidigkeit ein todtrauriges Stück deutscher Geschichte. Das ist wie ein Schnitt mit einem scharfen Messer - es schmerzt zunächst nicht, blutet aber sofort. Sie erzählt brillant von Tätern und Opfern." (Der Spiegel)
Kurzbeschreibung
Deutschland zu Beginn der fünfziger Jahre. Vroni wächst in einer Großfamilie auf, die vom Großvater mit harter Hand regiert wird. Ungeschützt leidet sie unter den Wutausbrüchen ihres Vaters. Aber da ist auch Pierre, der so schön Klavier spielt und Vroni eine neue Welt eröffnet. Als Pierres Familie vertrieben wird, bricht Vronis Welt zusammen. Und dennoch gelingt es ihr, in Lieblosigkeit, Vernachlässigung und Gewalt zu überleben. Mit dreizehn Jahren spürt sie, dass sie keine Angst mehr hat und ihren eigenen Weg gehen wird. Ein bewegendes Debüt, das den Blick eines Kindes einfängt, unerfahren wie die junge Bundesrepublik, und das zeigt, wie sehr die Menschen jener Zeit der Katastrophe des Faschismus verhaftet waren. Einer der meistbesprochenen Herbsttitel des Jahres 2000.
Klappentext
"Claire Beyer erzählt in ihrem Debütroman in dichten, beklemmenden Bildern ohne Kitsch und Wehleidigkeit ein todtrauriges Stück deutscher Geschichte. Das ist wie ein Schnitt mit einem scharfen Messer - es schmerzt zunächst nicht, blutet aber sofort. Sie erzählt brillant von Tätern und Opfern."
DER SPIEGEL
DER SPIEGEL
"Ein Roman von herber Poesie."
Neue Zürcher Zeitung
"Claire Beyer [hat] mit diesem späten Debüt... einen nahezu makellosen Text vorgelegt..."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Autorenportrait
Claire Beyer, 1947 geboren, lebt und arbeitet in Markgröningen bei Ludwigsburg. Sie veröffentlichte Erzählungen, Kurzprosa und Gedichte in verschiedenen Anthologien sowie einen Band mit Lyrik