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Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall
 
 

Rauhnacht: Kluftingers neuer Fall [Kindle Edition]

Michael Kobr , Volker Klüpfel
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (286 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Endlich: Kommissar Kluftinger geht wieder um! In seinem fünften Fall verschlägt es den kauzigen Kommissar in ein exklusives Berghotel im tief verschneiten Allgäu, wo er gemeinsam mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer kostenlos an einem Krimiwochenende teilnehmen darf. Doch schnell wird aus dem Spiel blutiger Ernst, als einer der Gäste ermordet aufgefunden wird. Da das Hotel aufgrund heftiger Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss Kluftinger zu seinem Leidwesen ganz alleine ermitteln. Unterstützt wird er lediglich von seinem Intimfeind Dr. Langhammer, der ihm gehörig auf die Nerven geht. Schritt für Schritt überprüft Kluftinger jeden der anwesenden Gäste und kommt so langsam dem Mörder auf die Schliche.

Das Autorenduo Volker Klüpfel/Michael Kobr hat die Rahmenhandlung von Rauhnacht ganz offensichtlich dem klassischen britischen Rätselkrimi entlehnt: ein eingeschneites Hotel, von der Außenwelt abgeschnitten, eine übersichtliche Anzahl Gäste, alle Anwesenden haben etwas zu verbergen -- Agatha Christie lässt grüßen. Doch natürlich würzen die Autoren dieses klassische Setting in bewährter Manier mit sehr viel Witz, Situationskomik und Lokalkolorit. So sollte man die arg überzogene und mit vielen Klischees gespickte Geschichte nicht allzu ernst nehmen, denn der bärbeißige Allgäuer Kluftinger lässt wieder kein Fettnäpfchen aus und strapaziert die Lachmuskeln seiner Leser erheblich. Für Fans der Reihe ist Rauhnacht natürlich ein Muss, aber auch Kluftinger-Erstleser werden mit diesem Buch ihren Spaß haben. -- Alexandra Plath

kulturnews.de

Der kauzige Kommissar Kluftinger ist zu einer festen Größe unter den Serienermittlern geworden; mit "Rauhnacht" liegt nun bereits der fünfte Roman über den Allgäuer Ermittler vor. Darin schicken Volker Klüpfel und Michael Kobr "Klufti" und seine Gattin Erika über Silvester in ein Berghotel, in dem das Paar an einem Livekriminalspiel teilnehmen soll. Auch das Ehepaar Langhammer ist, sehr zu Kluftingers Leidwesen, mit von der Partie. Doch aus dem Spiel wird Ernst, als einer der Gäste tatsächlich ermordet wird. Da das Hotel komplett eingeschneit ist, muss sich der Mörder unter den Anwesenden befinden ... Mit "Rauhnacht" legt das Autorenduo eine erstklassige Agatha-Christie-Hommage vor, wobei Kluftinger in die Rolle des Hercules Poirot schlüpft. Schritt für Schritt überprüft er jeden der anwesenden Gäste und puzzelt so, mit der zweifelhaften Hilfe Dr. Langhammers, den Tathergang zusammen. Die "Mord in eingeschneitem Haus"-Geschichte ist natürlich nicht neu. Doch Klüpfel und Kobr gelingt es dank ihres sympathischen, herrlich normalen Protagonisten und einem fantastisch entwickeltem Spannungsbogen, dem altbekannten Plot neue Facetten zu verleihen. Nur dass der Roman im Spätsommer erscheint, ist irgendwie falsch: "Rauhnacht" sollte man in einer eiskalten Winternacht lesen, dick eingemummelt vorm Kamin sitzend. (jul)

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77 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich ist Geschmack verschieden und gerade deswegen wundern mich auch diese Menge an 5 Sternen für den neusten Kluftinger nicht besonders. Schließlich findet sich ja auch ein Millionenpublikum für spaßiges aus den sogenannten Humorschubladen, die uns Künstler wie Barth, Pocher und Kollegen allwöchentlich präsentieren.

Dass nun aber ausgerechnet mein lieb gewonnener Kluftinger als vollkommen vertrottelter Ermittler vorgeführt wird, das hat er meiner bescheidenen Meinung nach nicht verdient.
Da wo in den Vorgängerromanen seine knuffigen Auftritte wohldosiert für die besonderen Momente sorgten, hatte ich nun den Eindruck, hier soll jemand fürs breite Publikum fernsehtauglich gemacht werden. Als ob den beiden Hauptautoren ein Stab von Redakteuren und Drehbuchschreibern mit lauter gut gemeinten Ratschlägen im Nacken saß, die Agatha Christie Geschichte aus dem Allgäu gleich fernesehtauglich zu schreiben, damit man bei der späteren Verfilmung nicht mehr soviel Arbeit mit Umschreiben und Kürzungen hat.

Nicht mehr das Allgäuer Lokalkolorit bestimmt die Geschichte, auch wenn es gebirgig steil ist und man vor lauter Schnee kaum noch Luft bekommen mag, nicht mehr ein um die Falllösung verbissener kauziger Kommissar, der eben manchmal über Alltäglichkeiten aus der modernen schnellen Außenwelt stolpert, eben weil er ein bodenständiger Typ ist, der sich weder um schnell wechselnde Moden Gedanken gemacht hat und diese auch nicht mitgemacht hat.
Vielmehr empfand ich es als ein blasses Duell von Kasper-Kluftinger mit Kasper-Langhammer, ein Wettbewerb um das blaue Wer-ist-doofer-Band, wer bastelt sich schneller ein Fettnäpfchen, um als dann auch noch zuerst hineinzutreten.
Ja, hungrig und gierig darf er ja sein nach seinen Kässpatzen und gewiss ist ein Frühstücksteller vom Kommissar immer etwas voller als die der anderen. Doch hier wird er als teutonischer Ballermannvielfraß dargestellt. Hat nur gefehlt, dass ee seinen Lieblingsstuhl im Speisesaal mit Badehandtuch reserviert.'
Die neue Kluftingerr-Persönlichkeit wirkt gekünstelt, vorhersehbar und somit für mich zu langweilig.
Und für eine Persiflage war es für mich ebenso zu wenig wie es auch als Agatha Christie Hommage nicht reicht.
Denn dafür waren die Verdächtigen zu blass und letztlich auch zu banal dargestellt.
Spannung und Verwirrspiel Fehlanzeige!

Aber wie gesagt: Geschmack ist verschieden. Meiner ist das nicht. Und so vergebe ich drei wohlwollende Punkte nur deswegen, weil ich es nicht besser schreiben kann und sich die Autoren ja dennoch bemüht haben, Ihr Publikum begeistern zu wollen.
Ach, wie gerne hätte ich ZEHN Punkte vergeben'. Hoffentlich beim nächsten Kluftinger!
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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klufti nervt langsam 10. Dezember 2010
Format:Broschiert
Ich war definitiv gut beraten damit, nach dem enttäuschenden 'Laienspiel' auf das Erscheinen des Paperbacks von 'Rauhnacht' zu warten. Sonst wäre mein Ärger über den fünften (und meinen letzten) Kluftinger noch viel größer gewesen: Vorgestern gekauft, wanderte es heute (ab Seite 200 nur noch quergelesen) in's Regal

Zu groß ist meine Enttäuschung über den dahinplätschernden Plot, die fehlende Entwicklung der Figuren und den ' nunmehr zum kompletten Fettnapfsucher entwickelten- Kommissar Kluftinger. Wieso hat das Autorenteam nicht die Kritiken vom 'Laienspiel' beherzigt und die dortige Entwicklung des (in den ersten drei Bänden) etwas schrulligen Kluftis zum kompletten Trottel weiter vorangetrieben ? In diesem Zusammenhang sei auch noch die Person Dr. Langhammer erwähnt, dem wohl gleiches widerfährt: Anfänglich als ein unsympathischer Snob und widerlicher Emporkömmling dargestellt, mutiert er nun ebenfalls zu einer Patachon, der in Kluftinger seinen Pat gefunden hat. Kobr und Klüpfel haben es leider verpasst, von der vollkommenen Überzeichnung dieser beiden 'nunmehr zu Comicfiguren verkommenen- Protagonisten abzusehen. Wohl auch um weiterhin ihre Seiten mit mehr oder weniger lustigen Szenen der beiden Rivalen füllen zu können. Füllmaterial braucht's nämlich um den Roman auf gut über 350 Seiten anschwellen zu lassen, was aber mit Substanz hier wenig zu tun hat.

Zugegeben: Der Plot verspricht viel Spannung: Eine klassische Locked-Room-Geschichte, wie sie Doyle und Christie mit ihren genreprägenden Meisterwerken 'Das Zeichen der Vier', 'Das gefleckte Band' sowie 'Mord im Orient-Express' bereits schufen. Apropos 'Zeichen der Vier': Die Eröffnungsszene mit Holmes und der Uhr in der Hotellobby wurde hier komplett eins zu eins abgekupfert. Darüber könnte man ja aber auch hinwegsehen. Leider wird aber die Chance auf eine echt dichte, atmosphärische Story schlichtweg verschenkt. Echte Spannung kommt zu keiner Zeit auf.

Das liegt natürlich zum einen an den leider obligatorischen Slapstick-Einlagen des Kommissars, die den Erzählfluß ständig verwässern und dem Leser eigentlich das Gefühl gibt ein Comic zu lesen. Alleine die entnervende Frühstücksszene wird auf fast zehn (!) Seiten plattgewalzt. Muß gar eine Tür aufgebrochen werden: klar, wir nehmen den Olympia-Ski der Hotelchefin. Diese Liste lässt sich wahllos fortführen. Man kann den Autoren schlichtweg nicht abkaufen, dass diese Witzfigur ihr Kommissar sein soll, der authentisch am Tatort agiert und komplexe Mordfälle löst.
Kluftingers Entwicklung in diese Richtung wird aber auf Dauer wenig Spielraum dafür lassen, Leider

Andererseits liegt es auch daran, dass das 'Whodunit ?' bereits auf den ersten 100 Seiten offensichtlich aufgelöst wird. Die Autoren hatten offenbar wenig Lust, die weiteren Personen der Handlung auszugestalten und zu charakterisieren. So agieren diese auch vollkommen farblos und können den Leser zu keiner Zeit auf falsche Fährten locken oder für Überraschungen sorgen. So gesehen ist das Abkupfern beim Orientexpress voll in die Hose gegangen.

Kobr und Klüpfel wären sicher gut beraten sich mal wieder um eine echte Story mit Drehungen und Wendungen, Rätseln und Überraschungen zu bemühen anstatt ihre Energie für die inflationären Reibereien ihres trotteligen Protagonisten mit Dr. Langhammer zu verschwenden.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kluftinger-Slapstick 29. September 2009
Von G. Rehm
Format:Gebundene Ausgabe
Meine Befürchtung nach dem letzten Kluftinger-Band war, dass das Autorenduo auch bei "Rauhnacht" verstärkt auf Action und aufsehenerregende Fälle setzen würde. Diese Befürchtung wenigstens hat sich nicht bewahrheitet. "Rauhnacht" ist in den Grundzügen ein geradezu klassischer Krimi im Stil beispielsweise von Agatha Christi. Diese klassischen Elemente - der Mord im vornehmen Hotel, der abgeschlossene Täterkreis, die Abschottung von der Außenwelt - im Allgäuer Millieu wiederzusehen, ist nicht ohne Charme. Auch die Pointe, wie der Mord geplant und umgesetzt wurde, besitzt durchaus Witz und Originalität.
Unter dezenter Beimischung der Eigenarten des Kommissar Kluftinger und des Doktor Langhammer hätte sich ein herrlicher Kluftinger-Krimi in gewohnter Qualität ergeben können. Leider aber wimmelt das Buch von den überdreht grotesken Eskapaden dieser beiden Hauptfiguren. Ein absonderliches Fiasko reiht sich an das nächste, insgesamt ergibt sich ein geradezu slapstick-artiger Eindruck. Der Lausbuben-Unfug der beiden ist nicht ironisch-witzig sondern unglaubwürdig und platt. Der Streich von Kommissar Kluftinger am Doktor im Massage-Raum ist beispielsweise nur als peinlich und dumm zu bewerten.
Und alles in allem fehlt es dem Buch dann doch an der notwendigen inneren Spannung, die Handlung dümpelt fade vor sich hin. Selbst die Pointe lässt sich schon weit vor Ende des Buches erahnen.
Als erstes Buch der Reihe hätte mich dieser Krimi sicher nicht zum Kluftinger-Fan werden lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
In bester Landhausmanier
Die Autoren begeben sich auf für sie neues Terrain: Diesmal findet der Mord in einem eingeschneiten Hotel statt, und wie es der Zufall so will, gehört Kluftinger zu den... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von stefaniekleinholtz veröffentlicht
der beste Kluftinger
Auch wenn die Story nicht sehr ungewöhnlich ist, ist er doch äußerst unterhaltsam.
Bei Agatha Christie waren die Verdächtigen auf einem Schiff oder in... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Uli238 veröffentlicht
Rauhnacht
Ich hatte zuvor schon alle bisher erschienenen 4 Kluftinger-Krimis gelesen und bin seitdem ein absoluter Klufti-Fan. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Philo veröffentlicht
sehr schön
Das war das erste Buch, dass ich von Michael Klüpfer und Volker Kobr gelesen habe. Der Aufbau der Geschichte ist den Autoren sehr gut gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von bibliomaniac veröffentlicht
Leider geht es mit den Klufti-Fällen weiter abwärts
Leider setzt sich fort, was ich nach "Laienspiel" bereits befrüchtet habe..., die Höhepunkte wie in den beiden besten Klufti-Fällen "Erntedank" und "Seegrund" lassen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von DorisD veröffentlicht
Poirot auf bayrisch
Ich habe mir einige Rezensionen angeschaut und frage mich, ob wir alle das gleiche Buch gelesen haben ?! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Delphin1509 veröffentlicht
Klufti in Höchstform!
Eins vorweg: Kommissar Kluftinger ist schon jetzt für mich absolut Kult! Auch das neue Buch "Rauhnacht" des Autorenduos Klüpfel / Kobr hat mich gleich mit den ersten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von ab-brdbg veröffentlicht
Empfehlenswert für Krimibegeisterte
huhu^^
hier eine kurze Rezension zum Buch "Rauhnacht: Kluftingers 5. Fall"

Kommissar Kluftinger ist genervt, weil seine Frau ausgerechnet mit Doktor Langhammer und... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von xxxlolxxx veröffentlicht
Leider hatten die Rezensenten recht
Als Kluftinger-Fan wollte ich den schlechten Rezensionen nicht glauben und kaufte das Buch trotzdem. Leider! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von sgl veröffentlicht
Rauhe Nächte
Mein vierter Krimi um den Kommissar Kluftinger bleibt mir mit Sicherheit nicht nur auf Grund der Krimihandlung im Gedächtnis. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Katja veröffentlicht
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