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Rauchpause. Wie das Unbewusste dabei hilft, das Rauchen zu vergessen
 
 
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Rauchpause. Wie das Unbewusste dabei hilft, das Rauchen zu vergessen [Broschiert]

Maja Storch
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 131 Seiten
  • Verlag: Huber, Bern; Auflage: 1., Aufl. (15. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3456846320
  • ISBN-13: 978-3456846323
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.576 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Maja Storch
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ratgeber zum Nikotinentzug werden in der Regel von einem Paulus geschrieben. Maja Storch hat einen Ratgeber geschrieben, der es anders macht. Rauchpause ist ein Buch für Raucher, die sich nicht umerziehen lassen wollen. Die aber, wie so viele unter den Rauchenden , wie es hier geschlechtsneutral korrekt heißt, durchaus einmal mit dem Gedanken ans Aufhören spielen. Die Schweizer Psychologin und Psychoanalytikerin bietet dafür eine Anleitung, die sich an ihren eigenen Erfahrungen mit dem Nikotinentzug orientiert. Ihre ersten Versuche damit scheiterten auf eine Weise, die viele kennen dürften: Der kalte Entzug geht eine Weile gut. Dann mehren sich die Situationen, in denen ein übellaunig-depressiver Kampf gegen das Verlangen nach einer Zigarette beginnt. Der Wille gerät in Dauerstress. Und irgendwann fegt ein ganz beiläufiger Wunsch nach einem Glimmstengel den eisernen Beschluss mühelos hinweg. Storch begreift, dass sie sich keine neue Identität als Nichtraucherin entworfen hat. Die psychischen Gratifikationen, die sie, wie so viele, mit der Zigarette verbindet, sind höchst real: Man sollte sie nicht einfach leugnen. Die Autorin macht sich also zunächst bewusst, was das Rauchen für sie konkret bedeutet. In ihrem Fall ist es das Unangepasste, Rebellische, Nichtkonforme, ein Gefühl von Autonomie und Selbstbestimmung. Herkömmliche Ratgeber versuchen das als Selbsttäuschung zu entlarven. Maja Storch hingegen nimmt diese unbewussten Besetzungen mit ins Boot und sucht nach einem Selbstbild, das beide Gründe - die für und die gegen das Rauchen - auf einer höheren Ebene in einem Sowohl-als-auch vereint. So erarbeitet sie sich ein Selbstbild als Rauchrebellin , die nur eine Rauchpause einlegt - und damit ihre schöne Haut bewahrt (denn das war ihr persönlicher Grund, ans Aufhören zu denken).Entscheidend an diesem Bild ist nicht, dass es andere überzeugt. Entscheidend ist, dass es das eigene Rauch-Unbewusste überzeugt, dass es sich gut anfühlt. Schon deshalb bietet Storch nicht den einen, vorgezeichneten Weg, um mit dem Rauchen aufzuhören, sondern eine Handreichung, wie man die unbewussten Motive erkennen und durch andere ersetzen kann. Dabei ist das neue positive Bild vom zigarettenlosen Selbst nur der erste Schritt. Die eigentliche Detailarbeit beginnt jetzt erst, und Storch beschreibt überzeugend, wie sinnvoll es ist, sich mit dieser Ablösungsarbeit vom Rauchen Zeit zu lassen. Denn nun geht es um den Alltag mit der Zigarette: Wann rauche ich auf jeden Fall, ohne mir auch nur im Ansatz die Frage zu stellen, ob ich will? PZFZ-Automatismus nennt sie diese Situationen, Päckchen suchen - Zigarette herausnehmen - Feuer suchen - Zigarette anzünden . Jetzt ist die Ampel rot, jetzt muss ich eine rauchen, so lautet nach vierwöchiger Selbstbeobachtung der erste Eintrag in der Liste der Autorin. Der bloße Anblick der Liste, so Storch, mache einem schon deutlich, warum die Hauruckmethode, der Sofortstopp, so schwierig ist und so rückfallbedroht: Die Zigarette hat sich mit einer Vielzahl von Situationen verbunden und dabei tief im Unbewussten eingenistet. Also entwickelt Storch Wenn-dann-Pläne (nach dem Psychologen Peter Gollwitzer): individuelle, auf die jeweilige Rauchsituation bezogene Alternativen: Wenn die Ampel rot ist, dann lutsche ich eine Zitronenmelissenpastille. Der Weg, den Storch ging, ist kein kurzer. Anderthalb Jahre hat sie gebraucht, bis auf ihrer Liste nur noch zwei Rauch-Automatismen standen. Die Alternative zur Zigarette muss für jede Situation überlegt sein, sie muss das ursprüngliche Bedürfnis - wie das Überbrücken einer kurzen Wartezeit - so sinnvoll befriedigen, dass sie zu einem neuen Automatismus werden kann. Aber der Erfolg bei einer einfachen Übung verleiht bekanntlich Kraft für die nächste, etwas schwierigere. (Ausschnitt aus der FAZ-Rezension vom 30.11.2008)

Kurzbeschreibung

Warum raucht man eigentlich überhaupt? Warum kann man nicht einfach wieder aufhören? Und warum ist es so qualvoll, mit dem Rauchen aufzuhören? Was hat die Psyche mit dem Rauchen zu tun?

Die Erfolgsautorin und Psychologin Maja Storch zeigt in ihrem Buch, dass beim Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, nicht nur der körperliche Entzug bedacht werden muss. Auch das psychische System, vor allem das Unbewusste, muss damit einverstanden sein, denn die Zigarette hat meistens auch mit persönlicher Identität zu tun. Storch zeigt, dass das Rauchen durch unbewusste Lernvorgänge mit positiven Erinnerungen verknüpft ist, die - oft unbemerkt - zu einem Bestandteil der eigenen Identität werden. So kann z. B. die Zigarette (die ein Cowboy auf einem Pferd raucht) mit Freiheit und Abenteuer verbunden sein, ohne dass dies jemals so richtig bewusst wird. Daher ist nicht nur der körperliche Entzug ein Thema sondern auch die Neuorganisation des gesamten psychischen Systems: Es braucht eine neue Identität, die sich auch ohne das Rauchen gut und «komplett» anfühlt.

In «Rauchpause» werden verständlich und anschaulich die theoretischen Grundlagen, die zum Verständnis dieser Zusammenhänge benötigt werden, erläutert. Anschließend wird anhand des amüsanten Beispiels der Autorin selbst und weiterer Fallbeispiele gezeigt, mit welchen Schritten ein qualfreier, identitätsgerechter Neubeginn in die lebenslange Rauchpause eingeleitet werden kann. Das Buch entstand auf Initiative der Lungenliga Zürich.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Ich habe dieses Buch vor fast genau 2 Jahren gekauft. Mit dem Rauchen hab ich vor etwa 15 Monaten aufgehört. Das Buch von Maja Storch war mir über Monate ein Begleiter auf dem Weg vom Raucher zum Nichtraucher. Ich habs mehrfach gelesen, ist ja nur ein dünnes Heftchen. Das Heftchen hat es aber in sich. Maja Storch hält ihre Leser immer wieder zur kritischen Reflexion des eigenen Verhaltens an. Sie gibt dazu kleine Übungen vor, die etwas Zeit und Muse brauchen. Zum Beispiel für das Auflisten der Vorzüge und Motive, der Gründe warum man (gerne) raucht. Oder für das ausformulieren von Leitsätzen pro-Rauchen und das Verknüpfen dieser Leitsätze mit dem eigentlichen Ziel: Der "Rauchpause". Hört sich in meiner Zusammenfassung vielleicht etwas kompliziert an, ist es aber nicht. Maja Storch verwendet lebendige Bilder aus ihrer eigenen Raucherkarriere, mit denen man sich gut identifizieren kann. Ihre Beispiele sind plastisch und nachvollziehbar. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, sie kommen halt aus einer bestimmten kulturellen Ecke (Janis Joplin lässt grüßen). Aber mit etwas Abstraktionsvermögen kann sich der Leser eigene passende Bilder entwickeln. Wie bin ich zum rauchen gekommen? Was waren die treibenden Kräfte, die Leitgedanken, für welche Werte in meinem Leben steht das rauchen?
Mit solchen Fragen kommt der Leser nach und nach sich selber auf die Schliche.
Zuerst kommt die Erkenntnis welchem Ideal man folgt, dann, das Erkennen wie sich dieses Ideal im Alltag verfremdet und verselbstständigt hat. Schliesslich die Idee, diese Fehlentwicklung zu korrigieren ohne dabei sein Leitbild aufzugeben oder gar zu verraten. Das braucht Zeit und Muse. Aber es wirkt. Unterschwellig und beständig. Und irgendwann kommt der Tag, wo man es halt bleiben lässt. Und feststellt: Geht doch!
Nach 15 Monaten kann ich sagen: Es hat gewirkt. Ich bin ich selbst geblieben, obwohl ich nicht mehr rauche. Alle Dinge, die früher mit dem Rauchen verknüpft waren (Parties, Kneipe, gesellschaftliche Anlässe etc)sind heute problemlos, nein: voller Freude ohne Rauch möglich !!!!!
Wer also lieber wenig liest, dafür gern mal mit sich selbst experimentiert, wer seine "Rauchpause" in aller Ruhe und mit Muse vorbereiten will, der ist mit diesem Büchlein gut bedient. Viele Wege führen nach Rom. Dieser hier ist nicht der schlechteste.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut empfehlenswert! 14. März 2011
Von Karina
Format:Broschiert
Die Frau, selbst jahrzentelange Raucherin, weiß wovon sie schreibt!
Das einzige Buch auf dem Markt zu diesem Thema das mir wirklich weitergeholfen hat! Sofort nach der Lektüre konnte ich meinen Zigarettenkonsum auf die Hälfte reduzieren, ohne jede Anstrengung, Kampf und Krampf!Endlich habe ich erfahren warum alle meine anderen Versuche aufzuhören gescheitert sind, weil ich einen inneren Motivkonflikt hatte, mir ein Verbot auferlegt hatte (du darfst nie wieder......, da sträubte sich innerlich sofort alles und dann setzte irgendwann die Trotzreaktion ein). Hier wird ein gangbarer Weg gezeigt, der nicht beim Verstand ansetzt (das Rauchen nicht gut ist wissen wir doch alle schon lange), sondern eine langfristige Verhaltens-und Einstellungsänderung anstrebt.
Einfach genial! Ich habe das 1. Mal das Gefühl= jawohl, so wird das was, ich werde eine Rauchpause einlegen !!!
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guter Kauf 11. Dezember 2011
Format:Broschiert
unterhaltsam geschriebenes Buch, das zum Nachdenken anregt. Durch die persönlichen Schilderungen der eigenen Rauchgeschichte der Autorin wird man dazu angehalten über die eigenen Motive und Rauchsituationen nachzudenken. Die Interaktion zwischen dem bewussten und unbewussten Denksystemen werden in diesem Buch auf eine nachvollziehbare und plausible Art und Weise beschrieben und lassen sich gut nachvollziehen. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen, denn es macht erstens Spaß und zweitens werden Anregungen für ein Leben ohne die Zigarette ohne die typische Apellwirkung gegeben. Mein Fazit: Sehr sympathisch und kurzweilig
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